Craig Berube

Craig „The Chief“ Berube (* 17. Dezember 1965 in Calahoo, Alberta) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der von 1986 bis 2003 für die Philadelphia Flyers, Toronto Maple Leafs, Calgary Flames, Washington Capitals und New York Islanders in der National Hockey League gespielt hat. Von Oktober 2013 bis April 2015 war er zudem Cheftrainer der Flyers, für die er vorher bereits als Assistenztrainer tätig war.

Craig Berube begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Saison 1982/83 bei den Williams Lake Mustangs aus der Pacific Coast Junior Hockey League. In der gleichen Spielzeit lief er ebenfalls in vier Spielen für die Kamloops Jr. Oilers aus der Western Hockey League auf. Nach weiteren drei Jahren in der WHL bei den New Westminster Bruins, New Westminster Royals, Kamloops Blazers und den Medicine Hat Tigers unterschrieb der Angreifer am 19. März 1986 einen Vertrag als Free Agent bei den Philadelphia Flyers, ohne je zuvor gedraftet worden zu sein.
In den fünf Jahren, in denen Berube in Philadelphia unter Vertrag stand, spielte er ebenfalls für deren Farmteam, die Hershey Bears, in der American Hockey League. Im Mai 1991 verpflichteten die Edmonton Oilers den Kanadier, den sie jedoch bereits im September desselben Jahres wieder an die Toronto Maple Leafs abgaben, ohne dass sie ihn zuvor in einem NHL-Spiel einsetzten. Doch auch in Toronto blieb Berube nicht lange, da er im Januar 1992 an die Calgary Flames abgegeben wurde. Nach einer weiteren Spielzeit in Calgary wechselte Berube am 26. Juni 1993 im Tausch für deren Fünftrundenwahlrecht im NHL Entry Draft 1993 zu den Washington Capitals.
Nach sechs Jahren in Washington kehrte Berube 1999 zu seinem Ex-Club, den Philadelphia Flyers, zurück, für die er die folgenden anderthalb Jahre aktiv war. Die Saison 2000/01 begann der Flügelspieler bei seinem Ex-Club Washington Capitals, ehe ihn die New York Islanders bis Saisonende unter Vertrag nahmen. Am 18. September 2001 erhielt Berube einen Vertrag bei seinem dritten Ex-Team, den Calgary Flames, als Free Agent, für die er zwei weitere Spielzeiten in der NHL verbrachte. Seine aktive Karriere beendete Berube schließlich in der Saison 2003/04 bei den Philadelphia Phantoms aus der American Hockey League.
Bereits in der ersten Spielzeit nach seinem Karriereende als Eishockeyspieler wurde Berube 2004 Assistenztrainer seines letzten Teams, der Philadelphia Phantoms aus der American Hockey League. In dieser Funktion arbeitete er zwei Jahre lang für den Club. Vor der Saison 2006/07 wurde Berube zum Cheftrainer der Phantoms ernannt, zu Saisonbeginn allerdings durch Kjell Samuelsson an der Bande ersetzt, da Berube selbst bis Saisonende als Assistenz-Trainer bei den Philadelphia Flyers aus der National Hockey League unter Vertrag stand.
Im Oktober 2013 wurde Berube von den Philadelphia Flyers zum Headcoach ernannt, nachdem das Team die ersten drei Spiele der Saison 2013/14 unter Cheftrainer Peter Laviolette verloren hatte. Bis dahin war Berube Assistenzchoach unter Laviolette gewesen. Nachdem er die Flyers 2014 in die Playoffs geführt hatte, verpasste er diese im Jahr darauf und wurde in Folge dessen im April 2015 entlassen.
Cheftrainer: Keith Allen (1967–1969) | Vic Stasiuk (1969–1971) | Fred Shero (1971–1978) | Bob McCammon (1978–1979) | Pat Quinn (1979–1982) | Bob McCammon (1982–1984) | Mike Keenan (1984–1988) | Paul Holmgren (1988–1991) | Bill Dineen (1991–1993) | Terry Simpson (1993–1994) | Terry Murray (1994–1997) | Wayne Cashman (1997–1998) | Roger Neilson (1998–2000) | Craig Ramsay (2000) | Bill Barber (2000–2002) | Ken Hitchcock (2002–2006) | John Stevens (2006–2009) | Peter Laviolette (2009–2013) | Craig Berube (2013–2015) | Dave Hakstol (seit 2015)
General Manager: Bud Poile (1967–1969) | Keith Allen (1969–1983) | Bob McCammon (1983–1984) | Bobby Clarke (1984–1990) | Russ Farwell (1990–1994) | Bobby Clarke (1994–2006) | Paul Holmgren (2006–2014) | Ron Hextall (seit 2014)

Pascal Reymond

Pascal Reymond ist ein ehemaliger Schweizer Skispringer.

Am 30. Dezember 1984 sprang Reymond erstmals im Skisprung-Weltcup und beendete das Auftaktspringen zur Vierschanzentournee 1984/85 in Oberstdorf mit dem 65. Platz. Auch die weiteren Springen der Tournee verliefen weitgehend erfolglos. Erst am 8. Januar 1985 konnte er in Cortina d’Ampezzo erstmals in die Punkteränge springen und erreichte am Ende den 14. Platz. Die folgende Saison 1985/86 begann vielversprechend mit einem 10. Platz in Chamonix. Es war jedoch die höchste Platzierung in der Saison und zudem die einzige innerhalb der Punkteränge. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1987 in Oberstdorf erreichte Reymond auf der Normalschanze den 36. und auf der Grossschanze den 49. Platz. Nach der Weltmeisterschaft sprang er in beiden Weltcup-Springen in Lahti in die Punkteränge und beendete damit die Weltcup-Saison 1986/87 auf dem 39. Platz in der Gesamtwertung. Die folgenden zwei Jahre blieben für Reymond erfolglos. Aus diesem Grund beendete er nach der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1989 in Lahti, bei der er auf der Normalschanze den 43. und auf der Grossschanze den 42. Platz erreichte, seine aktive Skisprungkarriere.