Chuck Grassley

Charles Ernest „Chuck“ Grassley (* 17. September 1933 in New Hartford, Butler County, Iowa) ist ein republikanischer US-Senator aus dem Bundesstaat Iowa. Seit 2015 ist Grassley Vorsitzender des Justizausschusses des Senats. Er war von 2003 bis 2007 Vorsitzender des Finanzausschusses des Senats und von 2007 bis 2010 dessen „Ranking Member“, also ranghöchster Vertreter der Minderheitspartei.
Grassley arbeitete in seiner Jugend am Fließband und als Farmer, bevor er an der University of Northern Iowa studierte, wo er 1956 seinen Abschluss erhielt. Sein erstes öffentliches Amt trat er an, als er 1959 ins Repräsentantenhaus von Iowa gewählt wurde, wo er bis 1974 blieb. In diesem Jahr gelang ihm der Einzug ins Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, wo er die Wiederwahlen 1976 und 1978 ebenfalls gewinnen konnte. Im Jahr 1980 gewann er schließlich die Wahl in den Senat, als er den demokratischen Amtsinhaber John Culver schlug. Dem Senat gehört er seitdem ununterbrochen an.
Grassley ist ein Gegner von Cross-Border-Leasing-Geschäften. Bei militärischen Ausgaben ist er eher gegen teure Projekte, die seine Partei unterstützt, und war einer von nur zwei Republikanern, die 1991 gegen den Zweiten Golfkrieg votierten. Er ist Mitglied bei den Freimaurern. Der Baptist ist ebenfalls Mitglied der konservativ-christlichen Gruppe „The Family“, die das „National Prayer Breakfast“ organisiert.
Internationales Aufsehen erregte Grassley mit seiner Forderung, der National Science Foundation öffentliche Fördermittel zu streichen, weil deren Mitarbeiter angeblich während ihrer Arbeitszeit exzessiv pornografische Angebote im Internet konsumierten.
Ebenfalls sehr bekannt wurde eine Äußerung Grassleys im Zuge der AIG-Pleite. Den Managern, die sich nach milliardenschweren Staatzuschüssen trotz Misswirtschaft Boni auszahlten, riet er: „Folgen Sie dem japanischen Beispiel: Machen Sie eine Verbeugung – und dann treten Sie entweder zurück oder begehen Selbstmord.“
Klasse 2: Jones | Grimes | Howell | Wright | Kirkwood | McDill | J. Wilson | Gear | Dolliver | Young | Kenyon | Rawson | Brookhart | Steck | Dickinson | Herring | G. Wilson | Gillette | Martin | Miller | Clark | Jepsen | Harkin | Ernst
Klasse 3: Dodge | Harlan | Kirkwood | Harlan | Allison | Cummins | Stewart | Brookhart | Murphy | Gillette | Hickenlooper | Hughes | Culver | Grassley
Delegierte aus dem Iowa-Territorium (1838–1846) Chapman | A. Dodge
Abgeordnete aus dem Bundesstaat Iowa (seit 1846) 1. Bezirk: Hastings | W. Thompson | Miller | Henn | A. Hall | S. Curtis | J.F. Wilson | McCrary | Stone | McCoid | B. Hall | Gear | Seerley | Gear | S. Clark | Hedge | Kennedy | Kopp | Eicher | Martin | Schwengel | Schmidhauser | Schwengel | Mezvinsky | Leach | Nussle | Braley | Blum • 2. Bezirk: Leffler | L. Clark | J.P. Cook | Thorington | Davis | Vandever | Price | Smyth | W. Wolf | Cotton | Tufts | Price | Farwell | Murphy | Hayes | G. Curtis | Lane | Rumple | Wade | Dawson | Pepper | Vollmer | H. Hull | Letts | B. Jacobsen | W. Jacobsen | Talle | L. Wolf | Bromwell | Culver | Blouin | Tauke | Nussle | Leach | Loebsack • 3. Bezirk: Allison | Donnan | Ainsworth | Burdick | Updegraff | Henderson | Birdsall | Pickett | Connolly | Sweet | Robinson | Willford | Gwynne | Gross | Grassley | Evans | Nagle | Lightfoot | Boswell | Latham | Young • 4. Bezirk: Grinnell | Loughridge | Walden | Pratt | Deering | Weller | Fuller | Sweney | Butler | Updegraff | Haugen | Biermann | Talle | Le Compte | Carter | Kyl | Bandstra | Kyl | N. Smith | Ganske | Latham | King • 5. Bezirk: Kasson | G. Dodge | Palmer | J. Wilson | R. Clark | W.G. Thompson | J. Wilson | Frederick | Kerr | J. Hamilton | Cousins | Good | Cole | Thurston | Le Compte | Cunningham | N. Smith | Scherle | Harkin | Lightfoot | Grandy | Latham | King • 6. Bezirk: A. Hubbard | Pomeroy | Orr | Loughridge | Sampson | Weaver | Cutts | J.C. Cook | Cutts | J.C. Cook | Weaver | Lacey | White | Lacey | D. Hamilton | Kendall | Kirkpatrick | Ramseyer | Dowell | Utterback | Dowell | Goodwin | Cunningham | Gilchrist | J. I. Dolliver | Coad | Hoeven | Greigg | Mayne | Bedell | Grandy • 7. Bezirk: Kasson | Cummings | E. Gillette | Kasson | H. Smith | Conger | Hays | J. Hull | Prouty | Dowell | Wearin | Jensen | Hansen | Scherle • 8. Bezirk: McDill | Sapp | Hepburn | Anderson | Flick | Hepburn | Jamieson | Towner | Evans | Thurston | Gilchrist | Hoeven • 9. Bezirk: Orr | Oliver | Carpenter | Pusey | Lyman | Reed | Bowman | Hager | McPherson | W. Smith | Green | Vincent | Swanson | G. Gillette | Harrington | Narey • 10. Bezirk: Holmes | J. P. Dolliver | Conner | Woods | Dickinson | Gilchrist • 11. Bezirk: Struble | Perkins | Thomas | E. Hubbard | Scott | Steele | Scott | Boies | Campbell

Jan Weiss

Jan Weiss (* 10. Mai 1892 in Jilemnice; † 7. März 1972 in Prag) war ein tschechischer Schriftsteller und wird zu den eigenwilligsten und markantesten Vertretern der tschechischen Literatur gezählt.
Er war von 1920 bis 1947 Ministerialbeamter, während der deutschen Okkupation hatte man ihn vom Dienst suspendiert. Seine Erlebnisse während des Ersten Weltkrieges an der italienischen und russischen Front musste er erst für sich selbst verarbeiten, bevor er als 35-Jähriger sein literarisches Debüt erleben konnte. 1927 erschienen fast zeitgleich die Erzählbände Die Baracke des Todes, Der verspätete Spiegel, sowie die Humoreske Das Phantom des Lachens. Sein bekanntestes Werk erschien 1929: Das Haus mit den tausend Stockwerken, ein Roman mit der warnenden Vision einer perfektionierten technokratischen Welt, in der die Menschen unter einer raffinierten, machthungrigen Diktatur zu leiden haben. Es erschien 1977 in deutscher Übersetzung in der DDR.
1957 wurde Jan Weiss mit dem Titel Verdienter Künstler der Tschechoslowakei geehrt. Seit Ende der 1950er Jahre wandte er sich mehr dem Science-Fiction-Genre zu.

DB-Baureihe VT 10.5

Die Baureihe VT 105 umfasste zwei Anfangs der 1950er Jahre entwickelten Gliederzüge, die bei der Deutschen Bundesbahn eingestellt waren. Sie wurden erstmals an der Internationalen Verkehrsausstellung in München 1953 vorgestellt. Die Züge mit den Namen Senator und Komet unterschieden sich bezüglich ihrer Bauart deutlich, wiesen aber auch gemeinsame Baugruppen, wie zum Beispiel die Antriebsanlage auf.

Das Konzept der Züge stammte aus dem Büro des Schnellverkehrs-Pioniers Franz Kruckenberg. Kruckenberg nutzte seine Erfahrungen aus dem Bau des Schienenzeppelins und des SVT 137 155, um hohe Geschwindigkeiten durch extremen Leichtbau zu erzielen.
Der von Linke-Hofmann-Busch gebaute VT 10 501 Senator war ein siebenteiliger Triebzug mit zwei Triebköpfen und fünf Mittelwagen für den Tagesverkehr, der später noch einen zusätzlichen Wagen erhielt. Je zwei Zwischenwagen verfügten über ein gemeinsames einachsiges Fahrwerk, lediglich die Endwagen besaßen zweiachsige Triebdrehgestelle. Die Wagenkästen waren in geschweißter Schalenbauweise aus Aluminiumlegierungen erstellt, so dass sich pro Sitzplatz das sehr niedrige Gewicht von 920 kg ergab, das erst beim ICE 3 wieder erreicht werden sollte.
Der von Wegmann in Kassel für die Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft gebaute Nachtzug VT 10 551 Komet hatte ursprünglich wie der Senator zwei Triebköpfe und fünf Mittelwagen, wurde aber 1954 um einen Speisewagen und 1956 um einen Salonwagen verlängert. Anders als beim Senator waren die Zwischenwagen über zweiachsige Jakobs-Drehgestelle miteinander verbunden, die Endwagen besaßen wie beim Senator zweiachsige Triebgestelle. Die Wagenkasten waren in kombinierter Schalen-/Spantenbauweise mit genieteten Verbindungen hergestellt.
Beide Züge hatten 17.850 mm lange Endwagen und 12.200 mm lange Mittelwagen, die mit Faltenbälgen miteinander verbunden waren. Die Außenhäute benachbarter Wagen waren mit bündigen angebrachten Gummimembranen verbunden. Der breite Gang im Zug erlaubte bei den Sitzwagen einen freien Durchblick durch den Zug. Die Sitze waren 2+1 mit Mittelgang angeordnet, die meisten Plätze waren gegenüberliegend mit Tisch. Der Schlafwagenzug verfügte über Betten in 1.-Klasse- und 2.-Klasse-Abteilen sowie über Schlafsessel.
Jeder Motorwagen war mit zwei MAN-Dieselmotoren, Typ D 1548 G mit je 118 kW Leistung ausgerüstet. Später wurde die Leistung auf 154 kW je Motor erhöht. Die Ursprungsversion war damit 120 km/h schnell, die spätere Version erreichte 160 km/h, die betrieblich nicht ausgenutzt wurde. Für die Stromversorgung des Zuges waren zwei weitere Dieselmotoren von jeweils 92 kW Leistung eingebaut. Die Kraftübertragung erfolgte hydraulisch mit einem mechanischen Viergang-Getriebe.
Die Züge nahmen mit dem Sommerfahrplan im Mai 1954 den regulären Betrieb auf. Der Tagzug VT 10 501 lief als Ft 41/42 „Senator“ auf der Strecke Frankfurt (Main)–Hamburg in einem eintägigen Umlauf, der Nachtzug als Ft 49/50 „Komet“ auf der Relation Hamburg–Basel. Da auch von dem Nachtzug nur eine Garnitur vorhanden war, verkehrte der „Komet“ nur jeden zweiten Tag pro Richtung.
Der VT 10 501 musste schon nach zweimonatiger Einsatzzeit für fünf Monate in die Werkstatt, auch 1955 war er ein Drittel des Jahres im AW Nürnberg. Im November 1956 wurde er aus dem regulären Fahrbetrieb genommen und dürfte damit der kurzlebigste Zug der DB gewesen sein. Zunächst gelangte der Zug zum Hersteller in Salzgitter und ab 1958 zum AW Nürnberg. Probleme bereitete das sehr harte Fahrwerk, was den Komfort der Fahrgäste minderte. Der Zug wurde am 12. Juni 1959 ausgemustert.
Der VT 10 551 war ab Oktober 1957 im AW Nürnberg, ab Januar 1958 beim Hersteller in Kassel. Die Fahreigenschaften war zwar gut, als nachteilig stellte sich jedoch das Konzept mit sechs Motoren pro Zug heraus. Dieses verursachte hohe Wartungskosten. Der Nachtzug wurde Mitte April 1958 z-gestellt und am 20. Dezember 1960 ausgemustert.
Obwohl beide Züge nur kurze Zeit im Einsatz waren, flossen viele Erfahrungen in den Bau der TEE-Triebzüge VT 11.5 ein.
Der Mittelwagen VT 10 551i ist noch vorhanden. Nachdem er jahrelang im östlichen Vorfeld des Nürnberger Hauptbahnhofes stand, wird er von den Nürnberger Eisenbahnfreunden als Clubheim genutzt. Er steht neben dem Bahnhof Nürnberg-Stein an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim.
Oldenburg · Preußen · Sachsen · Württemberg · Deutsche Reichsbahn (1920–1945) · Deutsche Bundesbahn · Deutsche Reichsbahn (1945–1993) · Deutsche Bahn

GMA Dove Award

Die GMA Dove Awards sind eine seit 1969 jährlich von der US-amerikanischen Gospel Music Association veranstaltete Preisverleihung, bei der herausragende Leistungen von Künstlern aus dem Bereich der christlichen Musik ausgezeichnet werden.

Der Dove Award gilt als wichtigste Auszeichnung der christlichen Musikszene und wird häufig mit dem Grammy Award in der säkularen Musikindustrie verglichen. Im Jahr 2004 wurde die Preisverleihung offiziell in GMA Music Awards umbenannt. Die neue Bezeichnung konnte sich jedoch nicht durchsetzen und deshalb wurde 2006 der bekannte Name GMA Dove Awards wieder eingeführt.
Unter den Dove Award-Preisträgern befinden sich viele auch außerhalb der christlichen Musikszene bekannte und international erfolgreiche Künstler wie Whitney Houston, Amy Grant, BeBe & CeCe Winans, Stacie Orrico, Mary Mary, Yolanda Adams, Michael W. Smith, Randy Travis, dc Talk, TobyMac, Third Day, Audio Adrenaline, Casting Crowns und Take 6, die mehrfach mit Grammy Awards ausgezeichnet wurden. Rekordhalter ist mit bisher 56 Dove Awards der fünffache Grammy-Preisträger Steven Curtis Chapman.
Der Award wird in verschiedenen Kategorien verliehen, die einem zeitlichen Wandel unterliegen. Einige der Kategorien sind:

Matthias Sigismund Biechteler

Matthias Sigismund Biechteler, auch Matthias Sigismund Biechteler von Greiffenthal (* um 1668 in Leibnitz (Steiermark); † 27. August 1743 ebenda) war ein Komponist und Hof-Kapellmeister des Spätbarock.

Biechteler studierte ab 1684 am Jesuitenkolleg in Graz. Er wurde 1687 Hofmusiker bei Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun und Hohenstein in Salzburg. 1703 wurde er Vizekapellmeister in Salzburg ernannt, 1706 dann zum Kapellmeister. Auch unter den Fürsterzbischöfen Franz Anton von Harrach und Leopold Anton von Firmian blieb Biechteler Hof-Kapellmeister. 1723 wurde er durch Kaiser Karl VI. mit dem Prädikat „von Greiffenthal“ in den Adelsstand erhoben. Unter Biechtelers Leitung wurde Leopold Mozart in die Salzburger Hofkapelle aufgenommen. Nach Biechtelers Tod am 27. August 1743 wurde Carl Heinrich Biber sein Nachfolger als Hof-Kapellmeister.
Sein im Salzburger Domarchiv überliefertes Schaffen umfasst 19 Messen, 4 Requien und verschiedene Vokalmusikwerke sowie Kirchensonaten und Musik zu Schuldramen.

Spend the Night

Besetzung
Spend the Night ist das fünfte Studioalbum der Punk- beziehungsweise Hard Rock-Band The Donnas. Zugleich war es das erste, das auf einem Major Label (Atlantic Records) erschien. Zudem war es die erste CD, die die Billboard 200 erreichte. In Europa erschien eine Version mit einem Bonustrack („Big Rig“)

Single-Auskopplungen waren „Take it Off“, „Who invited You“ und „Too Bad About Your Girl“
„Spend the Night“ klingt deutlich härter als die Vorgängeralben, deren Stücke eher schlicht gehalten waren. So enthält auf „Spend the Night“ jedes Lied ein Gitarrensolo. Durchgehend enthalten ist die typische Punk/Hard Rock-Instrumentierung Gitarre, Bass, Schlagzeug.
Auf dem Cover sind die vier Bandmitglieder in einem holzverkleideten, unaufgeräumten Schlafzimmer zu sehen, drei von ihnen liegen beziehungsweise sitzen auf dem Bett. Links oben befinden sich in gelber Schrift leicht schräg der Bandname, unmittelbar darunter der Albumtitel. Im Booklet, das in unterschiedlichen Gelb- und Orangetönen gehalten ist, sind weitere Fotos der Band enthalten.
Das Album erreichte in den USA Platz 62 der Billboard 200.
Bei laut.de wird das Album negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem, dass die Lieder musikalisch wenig abwechslungsreich seien. Der Stil wird als „Dixie Chicks auf E-Gitarre“ charakterisiert. Das Fazit der Rezension lauter folgendermaßen: „Die Donnas pushen sich aber auf stolze 14 Tracks und zeigen eindrucksvoll, wie langweilig Rockmusik im Jahr 2003 sein kann. Höchstens auf dem Highway mag das noch funktionieren. Volle Fahrt voraus ruft das Schlagzeug durchs ganze Album. Volle Fahrt in die Belanglosigkeit rufen ihre Songstrukturen. In Sachen Abwechslungsreichtum haben es diese Girls nicht so dicke – wenigstens da sind sie den Ramones noch gleichgeblieben.“
Eine etwas bessere Kritik erfuhr die CD bei Plattentests.de, die sechs von zehn Punkten vergab: „Mit „Spend the night“ legen die Vier auf ihrem Majordebüt ein Album vor, das nichts weiter als gefällig ist. […] Letztendlich ist es die Unbekümmertheit und der druckvolle Sound, der einige der Tracks zu kleinen Hits macht. Da vergiß man schon mal schnell, wie durchschnittlich die Scheibe eigentlich ist.“
Markus Schleutermann von Rock Hard hingegen lobte das Album und gab 8,5 von zehn Punkten: „Auf den zweiten Blick geben sich die inzwischen volljährigen Ladies zudem durchaus selbstironisch („I must have too many diet-cokes, I´m laughing at all your stupid jokes“). Musikalisch servieren sie uns spielfreudig vorgetragenen Rock´n´Roll, der mit viel guter Laune, klasse Soli und jeder Menge treffsicherer Hooklines punktet. […] Für mich ist „Spend The Night“ eine prima Party-Platte, die die Rotzigkeit von Girlschool mit dem Charme von Molly Ringwald („Breakfast Club“) verbindet.“

Eustrotiinae

Silbereulchen (Deltote bankiana)
Die Eustrotiinae sind eine Unterfamilie der Schmetterlinge aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Unterfamilie umfasst rund 200 Arten.

Die Falter sind relativ klein bis mittelgroß und haben eine Flügelspannweite von etwa 15 bis 40 Millimeter, die meisten Arten sind nur 15 bis 25 Millimeter groß. Die Flügel sind relativ breit mit einem gerundeten Apex. Die Vorderflügel sind meist bunt gefärbt und deutlich gezeichnet. Gewöhnlich sind alle Querlinien und Makel entwickelt. Die Flügeladern R3 und R4 sind ungefähr gleich lang. Die Hinterflügel sind dagegen einheitlich gefärbt und oft grau. Die Ader M2 ist oft vorhanden, jedoch etwas verkürzt im Vergleich zu M3. Sie trifft die Zelle ungefähr auf 3/4 der Länge der Zelle.
Die Antennen sind bei den Männchen ziliat, bei den Weibchen büschelförmig mit wenigen Borsten. Die Stirn ist glatt und gerundet, die Labialpalpen kurz und mehr oder weniger nach oben gebogen. Das zweite Segment ist dabei zwei- bis dreimal länger als das dritte, zylinderförmige Segment. Die Tibia weisen keine Sporne auf. Der Hinterleib weist gewöhnlich ein bis vier Rückenkämme auf, die auf den Segment eins bis fünf sitzen.
Die Raupen haben drei SV-Setae auf dem ersten Hinterleibssegment.
Die Arten der Unterfamilie kommen weltweit vor; die meisten Gattungen sind jedoch in den Tropen beheimatet. Die Arten leben in sehr unterschiedlichen Lebensräume, jedoch eher in offenen Bereichen, wo die Nahrungspflanzen der Raupen wachsen.
Die Falter fliegen meist während des Tages im Sonnenschein, aber auch nachts. Sie werden von künstlichen Lichtquellen angezogen. Die Raupen vieler Arten sind oligophag und fressen bevorzugt an krautigen Pflanzen, insbesondere an Süßgräsern (Poaceae) und Sauergrasgewächsen (Cyperaceae).
Die Eustrotiinae wurden häufig in die Acontiinae mit einbezogen, jedoch von Fibiger & Lafontaine (2005) als selbständige Unterfamilie interpretiert. Der systematische Umfang ist sehr unsicher. In der Datenbank „Butterflies and Moths of the World – Generic Names and their Type-species“ des Natural History Museum London ist die Gattungsgruppe um Eublemma mit einbezogen. Diese Gruppe wird von Kravchenko et al. (2007) als eigene Unterfamilie Eublemminae betrachtet. Die Eustrotiinae sind wahrscheinlich paraphyletisch. Nur europäische Arten werden gelistet (nach Fibiger et al. (2009)).

Remus (Mond)

Remus ist der innere und kleinere der beiden Monde des Hauptgürtel-Asteroiden (87) Sylvia (Cybele-Gruppe). Sein mittlerer Durchmesser beträgt rund 7 Kilometer, was etwa 1/40 des Sylvia-Durchmessers entspricht.

Remus wurde am 9. August 2004 von Franck Marchis (University of California, Berkeley), Pascal Descamps, Daniel Hestroffer und Jérôme Berthier (Observatoire de Paris) mit dem VLT-8.2-Meter-Teleskop Yepun der Europäischen Südsternwarte auf dem Cerro Paranal in Chile entdeckt. Der Projektleiter Marchis wartete mit der Datenverarbeitung ab, da er auf die Fertigstellung eines neuen Bildverarbeitungsprogrammes wartete. Er erhielt kurz vor seiner geplanten Ferienreise im März 2005 von Pascal Descamps eine kleine Notiz mit dem Titel „87 Sylvia ist dreifach?“, womit dieser andeuten wollte, dass er auf mehreren Bildern von Sylvia zwei Begleiter ausmachen konnte. Das gesamte Team machte sich darauf sofort an die Analyse der Daten, schickte eine Abhandlung zur Asteroid-Comet-Meteor-Konferenz im August in Armação dos Búzios bei Rio de Janeiro und übermittelte gleichentags einen Namensvorschlag an die Internationale Astronomische Union (IAU). Die Entdeckung wurde fast genau ein Jahr nach der Entdeckung am 10. August 2005 bekanntgegeben; der Mond erhielt die vorläufige Bezeichnung S/2004 (87) 1. Die Entdeckung machte das System zum ersten bekannten Asteroiden-Dreifachsystem.
Am 11. August wurden beide Monde dann offiziell benannt. Da Sylvia nach Rhea Silvia benannt ist, schlug das Team um Franck Marchis vor, die beiden Sylvia-Trabanten nach Romulus und Remus zu benennen, den Kindern von Rhea Sylvia und des Gottes Mars, die von einer Wölfin aufgezogen wurden. In der römischen Mythologie erschlug Romulus seinen Zwillingsbruder Remus in einem Streit, als es darum ging, nach wem die neugegründete Stadt Rom nun benannt werden sollte.
Remus umrundet Sylvia auf einer prograden, fast perfekten Kreisbahn in einem mittleren Abstand von 706 Kilometern zu deren Zentrum, was nur knapp 5 Sylvia-Radien entspricht. Die Bahnexzentrizität beträgt höchstens 0,016, die Bahn ist 2,0° gegenüber dem Äquator von Sylvia geneigt. Die Umlaufbahn des äußeren Mondes Romulus ist im Mittel etwa 650 km von Remus‘ Orbit entfernt.
Remus umrundet Sylvia in 1 Tagen, 9 Stunden und 5,5 Minuten, was etwa 1.727,4 Umläufen in einem Sylvia-Jahr (rund 6,52 Erdjahre) entspricht. Vom Orbit von Remus wird angenommen dass er stabil ist, denn er liegt weit innerhalb von Sylvias Hill-Sphäre (etwa 1/100 des Hill-Radius von Sylvia), jedoch auch weit außerhalb des synchronen Orbits.
Entstanden ist das System wahrscheinlich infolge einer Kollision zweier Asteroiden. Aus den großen Bruchstücken eines solchen Zusammenstoßes bildete sich demnach der große Mutterasteroid, während die Monde wahrscheinlich kleinere Trümmer der Kollision sind, die von dem neuen Asteroiden angezogen wurden. Remus ist demnach wie der Mutterkörper vom Typ Rubble Pile.
Seit der Entdeckung 2004 konnte Remus nur durch erdgebundene Teleskope beobachtet werden und dabei seine Bahnelemente bestimmt werden. Sollte sich die Art der Entstehung des Systems bestätigen, geht die Gruppe um Franck Marchis davon aus, dass Entdeckungen von Dreifach-Systemen im Hauptgürtel sich häufen werden. Bislang (Stand Mai 2010) sind derer fünf bekannt.
Von der Oberfläche von Remus erscheint der Mutterkörper Sylvia riesig, er würde ein Gebiet von rund 30° mal 18° abdecken, während die Größe des zweiten Begleiters Romulus zwischen 1,6° und 0,5° variiert.

In den Eichen

51.9005555555569.4394444444444Koordinaten: 51° 54′ 2″ N, 9° 26′ 22″ O
In den Eichen ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Bevern in der Samtgemeinde Bevern im Landkreis Holzminden.
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG HA 170 ist 110 Hektar groß. Es liegt nördlich von Heinsen und östlich von Polle auf einer außer im Süden ansonsten überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flussterrasse innerhalb einer Flussschleife der Weser. Es stellt ein naturnahes Laubmischwaldgebiet auf der Mittelterrasse sowie daran angrenzende ehemalige Kiesabbaugewässer des Kieswerks Heidbrink unter Schutz. Diese Gewässer, die sich nach Renaturierungsmaßnahmen naturnah entwickelt sollen, unterliegen dem Einfluss des Hochwassers der Weser. Das Waldgebiet stellt sich als naturnaher Laubmischwald mit einem hohen Anteil alter Eichen und Totholz dar.
Etwas südöstlich liegt das Naturschutzgebiet „Heinsener Klippen“.
Das Gebiet steht seit dem 24. Mai 1995 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Holzminden.
Das ehemalige Kieswerk im Norden der Weserschleife bei Polle besteht heute aus mehreren Wasserflächen, die innerhalb der Grenzen des Naturschutzgebietes liegen. Im westlichen Bereich wurde bereits in den 1950er Jahren durch die Forstverwaltung Niedersachsen Kiesabbau betrieben. 1986 begann der industrielle Kiesabbau durch ein Unternehmen. Da feste Tonschichten den Nassabbau behinderten, wich man nach Nordosten in den Uferbereich der Weser aus. Diese Kiesgrube wurde bis Ende 2001 ausgebeutet.
Der westliche Teil des ehemaligen Abbaugebietes ist heute ein Flachwasserbereich mit auentypischer Vegetation. An diesen schließt sich das Waldgebiet an. Am Abgrabungsgewässer im Uferbereich der Weser wurde bereits ein Jahr nach Beginn des Abbaus eine Vogelbeobachtungshütte errichtet.
Nach dem Ende des Kiesabbaus wurden die Anlagen zurückgebaut, das Gelände dem Naturschutzzweck entsprechend modelliert und Gehölze angepflanzt. Ein circa 30 Meter langer Betontunnel wurde zu einem Winterquartier für Fledermäuse und Amphibien umgebaut.
Das rund 10 Hektar große Gelände wurde im Dezember 2004 vom Landkreis Holzminden gekauft. Es wird von der Kreisgruppe Holzminden des Naturschutzbundes Deutschland betreut, welche weitere Renaturierungsmaßnahmen durchführte wie die Vertiefung einer ehemaligen Flutrinne und die Anlage weiterer Kleingewässer. Um die Bildung von natürlichem Auwald zu unterstützen, wurden ferner zahlreiche Gehölze gepflanzt.
Auf dem Damm zwischen dem ehemaligen Abbaugewässer und der Weser verläuft heute der Weserradweg. Das ehemalige Abbaugewässer ist von diesem einsehbar. An Aussichtspunkten befinden sich Informationstafeln zum Thema „Naturschutz im Zusammenhang mit dem Kiesabbau“ und zum „Lebensraum Kiesgrube“.
Für die Renaturierung des ehemaligen Kieswerkes und der durch den Abbau entstandenen Gewässer wurde das Unternehmen im Wettbewerb „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Kies und Sand 2010“ in der Kategorie „Ökologie“ ausgezeichnet.
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Dietmar Najock

Dietmar Najock (* 13. November 1941 in Leipe, Westpreußen) ist ein deutscher Klassischer Philologe.
Najock studierte Klassische Philologie an der Universität Göttingen. Dort prägte ihn besonders Jürgen Mau, der frühzeitig Einsatzmöglichkeiten der EDV in den Geisteswissenschaften auslotete. Für seine Promotion verfasste Najock eine kommentierte Neuausgabe der drei anonymen antiken Traktate zur Musiktheorie, die Christian Friedrich Bellermann zuerst 1841 herausgegeben hatte. Najocks Edition erschien 1972 in den Göttinger musikwissenschaftliche Arbeiten (Band 2) und 1975 in der Bibliotheca Teubneriana.
Nach der Promotion studierte Najock Mathematik an der Universität Bielefeld. Bei Rudolf Ahlswede schrieb er seine Diplomarbeit Algorithmen zur Rekonstruktion von Stammbäumen, die er 1978 abschloss. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte sich Najock fortan mit Computerlinguistik und Corpusarbeit. Er arbeitete besonders an der Entwicklung von computergestützten Verfahren zur Echtheitskritik, zur Sprachstatistik und zur Rekonstruktion fragmentarischer Texte. Ab den 80er Jahren kooperierte er mit Georgios Fatouros und Tilman Krischer an der Freien Universität Berlin, um eine Libanios-Konkordanz zu schaffen, die 2003 abgeschlossen vorlag. 1993 habilitierte sich Najock an der Freien Universität Berlin.