Aristobulos (Bruder der Mariamne)

Aristobulos III. (häufig auch Aristobul III., mit vollem Namen Aristobulos Jonathan; * um 53 v. Chr.; † 36 v. Chr. in Jericho), war ein hasmonäischer Prinz, der Bruder von Mariamne und Schwager von König Herodes dem Großen. Seine Eltern waren Alexandra und deren Cousin Alexandros, seine Urgroßmutter Königin Salome Alexandra. Er starb 36 v. Chr. bei einem – wahrscheinlich von König Herodes herbeigeführten – Badeunfall.

Nach der Entmachtung von Johannes Hyrkanos II., dem Großvater des Aristobulos Jonathan, durch die Parther 40 v. Chr. und seiner Deportation nach Mesopotamien war die pro-römische Partei in Judäa führerlos. Der damalige Gouverneur von Galiläa und enge Vertraute des Hyrkanos, der Idumäer Herodes, reiste deshalb eilends nach Rom, um dort bei seinem Freund, dem Triumvirn Marcus Antonius, um Unterstützung anzusuchen.

Wie der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus berichtet, habe Herodes zunächst die Königswürde für seinen jungen, etwa 13-jährigen Schwager Aristobulos, den Enkel des Hyrkanos, erbeten, da er gewusst habe, dass die Römer die Königswürde „nur an Personen von königlicher Abstammung zu vergeben pflegten“

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. Diese Darstellung des Josephus, die Herodes von der Absetzung des hasmonäischen Königshauses freispricht und vielmehr die Römer als Initiatoren dieses Schritts hinstellt, hält der Historiker Walter Otto für unglaubwürdig und nimmt stattdessen an, dass Herodes von vornherein geplant habe, die Herrschaft für sich persönlich zu verlangen. Dass Antonius der Verleihung der Königswürde an Herodes zustimmte, war neben dem persönlichen Auftreten des Herodes u. a. auch dadurch begründet, dass ein Knabe wie Aristobulos schon allein aufgrund seines Alters als Führer der romtreuen Juden zur Bekämpfung der Parther ungeeignet schien. Herodes hingegen war ein erbitterter Partherfeind und erprobter Gefolgsmann der Römer, außerdem ein Mann mit herausragenden militärischen Fähigkeiten, der ganz von Rom abhängig war. Als Herodes sich bereit zeigte, Antonius für eine Ernennung zum König darüber hinaus eine beträchtliche Geldsumme zu zahlen, „wie er das auch früher für seine Ernennung zum Tetrarchen getan hatte“, bewegte Antonius den römischen Senat „mit dem denkbar größten Diensteifer“ dazu, den bewährten Freund der Römer zum neuen König von Judäa zu ernennen, für Herodes, in den Augen vieler Juden nur ein Halbjude, ein „unverhofftes Glück“, wie Flavius Josephus sagt.

Für Alexandra, die ehrgeizige und traditionsbewusste Mutter des Aristobulos und der Mariamne, der zukünftigen Gattin des Herodes, war das schmähliche Beiseiteschieben der Ansprüche der hasmonäischen Dynastie auf den jüdischen Königsthron durch die Römer eine herbe Enttäuschung, die im Grunde nicht zu akzeptieren war. Sie bemühte sich denn auch sofort darum, Aristobulos zumindest das ehrenvolle und einflussreiche Amt des Hohepriesters zu sichern, das Herodes wegen seiner nichtjüdischen Herkunft nicht ausüben konnte. Herodes zögerte jedoch, dem gefährlichen Rivalen seines jungen Königtums eine so hohe Ehre zuteilwerden zu lassen, und machte stattdessen im Herbst 37 v. Chr

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. Ananel, einen unbekannten jüdischen Priester aus Babylon, zum neuen Hohepriester in Jerusalem. Offiziell begründete er dessen Ernennung damit, dass Aristobulos nach der Tradition noch zu jung zur Ausübung des Amtes sei.

Die Mutter des Knaben, Alexandra gab aber nicht auf. Sie war empört und beschwerte sich über diese Zurücksetzung ihres Sohnes bei der ägyptischen Königin Kleopatra VII. Diese sollte sich bei ihrem Geliebten, Marcus Antonius, für Aristobulos einsetzen. Der damals am Hof des Herodes anwesende Freund von Antonius, Quintus Dellius, soll Alexandra geraten haben, ihre schönen Kinder Aristobulos und Mariamne malen zu lassen und die Bilder Antonius zu schicken, um seine sinnliche Lust zu erwecken; dann würde der Triumvir ihr keine Bitte abschlagen. Diesen Rat habe Alexandra befolgt, und Antonius soll tatsächlich begeistert gewesen sein und zwar nicht Mariamne, da sie Gattin des Herodes war, aber dafür Aristobulos nach Ägypten bestellt haben. Herodes habe jedoch die Abreise des Jungen verhindert und Antonius’ gegenüber mit möglichen Unruhen der Juden begründet. Diese Geschichte verwirft Walter Otto als unglaubwürdig, da Alexandra kaum eine solche Verletzung des jüdischen Gesetzes begangen haben würde, und der Historiker Christoph Schäfer glaubt, dass Antonius sich den dynastisch nicht ungefährlichen Aristobulos schicken lassen wollte, um ein Druckmittel für ein mögliches späteres Eingreifen in Judäa in der Hand zu haben.

Wohl um weitere Zwistigkeiten mit seiner Schwiegermutter zu vermeiden und Antonius keinen Anlass mehr zum Eingreifen in sein Reich zu liefern, vielleicht auch aufgrund der Bitten seiner geliebten Gattin Mariamne, setzte Herodes schließlich den Ananel ab – obwohl dies gegen das jüdische Gesetz verstieß – und ernannte Anfang 36 oder Anfang 35 v. Chr. Aristobulos doch noch zum Hohepriester. Damit brachte er eine scheinbare Versöhnung mit Alexandra zustande. Das Verhältnis zwischen dem jüdischen König und seiner ebenso ehrgeizigen wie intriganten Schwiegermutter blieb aber auch in der Folgezeit gespannt und von gegenseitigem Misstrauen geprägt. Kurz danach musste Herodes nämlich einen heimlich geplanten Fluchtversuch Alexandras und Aristobulos’ zu Kleopatra verhindern.

Im selben Jahr hatte Aristobulos beim Laubhüttenfest seinen ersten offiziellen Auftritt als Hohepriester, vollzog am Altar die religiösen Riten und wurde dabei vom Volk begeistert bejubelt. Herodes erkannte an dieser Popularitätsdemonstration, dass Alexandra mit ihren Plänen gegen ihn beim Volk Unterstützung finden würde und der junge Hohepriester daher als möglicher Konkurrent zu beseitigen sei.

Herodes wagte jedoch nicht, öffentlich gegen Aristobulos vorzugehen, sondern beschloss dessen heimliche Ermordung. Bald nach dem Ende des Laubhüttenfestes wurde Aristobulos von seiner Mutter nach Jericho zu einem Mahl eingeladen. Herodes lockte ihn an einen entlegenen Ort, spielte mit ihm und forderte ihn dann auf, zu einigen seiner Diener in einen Fischteich zu steigen. Dort wurde der Junge in der Abenddämmerung unter dem Schein scherzhaften Spiels von Herodes’ Vertrauten ertränkt (Ende 36 oder Ende 35 v. Chr.). So starb Aristobulos nach nicht einmal einjähriger Bekleidung des Hohepriesteramtes im Alter von nur etwa 17 Jahren.

Der Tod des Aristobulos, auf den sich viele Hoffnungen im jüdischen Volk gerichtet hatten, löste – wie Flavius Josephus berichtet – in ganz Judäa „gewaltigen Schmerz“ aus und wurde mit „anhaltendem Wehklagen“ betrauert. Herodes, der öffentlich ebenfalls tiefen Schmerz heuchelte und den Unschuldigen spielte, ließ dem toten Knaben eine prächtige Begräbnisfeier ausrichten. Alexandra ließ sich von Herodes’ Verhalten freilich nicht täuschen und wandte sich wiederum mit einer Mordanklage an Kleopatra, die durchsetzte, dass sich Herodes vor Antonius verantworten musste. Der jüdische König verteidigte sich aber geschickt und konnte unbehelligt heimreisen. Der mit militärischen Problemen überhäufte Antonius wollte seinen wichtigen Freund und Verbündeten nicht verlieren.

Hillersleben

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.27361111111111.49222222222248Koordinaten:

Hillersleben ist ein Ortsteil der Gemeinde Westheide im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Hillersleben liegt ca. fünf Kilometer östlich von Haldensleben an der Ohre und etwa 20 Kilometer nordwestlich von Magdeburg.

Im 10. Jahrhundert wurde das Kloster Hillersleben gegründet. Die Bezeichnung Hildesleve für den Ort wird erstmals Anfang des 11. Jahrhunderts mit Bezug auf das Kloster erwähnt. Otto, Sohn der Ludburg und des Grafen Milo von Grieben und Ammensleben nennt sich im 12. Jahrhundert comes de Hildelive (Hildesleve). Im 12. Jahrhundert wird eine Burganlage in Hillersleben erwähnt, die an der Stelle des Klosters gestanden haben soll. Mit Otto von Hillersleben starb zudem das Grafengeschlecht derer von Hillersleben aus. Vermutlich gingen die Besitztümer der Grafen auf die Markgrafen von Brandenburg über. Die Besitztümer im Ort selbst übernahm nach und nach das Kloster. 1376 erhielt es vom Erzbischof Peter von Magdeburg den gesamten Ort in einer Schenkung überlassen.

Im Rahmen des Schmalkaldischen Krieges fand am 22. September 1550 eine Schlacht zwischen Herzog Georg von Mecklenburg und den Bürgern von Magdeburg bei Hillersleben statt. Dabei verloren die Magdeburger.

Im Jahre 1564 waren im Ort 26 Hauswirte ansässig. 1577 wird Hillersleben in Urkunden als völlig protestantisiert bezeichnet. Die Kirche hatte jedoch keine eigenen Besitztümer, sondern wurde vom Kloster verwaltet, welches das Patronatsrecht hatte.

Während des Königreichs Westphalen gehörte Hillersleben zum Kanton Neuhaldensleben, Distrikt Neuhaldensleben im Elbdepartement. Zu Hillersleben gehörte außerdem das Dorf Paxförde.

In Zusammenhang mit dem angrenzenden Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide bestand vor und während des Zweiten Weltkriegs in Hillersleben eine Heeresversuchsanstalt, die der Wehrmacht u.a. zur Erprobung von Artilleriewaffen und des Dora-Geschützes diente. Im April 1945 gelangte ein Evakuierungstransport aus dem KZ Bergen-Belsen bis in ein Wäldchen bei Hillersleben, wo er von den Wachmannschaften fluchtartig verlassen wurde. In den folgenden Wochen versorgten Frauen und Rot-Kreuz-Helferinnen die Überlebenden, während die Verstorbenen und täglich weiter Sterbenden auf dem Schießplatz beerdigt wurden.

Die Anlagen wurden nach dem Krieg bis 1994 durch die Rote Armee weiter genutzt. Zudem war Hillersleben der Standort der 47. Panzerdivision der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Heute wird das Gebiet von der Bundeswehr für Militärische Übungen genutzt.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hillersleben

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, Born und Neuenhofe zur neuen Gemeinde Westheide zusammen.

Das Wappen wurde am 27. Oktober 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorn zwei silberne Kirchtürme mit beknauften Spitzdächern, hinten fünf rote natürliche Lilien am grünen, sechsblättrigen Stiel, aus grünem Herz wachsend.“

Die zweitürmige Kirche ist die architektonische Besonderheit des Ortes auf der Stelle eines ehemaligen Klosters. Lilien in der Heraldik gelten als Symbol der Reinheit und Unschuld. Sie sind Sinnbild der Heiligen Maria und jener Menschen, die sich dem Patronat der Gottesmutter unterstellen (z. B. Könige von Frankreich). In der Dreiteilung der Blüte der heraldischen Lilie symbolisiert sie die Heilige Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Farben sind Silber (Weiß) – Rot

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Die Flagge von Hillersleben zeigt die Farben Silber (Weiß) – Rot mit aufgelegtem Wappen.

Zur Bundesstraße 71, die Magdeburg mit Haldensleben verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 2 km. Die Bundesautobahn 14 (Anschlussstelle Dahlenwarsleben) wird nach 9 km erreicht.

Linnaring

Der Linnaring ist eine Rennstrecke im Osten Tallinns in Estland. Er wurde nur in den 2000er-Jahren genutzt. Bis 2005 wurden die Rennläufe auf einer Zufahrtsstraße zur Stadtautobahn ausgetragen. Dieser auch als Volkswagen City Circuit bekannte Kurs war ca. 1

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,5 km lang und war verhältnismäßig gefährlich. Nach einem Jahr Pause wurde 2007 eine Veranstaltung auf einem Autobahn-Rundkurs etwa eineinhalb Kilometer westlich vom Originalschauplatz ausgetragen. Direkt am KUMU gelegen waren jeweils zwei circa 800 m lange Geraden zu befahren, welche durch Spitzkehren verbunden und jeweils durch mit Kunststoffbarrieren markierte Schikanen verlangsamt wurden. Ein Höhepunkt war, neben Demonstrationsrunden der Formel-1-Boliden von Red Bull Racing, die Finnische Formel-3-Meisterschaft im Jahre 2005 und 2007.

Diese Strecke darf aber nicht mit der Pirita-Kose-Kloostrimetsa bzw. dem Kalevi Circuit verwechselt werden, welcher ebenfalls östlich von Tallinn gelegen ist. Dieser Kurs war und ist bis heute Austragungsort der Estnischen Tourist Trophy. Dort stürzte auch 2000 Joey Dunlop tödlich.

Koordinaten:

Patric Knowles

Patric Knowles (* 11. November 1911 in Horsforth, Yorkshire als Reginald Lawrence Knowles; † 23. Dezember 1995 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein britischer Schauspieler, welcher vor allem als Nebendarsteller von Errol Flynn in mehreren Filmen bekannt wurde.

Der Sohn eines Verlegers arbeitete zunächst im Betrieb seines Vaters, bevor er aufgrund seines guten Aussehens kleinere Rollen auf der Bühne und beim Film erhielt. Seine Titelrolle als Student von Heidelberg in Großbritannien brachte ihm die Aufmerksamkeit der Warner-Studios in Hollywood ein, die ihn sogleich unter Vertrag nahmen und ihm als Sohn eines britischen Lords in Give Me Your Heart eine erste Hauptrolle gaben. Seinen Durchbruch erlangte Knowles jedoch als Bruder von Errol Flynn im Abenteuerfilm Der Verrat des Surat Khan. In den nächsten Jahren erfolgten mehrere Filme an Flynns Seite, etwa Robin Hood, König der Vagabunden, wo Knowles Robin Hoods Freund Will Scarlet verkörperte. Obwohl es ihm mehrfach – unter anderem in und Liebe zu viert – gelang, am Ende seinem Rivalen Flynn die Braut auszuspannen, blieb er als Filmschauspieler in dessen Schatten.

1939 beendete er seine Zusammenarbeit mit Warner Brothers und arbeitete fortan als freier Schauspieler ohne einen Studiovertrag, was zu dieser Zeit ungewöhnlich in Hollywood war und dafür sorgte, dass Knowles kaum gute Rollen bekam. Weil er nur unregelmäßig in Filmen spielte, arbeitete er auch häufig am Theater arbeitete. Er kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Instrukteur. Der hochgewachsene Knowles

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, in der Filmkritik oft als „the poor man’s Errol Flynn“ bezeichnet, wurde aufgrund seiner aristokratischen Gesichtszüge, des distinguierten Schnauzbartes und seiner britischen Herkunft auf stereotype Rollen besetzt. Die Crux seiner schauspielerischen Karriere beschreibt ein Limerick aus den Vierziger Jahren:

„How pleasant to know Patric Knowles
Who is the kindest of souls
But being handsome and a British swell
Nobody expects him to act very well
Which is why he never gets good roles.“

„Wie schön ist es Patric Knowles zu kennen
der die freundlichste aller Seelen hat
Er ist sehr attraktiv und ein famoser Brite
aber daher erwartet niemand von ihm ein guter Schauspieler zu sein
das ist der Grund warum er nie gute Rollen bekommt.“

Neben Rollen als Gentleman spielte er auch einen Detektiv in der billigen Horrorfilm-Produktion The Strange Case of Dr. RX und einen Bergarbeiter in John Fords Drama Schlagende Wetter. Er verkörperte gelegentlich auch negative Charaktere: Knowles spielte einen wahnsinnigen Wissenschaftler im Horror-Film Frankenstein trifft den Wolfsmenschen sowie einen flüchtigen und von Robert Mitchum verfolgten Dieb im Thriller The Big Steal. Eine seiner besten Rollen hatte er als Ehemann von Claudette Colbert im Kriegsdrama Drei kehrten heim (1950). Ab den 1950er-Jahren übernahm Knowles auch Gastrollen im Fernsehen. In den 1960er-Jahren war er etwa unter der Regie von Andrew V. McLaglen in den Western Der Weg nach Westen und Chisum vor der Kamera. Eine seiner letzten Rollen war die des Lord Louis Mountbatten im Kriegsdrama Die Teufelsbrigade – abermals unter der Regie von McLaglen. Anfang der 1970er-Jahre ließ seine Karriere nach rund 125 Film- und Fernsehauftritten endgültig ausklingen.

1960 erhielt Knowles einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Nach dem Ende seiner Schauspielkarriere gab sich Knowles anderen Beschäftigungen wie der Malerei hin. Er war auch Autor eines Romanes unter dem Titel Even Steven (1960) und schrieb 1990 eine Streitschrift namens Rebuttal for a Friend, in der er erklärte, dass Errol Flynn nie ein Nazispion gewesen sei, nachdem solche Gerüchte in den Jahrzehnten zuvor aufgekommen waren. Knowles starb am 23. Dezember 1995 im Alter von 84 Jahren in Woodland Hills nahe Los Angeles an einer Gehirnblutung, wenige Monate nach der Diamantenhochzeit mit seiner Frau Enid. Sie hatten zwei Kinder.

Messerschmitt P.1112

Die Messerschmitt P.1112 war ein Jagdflugzeug-Projekt der Messerschmitt AG.

Die P.1112 war die konsequente Weiterentwicklung des P.1111. Aufgabe des Projektteams unter Woldemar Voigt war die Optimallösung eines schwanzlosen Jagdflugzeuges. Die Entwürfe des P.1112 begannen Anfang 1945. Voigt schätzte, dass die Flugerprobung spätestens Mitte Mai 1946 starten könne. Er stützte sich in seinem Entwurf größtenteils auf die P.1111. So wichen die Abmessungen kaum ab. Allerdings wurde die Pilotenkanzel in die Spitze des Rumpfes verlegt. Die Bewaffnung musste aus diesem Grunde auch im unteren Rumpfteil untergebracht werden. Das Panzerglas der Frontscheibe des Jägers wurde, um feindlichen Beschuss standhalten zu können, auf 23° geneigt und besaß eine Dicke von 100 mm, die der Seitenscheiben immerhin noch 60 mm. Insgesamt entstanden mindestens drei Design-Varianten im Laufe der Entwicklung, die S/1, S/2 und V1, mit etwas unterschiedlichen Abmessungen und Leistungen.

Die Projektstudie war bei Kriegsende über das Reißbrettstatium hinaus. Ein Attrappenbau der P.1112-V1 wurde am 29. April 1945 von US-amerikanischen Truppen im Zuge des Einmarsches der Alliierten in Oberammergau erbeutet. Über den weiteren Verbleib der Attrappe ist nichts bekannt.

Das Design der P.1112 beeinflusste später Trägerflugzeuge der US-Navy.

Daten der P-1112-V1. Die Daten der anderen Entwürfe S1, S2 variieren zum Teil stark.

Die Bezeichnung für Bewaffnungsstudien der P.1112 wurden P.1110 W genannt, wobei das W für Weiterentwicklung steht. So sollte die Primärbewaffnung des Jägers aus vier MK 108 mit Kaliber 30 mm bestehen, die als Standardwaffen links und rechts im Vorderrumpf Platz finden sollten. Als Alternative wurden zwei MK 108 und zwei MK 103 geplant. An Abwurflasten sollte die P.1112 bis zu 500 kg tragen können. Die P.1112 wurde als Pulkzerstörer geplant. Für diesen Zweck sollte der Jäger eine MK 214 mit 50-mm-Kaliber erhalten, die im oberen Vorderrumpf montiert werden sollte. Der Lauf dieser Kanone trat dann durch die Kabinenabdeckung heraus. Alternativ dazu war der Einbau einer MK 112 mit Kaliber 55 mm im unteren Teil des Vorderrumpfes denkbar.

Zivile Baureihen: S7 | S8 | S9 | S10 | S14 | S16 | M17 | M18 | M19 | M20 | M21 | M22 | M23 | M24 | M26 | M27 | M28 | M29 | M31 | M35 | M37 | Bf 108 | Me 208 | Me 362

Militärische Baureihen: Bf 109 | Bf 110 | Me 163 | Me 164 | Me 165 | Me 209 | Me 210 | Me 262 | Me 264 | Me 310 | Me 321 | Me 323 | Me 364 | Me 409 | Me 410 

Projekte mit und ohne RLM-Nr.: Me 155 | Bf 161 | Bf 162 | Bf 163&nbsp

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;| Me 261 | Me 263 | Me 265 | Me 309 | Me 327 | Me 328 | Me 329 | Me 334 | Me 509 | Me 510 | Me 609 | P.1073 | P.1092 | P.1099 | P.1100 | P.1101&nbsp

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;| P.1110 | P.1111 | P.1112

Projekte nach 1945: Me 108F | Me 408 | Me 508 | P.2020