Sakralbau

Sakralbauten (von lateinisch sacer ‚heilig‘) sind Bauwerke, die für sakrale, rituelle oder kultische Handlungen wie beispielsweise Gottesdienste oder Opferungen durch religiöse Gemeinschaften genutzt werden. Sakralbauten werden als Anwesenheitsorte einer höheren Macht interpretiert und werden daher umgangssprachlich auch als Gotteshäuser bezeichnet.

Der Begriff Sakralbau entstammt den Kultur- und Kunstwissenschaften und dient dort als Abgrenzung zum Profanbau, einem Bauwerk für weltliche Aufgaben. Insbesondere für bauliche Anlagen und Orte aus der Vor- oder Urgeschichte existiert auch der Begriff der Kultstätte (Kultplatz). Wichtigster Bautypus der Sakralarchitektur ist der „Tempel“ (zu dem im allgemeinen Sinne des Begriffs auch Kirchen, Moscheen und Ähnliches zählen), daneben gibt es zahlreiche mehr oder weniger freistehende Bauwerke (Schreine, Altäre) und Denkmäler

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, die aus religiösen Gründen errichtet wurden. Eine besondere Art von Sakralbauten bilden Grabanlagen und Grabbauten.

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Sakralbauten, einige Beispiele sind:

Gemeinhin gelten in der Architektur- und Religionsgeschichte verschiedener Religionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus) auch Klöster als Sakralbauten, auch wenn hier der Aspekt der Kultstätte zurück- und der der Wohnstätte hervortritt

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Schloss Wallerstein

Schloss Wallerstein ist eine Dreiflügelanlage mit einer klar gegliederten klassizistischen Fassade. Es liegt im Markt Wallerstein im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Das Schloss ist im Besitz der Familie Oettingen-Wallerstein mcm taschen sale.

Im Herbst 1803 ernannte Fürstin Wilhelmine zu Oettingen-Wallerstein Johann Melchior Hochstatter zu ihrem Baudirektor, der die Untere Residenz mit seinen vier Gebäuden zu einem Schloss zusammenfügen sollte:

„Begonnen wurde im Frühjahr 1805 mit den beiden Gebäuden der Südseite, mit dem Grünen Haus und dem Welschen Bau. Ihre Grundrisse von unterschiedlicher Breite kann man an dem Rücksprung der Südfront westlich vom Treppenhaus noch heute ablesen… Die Zimmerfluchten der beiden oberen Stockwerke aber, deren Fenster sämtlich in den Schloßhof und damit nach Norden gehen, waren gewiß Teil des Neubaukonzepts: In einem entsprechend aufgestockten Gegenüber an der Nordseite des Hofes hätten die Zimmer der Sonne zu gelegen. Als aber der Südflügel Ende 1805 der Vollendung nahe war, kam mit dem Frieden von Preßburg das Ende des Alten Reiches, kam die Eingliederung in das Königreich Bayern… Für einen mediatisierten Fürsten aber mußte genügen, was bis dahin am Residenzschloß in Wallerstein gebaut war. So blieb der Ausbau der Residenz unvollendet.“

Teil der Schlossanlage ist ein der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglicher Hofgarten im englischen Stil, der im Wesentlichen auf einen Plan von Michael Anton Koch aus dem Jahr 1826 zurückgeht. Im Hofgarten befindet sich noch die nach dem Vorbild der Wiener Hofreitschule erbaute Reitschule mit einem Museum für Wagen- und Reitsport, das Jagdschloss, das Teehaus (einst ein Gewächshaus) sowie das Anfang des 19. Jahrhunderts erbaute Moritzschlösschen.

Auf Anfrage können Schloss Wallerstein und die original eingerichteten Wohnräume (Esszimmer mit Porzellansammlung, Salons, Schlafzimmer, Uniformenzimmer, Festsaal etc.) besichtigt und für Privatveranstaltungen gemietet werden.

Schlösser: Schloss Amerdingen | Schloss Gansheim | Schloss Genderkingen | Altes Schloss Hemerten | Neues Schloss Hemerten | Schloss Hirschbrunn | Schloss Hochaltingen | Schloss Hohenaltheim | Schloss Kleinerdlingen | Schloss Leitheim | Schloss Lierheim | Schloss Monheim | Moritzschlösschen&nbsp

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;| Schloss Oberndorf | Schloss Otting&nbsp mcm taschen sale;| Schloss Oettingen | Altes Schloss Rain | Schloss Reimlingen | Schloss Schweinspoint | Schloss Tagmersheim | Schloss Tapfheim | Altes Schloss Wallerstein | Schloss Wallerstein

Burgen und Ruinen: Burgruine Alerheim | Burg Gosheim (abgegangen) | Burgruine Graisbach | Burg Harburg | Burgruine Hochhaus | Burg Lechsgemünd (abgegangen) | Burg Mangoldstein (abgegangen) | Burgruine Niederhaus | Burg Rauhaus (abgegangen) | Burgruine Steinhart (Altes Schloss) | Wasserburg Tagmersheim (abgegangen) | Burg Thurneck (abgegangen) | Burg Wellwart (Wöllwarth) (abgegangen)

Turmhügelburgen (alle abgegangen): Burgstall Dornstadt

Burgställe (abgegangene, unbekannte Burgen): Burgstall Bollstadt | Hagburg | Burgstall Maihingen | Burgstall Mühlberg | Burgstall Steinhart (Judenbuck) | Turenberc | Burgstall Weiherberg

Koordinaten:

Luitpold Braun

Luitpold Braun (* 11. August 1950 in Schongau) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CSU) und Buchautor. Er war von 1996 bis Ende April 2008 Landrat des oberbayerischen Landkreises Weilheim-Schongau. In der CSU war er Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung und Mitglied des Parteivorstands.

Brauns politische Karriere begann 1967 mit dem Eintritt in die CSU. Ein Jahr später wurde er stellvertretender JU-Ortsvorsitzender und Mitglied des CSU-Ortsvorstands von Schongau. Von 1969 bis 1971 war Braun JU-Ortsvorsitzender und ab 1973 (bis 1987) stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender. Sein erstes politisches Mandat übernahm Braun 1972, als er zum Stadtrat seiner Heimatstadt Schongau gewählt wurde. 1983 wurde er zum 1. Bürgermeister der Stadt gewählt und blieb nach mehrmaliger Wiederwahl bis 1996 in diesem Amt. In seine 13-jährige Amtszeit fiel die Sanierung der Schongauer Altstadt. Die Infrastruktur der Stadt erfuhr Verbesserungen durch die Erweiterung des Gymnasiums, die Sanierung des Freibades und der Einrichtung eines Jugendzentrums.

Nachdem Braun schon von 1984 an als Kreisrat dem Kreistag des Landkreises Weilheim-Schongau angehört hatte und von September 1995 bis April 1996 stellvertretender Landrat war

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, wurde er bei der Kommunalwahl im März 1996 durch Stichwahl zum Landrat gewählt. Dieses Amt trat er am 1. Mai 1996 an. Am 3. März 2002 wurde er mit 70,2 Prozent für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

Seine Laufbahn in der CSU hat ihn über den stellvertretenden Vorsitz des CSU-Kreisverbandes Weilheim-Schongau (seit 1987) und leitenden Funktionen in der Kommunalpolitischen Vereinigung (1990 bis 1994 Bezirksvorsitzender Oberbayern, seit 1994 Landesvorsitzender) in den CSU-Parteivorstand geführt. Seit 1995 gehört er diesem Gremium an, zunächst durch Kooptation, seit 2007 durch Wahl.

Bei der Wahl zum Landrat 2008 unterlag Luitpold Braun in einer Stichwahl mit 46,28 % der Stimmen dem SPD-Kandidaten Friedrich Zeller. Braun kündigte daraufhin an, sich aus der Politik zurückziehen zu wollen.

Georg Bauer (1972–1978) | Manfred Blaschke (1978–1996) | Luitpold Braun (1996–2008) | Friedrich Zeller (2008-2014) | Andrea Jochner-Weiß (ab 2014)

Leider geil

Leider geil, auch gern mit dem Klammerzusatz Leider geil (Leider geil) ist das vierte Lied der CD Befehl von ganz unten der Hamburger Hip-Hop- und Electropunk-Band Deichkind.

In dem Lied zählt Philip Grütering Dinge auf, die meistens überhaupt nicht „leider geil“ sind, aber trotzdem von Sebastian Dürre als „leider geil“ eingestuft werden.

„Tu doch nicht so, du magst es doch auch, ich bin ein Teil von dir
Guck dich doch um, sieh sie dir an, sie sind genauso wie wir
Tu doch nicht so, du magst es doch auch, ich bin ein Teil von dir
Guck dich doch um, sieh sie dir an, sieh sie dir an, sieh sie dir an“

In dem Musikvideo sieht man aneinander gereihte Ausschnitte aus verschiedenen YouTube-Videos, Nachrichten und sonstigen Quellen.

Leider Geil wurde vom Bundesverband Musikindustrie mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Damit wurde das Lied in Deutschland über 150.000 mal verkauft. In Österreich erhielt Deichkind für die Singe Leider Geil ebenfalls Gold für 15.000 verkaufte Exemplare.

Sascha Reimann (Ferris Hilton) • Henning Besser (DJ Phono a/k/a La Perla) • Philipp Grütering (Kryptik Joe) • Sebastian Dürre (Porky) • Roland Knauf (Roy) • Hayo Schauder • Enno Schauder

Bartosch Jeznach (Buddy Buxbaum) • Malte Pittner • Sebastian Hackert (Sebi)

Bitte ziehen Sie durch • Noch fünf Minuten Mutti • Aufstand im Schlaraffenland • Arbeit nervt • Befehl von ganz unten • Niveau weshalb warum

Aufstand im Schlaraffenland — Live EP

Kalimba D’Ilona (Jonas – Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin!) • Happy New Fear (Victoria)

Arbeit nervt — Limited Deluxe Edition • Befehl von ganz unten — Limited Digi

Arschbombe (DJ Friction feat. Deichkind) • …und andere Prioritäten (Eins Zwo feat. Deichkind) • Justified & Ancient (The KLF vs. Deichkind) • Crash dein Sound (Marsimoto feat

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. Deichkind) • Brenner (T.Raumschmiere feat. Deichkind & The Crackwhore Society) • Alles schon gesehen (Bonaparte feat. Deichkind)

Diskografie

Gwar

GWAR ist eine satirische Thrash-Metal-, Hardcore-Punk- und Shock-Rock-Band, die 1985 von Künstlern und Musikern der Virginia Commonwealth University in Richmond, Virginia gegründet wurde. Die Band ist bekannt für ihre aufwendigen von Science-Fiction und Horrorfilmen inspirierten Kostüme; harsche, obszöne, politisch meistens unkorrekte Texte und ihr Auftreten bei Konzerten, das aus humorvollen Nachahmungen beziehungsweise Ausführungen von Fäkalsprache, Sadomasochismus, Nekrophilie, Pädophilie, Sodomie, Feuerspucken, heidnischen Ritualen, Satanismus, Hinrichtungen, Kämpfen, Foltern, Vergewaltigungen, Rassismus, antichristlichem Verhalten, Selbstmord, Drogenkonsum, Alkoholismus und anderen kontroversen, politischen und moralisch umstrittenen Themen besteht.

Ihre Kostüme werden hauptsächlich aus Schaumstoff, Schaumpolystyrol und gehärtetem Gummi hergestellt, wobei diese nur wenig von ihren Körpern bedecken. Bei Konzerten besprühen sie das Publikum mit nachgemachtem Blut, Sperma, Urin, Eiter und anderen Körperflüssigkeiten. Die meisten dieser Flüssigkeiten, die sich leicht wieder herauswaschen lassen, bestehen aus Wasser und Lebensmittelfarbe. Sie sehen jedoch von der Nutzung von Sirup als Bestandteil ab, da dieses schnell erhärtet und somit die Kostüme beschädigen könnte. Es kommt auch häufig vor, dass sie Zugaben ohne Kostüme geben.

Ein weiteres Markenzeichen von GWARs Liveauftritten ist ihre Verspottung von Prominenten oder anderen Persönlichkeiten aktueller Ereignisse. Dieses geschah bisher zum Leidwesen von O.J. Simpson, John Kerry, George W. Bush, Barack Obama sowie jedem amerikanischen Präsidenten seit Ronald Reagan, Jerry García, Osama bin Laden, Michael Jackson, Al Gore, Paris Hilton, Arnold Schwarzenegger und vielen weiteren. Die Band nimmt außerdem Bezug auf politische und historische Persönlichkeiten, Fantasyromane und Mythologie. So nimmt beispielsweise das Lied „Whargoul“ Bezug auf Minas Morgul, einen Ort in J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe.

Ursprünglich wurde der Stil der Band durch Punk-Rock beeinflusst: Zu Anfang komponierten sie kurze, eher simple Lieder. Dieser Stil entwickelte sich über die Zeit in Thrash Metal, der vor allem auf den Alben „Scumdogs of the Universe“, „America Must Be Destroyed“ und „This Toilet Earth“ zu hören ist. Später stellte ihre zunehmend experimentelle Art diesen Heavy-Metal Stil jedoch in den Schatten und GWAR vermischte verschiedene Musikrichtungen, was vermehrt auf den Alben „RagNaRock“ und „Carnival of Chaos“ zu hören ist. 1999 zeigte sich mit dem Album „We Kill Everything“ ein ähnlicher Sound, weswegen dieses im Nachhinein von der Band als ihr schlechtestes Album abgewiesen wurde. Aufgrund dessen kehrten sie mit „Violence Has Arrived“ zum Thrash Metal zurück, der sich später in eine technisch noch anspruchsvollere Form von Thrash entwickelte. Dieses zeigt sich in den Alben „War Party“ und „Beyond Hell“.

Die Herkunft und die Bedeutung des Namens verursacht noch heute Diskussionen unter den Fans. Eine weitverbreitete These ist, dass GWAR für „God, What an Awful Racket!“ („Gott, was für ein schrecklicher Lärm!“) steht. Ein anderes Gerücht besagt, dass der Name von Alan Moore und Dave Gibbons Graphic Novel „Watchmen“ stammt, in dem auf einem Schild „Pink Triangle LIVE at the Gay Women Against Rape Benefit Concert“ geschrieben steht. Eine weitere Erklärung besagt, dass einst ein Freund der Band Death Piggy (Vorgänger von GWAR) einen Vorschlag als Bandnamen machen wollte, sich stattdessen jedoch übergab und dieses ein Geräusch verursachte, das dem Wortlaut von „GWAR“ ähnlich kam.

Jedoch beharren die Bandmitglieder darauf, dass die Buchstaben des Namens keine weitere Bedeutung haben, folglich „GWAR“ keine Abkürzung darstellt. Tatsächlich bestätigt die offizielle Website der Slave Pit Inc., dass „GWAR“ nur eine verkürzte Version von „GWAARGGGH!!!“ ist. Diesen Namen nutzten sie ursprünglich für sich selbst, um als Vor-Band ihre eigenen Konzerte von Death Piggy zu eröffnen.

Dave Brockie, Sänger und Mitgründer der Band, wird außerdem mit den Worten zitiert: „…it doesn’t mean Gay Woman Against Rape. It doesn’t mean Great White Aryan Race. It doesn’t mean Gay Weird Anal Reprobates. It doesn’t even mean God What an Awful Racket. It just means GWAR, which means everything pretty much.“ (kurz: „Es bedeutet einfach nur GWAR und das könnte genauso gut alles mögliche bedeuten.“)

Die Band war das Ergebnis von zwei verschiedenen Projekten, die zu einem zusammengefasst wurden. Dave Brockie war der Sänger der Punk Band Death Piggy, die oft in einem Raum der Richmond Dairy, einer verlassenen Abfüllfabrik, probte. Dort trafen sie auf Hunter Jackson und Chuck Varga, beide Studenten an der Virginia Commonwealth Universität, welche die sogenannte „Slave Pit“ ins Leben riefen, um den Film Scumdogs of the universe zu produzieren. Bald erstellte Jackson Requisiten für Death Piggy, die diese auf der Bühne einsetzten. Manchmal trugen sie die Kostüme, die Jackson und Varga für ihren Film hergestellt haben, um für sich selbst unter dem Namen „GWAARGGGH!!!“ als Vorband zu spielen. Im Laufe der Zeit ersetzte GWAR Death Piggy dann komplett.

Zu Beginn bestand GWAR aus Ben Eubanks (Gesang), Dave Brockie (Gitarre), Steve Douglas (Gitarre), Chris Bopst (Bass), Sean Summer (Schlagzeug) und Hunter Jackson. Diese Aufstellung änderte sich in den folgenden Monaten mehrfach: Eubanks verließ die Band und wurde erst von Joe Annaruma und dieser später von Dave Brockie als Sänger ersetzt. Letztendlich bestand die Band über längere Zeit aus Hunter Jackson, Don Drakulich (alias Sleazy P. Martini), Chuck Varga, Mike Bonner, Scott Krahl, Dave Musel und Dave Brockie (alias Oderus Urungus, der von nun an nur noch sang). Kurze Zeit später kamen noch Heather Broome (alias The Temptress) und Colette Miller hinzu.

Heather Broome verließ die Band jedoch bald wieder, und Dewey Rowell (Flattus Maximus), Michael Bishop (Beefcake the Mighty) und Rob Mosby (Nippleus Erectus) stießen 1987 zusammen mit Steve Douglas (BalSac the Jaws of Death), der die Band zuvor für kurze Zeit verlassen hatte, hinzu. Lisa Harrelson wurde die neue „GWAR Woman“ und ersetzte damit Colette Miller im selben Jahr. Mit dieser Aufstellung wurde das Debütalbum Hell-O, eine Mischung aus Heavy Metal und Punkrock, unter dem Label Shimmy Disc Records im Jahre 1988 veröffentlicht.

Nachdem die Band auf Tournee ging, verließ Steve Douglas die Band noch im selben Jahr und wurde vom momentanen Rhythmusgitarristen Mike Derks ersetzt. Dieser übernahm damit die Rolle von BalSac the Jaws of Death.

Weitere Veränderungen fanden bis zum Jahre 1990 statt: Rob Mosby verließ 1989 die Band und wurde von Pete Luchter ersetzt, der jedoch schnell für Jim Thompson Platz machte. Letztendlich wurde auch Jim Thompson ersetzt, diesmal von GWARs jetzigem Schlagzeuger Brad Roberts. Dieser übernahm damit die Rolle von Jizmak Da Gusha.

Mit einigermaßen gefestigten Bandmitgliedern veröffentlichten sie ein Album, das für die weiteren Jahre als eines ihrer besten galt, „Scumdogs of the Universe“. Das Album hatte mäßigen Erfolg im Mainstream und startete GWARs Karriere unter dem Label „Metal Blade Records“. Die Band ging auf Tournee und veröffentlichten im Juli 1990 das Video „Live from Antarctica“, ein Mitschnitt eines GWAR-Konzerts, das unter anderem das erste Musikvideo enthält: „Sick of You“.

Daraufhin fanden weitere Veränderungen in der Aufstellung statt: So verließ Dewey Rowell 1991 die Band, um erst wieder 1992 von Pete Lee ersetzt zu werden, was erst nach der Aufnahme des Albums „America Must Be Destroyed“ geschah.

Ihr Erfolg sollte jedoch nicht ohne eine Kontroverse bleiben. Eine Zeitlang wurde GWAR aus North Carolina verbannt, da Dave Brockie seinen „Cuttlefish of Cthulu“, eine Penisattrappe, während der Konzerte trug, was zu seiner Verhaftung führte. Dieses Ereignis inspirierte GWAR dazu, „America Must Be Destroyed“ aufzunehmen. Das Album wurde von dem Film „Phallus in Wonderland“ begleitet, das 1993 sogar für einen Grammy Award nominiert wurde

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. In diesem Jahr verließ Mike Bishop die Band, nachdem „This Toilet Earth“ aufgenommen wurde, um von Casey Orr, der zuvor in der Band Rigor Mortis gespielt hatte, ersetzt zu werden.

„This Toilet Earth“ wurde 1994 veröffentlicht und erzielte mäßigen Erfolg durch die Ausstrahlung der Videos zu „Saddam a Go-Go“ und „Jack the World“ in der Sendung Beavis and Butthead. Zugleich begann mit diesem Album die Entfernung GWARs von ihrem originalen Sound, da es eine große Anzahl an experimentellen Liedern beinhaltete, statt sich auf Heavy Metal zu konzentrieren.

Während der letzten Jahre schaffte es GWAR, eine Fangemeinde aufzubauen, jedoch sank zugleich ihr Erfolg im Mainstream, begleitet von einigen Änderungen bei den Bandmitgliedern. GWAR erreichte nun eine Phase, die von den Mitgliedern (speziell von Dave Brockie) als Tiefpunkt angesehen wird. Sie begannen noch mehr als zuvor, mit obskuren Genres zu experimentieren.

Unter diesen Umständen veröffentlichten sie 1995 „RagNaRok“, ein Album, das durch seinen einzigartigen Sound charakterisiert wird, indem unter anderem viel mehr mit Keyboards und vor allem Sampling gearbeitet wurde. Abgesehen davon nahm die Band zwei Videos für dieses Album auf, „Surf of Syn“ und „Meat Sandwich“, genau wie „Rendesvous with RagNaRok“, ein Film, der die Geschichte des Albums durch Live-Mitschnitte erzählt.

Nach der Tour wurde das erste Nebenprojekt, „X-Cops“, zum Leben erweckt, und sie veröffentlichten ein gesamtes Album namens „You Have the Right to Remain Silent…“ im selben Jahr.

Als Nächstes nahm GWAR im Jahre 1997 das Album „Carnival of Chaos“ auf, das als Inbegriff für die experimentelle Phase der Band gilt. Neben Heavy Metal hört man auf diesem Album Lieder aus den Genres Hard Rock, Country und sogar Jazz.

„Carnival of Chaos“ war zugleich das letzte Album mit Pete Lee als Flattus, der daraufhin von Tim Harries, der schon im Jahre 1986 kurze Zeit in der Band war und als Gastgitarrist auf „America Must Be Destroyed“ vertreten war, verkörpert wurde. Ebenso kam Michael Bishop für kurze Zeit in die Band zurück, um für Casey Orr bei der Aufnahme von „We Kill Everything“ einzuspringen. Dieses Album gefällt der Band selbst am wenigsten, und die Lieder darauf werden so gut wie nie live gespielt. Anschließend verließ Mitgründer Hunter Jackson die Gruppe im Jahre 2000, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Auch Danielle Stampe verließ die Band, um sich auf das Projekt „Girly Freakshow“ zu konzentrieren, jedoch kam sie zeitweise für die „Bitch is Back“-Tour im Jahre 2002 zurück.

Aufgrund der Abneigung der Band gegenüber ihrem letzten Album fanden erneut einige Veränderungen unter den Mitgliedern statt. Nachdem Tim Harris die Gruppe verließ, wurde Zach Blair angeworben, um die Rolle als Flattus Maximus zu übernehmen, außerdem kehrte Casey Orr zur Band zurück, um als Beefcake the Mighty für das nächste Album, das komplett aus Thrash Metal besteht, den Bass zu spielen: „Violence Has Arrived“ wurde im November 2001 veröffentlicht und wird als „Comeback“ zum originalen Sound GWARs angesehen. Dieses war zugleich ihr letztes Album unter „Metal Blade Records“.

Als die Band gerade damit begann, sich mehr auf härteren Sound zu konzentrieren, starteten Sänger Dave Brockie, Gitarrist Mike Derks und Schlagzeuger Brad Roberts das Nebenprojekt Dave Brockie Experience, um den eher komödiantischen Sound des vorangegangenen Albums fortzuführen, während sie mit GWAR auf ernsteren Schienen fuhren. DBX veröffentlichten im März 2001 ihr erstes Album „Diarrhea of a Madman“.

Dieses war nicht das Ende von GWARs neuem, alten Sound, aufgrund des außergewöhnlich erfolgreichen Albums „War Party“ unter dem neuen Label „DRT Entertainment“.

Das Album traf auf guten Anklang, da es den Weg von „Violence Has Arrived“ fortführte, diesmal jedoch noch ernster und noch technischer, teilweise dank des neuen Lead-Gitarristen Cory Smoot als Flattus Maximus und des Bassisten Todd Evans als Beefcake the Mighty. Musikvideos wurde für „Bring Back the Bomb“ und „War Party“ veröffentlicht. Ebenso wurde die Band eingeladen, auf der Sounds of the Underground-Tour 2005 zu spielen, dasselbe Jahr, in dem die Band „Live From Mt. Fuji“ unter „DRT Entertainment“ veröffentlichte, eines der wenigen Live-Alben von GWAR.

Anfang 2006 begann GWAR an ihrem neuen Album (damals noch „Go to Hell“ genannt) zu arbeiten. Im Januar eröffnete GWAR außerdem die Galerie „The Art of GWAR“ in der Art Space Galerie in Richmond

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, um dort einige ihrer Requisiten, Kostüme, Cartoons und Bilder zu zeigen, die in der Slave Pit, GWARs Studio, produziert wurden.

Im Februar wurde auf GWARs offizieller amerikanischer, japanischer und Oderus Urungus Website das neuste Album „Beyond Hell“ bekannt gegeben, für das sie auf Drängen von „DRT Entertainment“ eine Coverversion des Liedes „School’s Out“ aufnahmen. Das dazugehörige Musikvideo wurde auf MTV2s „Headbanger’s Ball“ für „Best Video 2006“ nominiert.

Ebenso sind etwa 18 cm große Actionfiguren geplant, die vom Spielzeughersteller Shocker Toys LLP hergestellt werden.

Die DVD „Blood Bath and Beyond“ wurde im Juni 2006 veröffentlicht und enthält exklusive Backstageaufnahmen und Mitschnitte von Konzerten aus den Anfängen der Band.

Sänger Oderus Urungus ist auf dem neusten Album „The New Black“ von Strapping Young Lad zu hören. In dem Lied „Far Beyond Metal“ hört man Oderus genaue Zeilen aus dem Lied „Maggots“ (aus dem Album „Scumdogs of the Universe“) singen. Dazu ist zu sagen, das der Sänger der Band, Devin Townsend, GWARs Album „Beyond Hell“ produziert hat und zudem in dem Video zu „School’s Out“ als Lehrerin zu sehen ist.

„Beyond Hell“ wurde im August 2006 veröffentlicht, mit dem GWAR in den USA und schließlich 2007 auch in Europa auf Tournee war. Im April veröffentlichten sich nach langer Zeit das Video zu „Eighth Lock“ (aus „Beyond Hell“) und verkündeten, dass sie auch 2007 wieder bei Sounds of the Underground zu sehen sind.

Cory Smoot, der die Rolle des Flattus Maximus bereits seit über 10 Jahren spielte, wurde am Morgen des 3. November 2011 tot im Tourbus der Band aufgefunden. Er starb an einer Koronararterienthrombose, die sich auf Grund einer behandelten Gefäßerkrankung gebildet hatte. Er wurde 34 Jahre alt. Im September 2013 erschien das Flattus Maximus gewidmete Album Battle Maximus.

Drei Jahre später, am 23. März 2014, starb Dave Brockie im Alter von 50 Jahren an einer Heroin-Überdosis. Die Band gründete daraufhin die Dave Brockie Foundation, die sich für den Erhalt von Kultur einsetzen will. Am 16. August 2014 fand das bereits vorher geplante Gwar-B-Q-Konzert statt, einen Tag nach einer Gedenkveranstaltung. Seit dem Tod Brockies ist kein Gründungsmitglied mehr in der Band. Als neuer Leadsänger wurde der frühere Bassist Michael Bishop (der originale „Beefcake the Mighty“) wieder in die Band aufgenommen – die neue Figur „Blothar“ darstellend.

Nebenfiguren:
Dieses sind Mitglieder, die nicht musikalisch involviert sind, auf Konzerten jedoch immer noch mit der Band zusammenarbeiten.

Slaves:

Sänger

Hintergrundsänger

Gitarristen
Als Balsac the Jaws of Death:

Als Flattus Maximus:

Andere:

Bassisten
Als Beefcake the Mighty:

Andere:

Schlagzeuger

Keyboarder

Slaves

Hinzu kommen Unmengen an Mitgliedern, die meistens unter dem Begriff „Slaves“ („Sklaven“, siehe oben) zusammengefasst werden. Diese entwerfen vor allem die Kostüme, mixen und schneiden die Lieder, betreiben die „Slave Pit Records“ und entwarfen das mittlerweile eingestellte Comicbuch „Slave Pit Funnies“.

Hamilton Tigers (IHL)

Die Hamilton Tigers waren eine kanadische Eishockeymannschaft aus Hamilton, Ontario. Die Mannschaft spielte zwischen 1926 und 1930 in der Canadian Professional Hockey League sowie der International Hockey League.

Das Franchise der Hamilton Tigers wurde 1926 als Mitglied der Canadian Professional Hockey League gegründet. Der Name wurde in Anlehnung an ein gleichnamiges Team der National Hockey League gewählt, das bis 1925 aktiv war. Nachdem die Canpro 1929 durch die International Hockey League abgelöst wurde traten die Tigers auch in der IHL an. Im Anschluss an die Saison 1929/30 stellte die Mannschaft den Spielbetrieb ein.

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;| Stratford Nationals | Toronto Millionaires | Toronto Ravinas | Windsor Bulldogs | Windsor Hornets

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;| Windsor Bulldogs

Joe Hutshing

Joseph „Joe“ E. Hutshing ist ein US-amerikanischer Filmeditor, der nicht nur zweimal den Oscar für den besten Schnitt, sondern auch einige andere Filmpreise gewann.

Hutshing, der in San Diego aufwuchs, studierte nach dem Schulbesuch an der University of Oregon und schloss diese 1980 ab. Er begann 1983 bei Valley Girl als Cutter-Assistent und war bis heute an der Herstellung von knapp 30 Filmen beteiligt.

Für den Film Geboren am 4. Juli (1989) gewann er bei der Oscarverleihung 1990 nicht nur mit David Brenner seinen ersten Oscar für den besten Schnitt

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, sondern mit war mit diesem auch für den Eddie nominiert, den Preis der US-amerikanischen Gilde der Cutter (American Cinema Editors).

1992 erhielt mit Pietro Scalia seinen zweiten Oscar und zwar für den Schnitt in JFK – Tatort Dallas (1991). Für diesen Film erhielten die beiden neben dem Eddie auch den British Academy Film Award für den besten Schnitt

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. 1997 folgte eine Oscar-Nominierung für den Schnitt in Jerry Maguire – Spiel des Lebens (1996).

Ein weiterer für ihn erfolgreicher Film war Almost Famous – Fast berühmt (2000): Neben einer Nominierung für den Oscar für den besten Schnitt mit Saar Klein bei der Oscarverleihung 2001 und für den Sierra Award der Las Vegas Film Critics Society erhielt er zusammen mit Saar Klein einen weiteren Eddie für den besten Schnitt in einer Komödie.

Für das von HBO Films produzierte TV-Kriegsdrama Live aus Bagdad (2002) gewann er 2003 nicht nur einen Emmy für den herausragenden Schnitt, sondern wurde 2003 abermals für einen Eddie nominiert. Beim Hollywood Film Festival 2007 wurde er für sein Lebenswerk zum Filmcutter des Jahres gewählt. Zuletzt wurde er 2010 für einen weiteren Eddie nominiert und zwar gemeinsam mit David Moritz für Wenn Liebe so einfach wäre (2009).

Weitere bekannte Filme

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, an denen er als Cutter mitarbeitete, waren The Doors (1991), Ein unmoralisches Angebot (1993), Am wilden Fluß (1994), French Kiss (1995), Operation: Broken Arrow (1996), Rendezvous mit Joe Black (1998), Vanilla Sky (2001), Was das Herz begehrt (2003), Liebe braucht keine Ferien (2006), Von Löwen und Lämmern (2007) sowie The Tourist (2010).

Liliana Cosi

Liliana Cosi (* 15. August 1941 in Mailand) ist eine italienische Balletttänzerin und ehemalige Primaballerina der Mailänder Scala.

Durch Zufall, ihre Nachbarin war Ballettlehrerin, kam sie zum Tanz. Da ihre Eltern kein Geld hatten, sie auf eine private Tanzschule zu schicken, machte sie die Aufnahmeprüfung an der Ballettschule der Mailänder Scala. Dort diplomierte sie 1958 als Beste ihres Jahrganges mit einer persönlichen Auszeichnung von Wally Toscanini, der Tochter Arturo Toscaninis. Im Jahr darauf nahm sie an einem kulturellen Austausch zwischen der Mailänder Scala und dem Bolschoitheater in Russland teil

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. Ihren Durchbruch als Tänzerin feierte sie 1965 im Kreml-Kongress-Palast als Odette/Odile. Es folgten weitere Auftritte und Tourneen in der Sowjetunion unter anderem als Giselle, bevor Liliana Cosi 1968 endgültig als Primaballerina an die Scala zurückkehrte. Zu ihren Tanzpartnern zählten u.a. Paolo Bortoluzzi, Vladimir Vassiliev und Rudolf Nurejew.

1972 lernte sie den rumänischen Balletttänzer Marinel Stefanescu kennen, mit dem sie 1977 die unabhängige Tanzgruppe Compagnia Balletto Classico Cosi-Stefanescu gründete. Sie umfasst in erster Linie die Compagnie, aber später auch eine eigene private Ballettschule für den Tänzernachwuchs. Der Unterricht der Eleven ist so konzipiert, dass nicht nur die Leistung eine Rolle spielt, sondern auch die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit beim Tanzen. Das Repertoire der Kompagnie umfasst vor allem klassische und neoklassische Werke, choreographiert von Marinel Stefanescu. Neben Auftritten in den USA

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, China, Marokko, Tunesien, Österreich und im Vatikan tourt sie vor allem durch Italien.

Obwohl Liliana Cosi in einer säkularen Familie aufwuchs, in der Religion keine besondere Rolle spielte, begann sie in ihrer Jugendzeit den Glauben für sich zu entdecken. Ausschlaggebend dafür war die Lektüre der „Dialoge der göttlichen Vorsehung“ der heiligen Katharina von Siena. Fasziniert von der Vorstellung, mit Gott kommunizieren zu können wie mit jeder anderen Person auch, entwickelte sie eine sehr persönliche und innige Beziehung zu ihm. Über ihre Schwester lernte sie die Fokolarbewegung kennen, eine Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche. Anhänger der Bewegung versuchen als Laien in der Welt das Evangelium zu leben.

Kronbesitzungen der britischen Krone

Die Kronbesitzungen (englisch Crown dependencies) der britischen Krone sind Gebiete, die direkt der britischen Krone unterstellt sind. Sie sind weder ein Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie. In diese Kategorie fallen die Kanalinseln sowie die Isle of Man in der Irischen See. Sie sind gesonderte Rechtssubjekte und gehören nicht zur Europäischen Union. Dennoch gilt ein Teil des EU-Rechts auf den Inseln, sowie auch das Zollrecht der Europäischen Zollunion.

Die Kanalinseln sind in zwei separate, selbstverwaltete Vogteien (engl. bailiwick) unterteilt:

Beide Vogteien besitzen ein Parlament (französisch États, englisch States) und werden durch einen Amtmann (engl. bailiff) vertreten, der Vorsitzender des Parlaments und auch oberster Richter ist. Innerhalb der Bailiwick of Guernsey besitzen die Inseln Sark und Alderney nochmals weitreichende Autonomie. Sark ist ein Feudalstaat unter der Herrschaft der Seigneurs von Sark und besitzt ein demokratisches Parlament namens Chief Pleas. Alderney besitzt ebenfalls ein Parlament sowie einen gewählten Präsidenten. Politische Parteien haben auf den Kanalinseln nur geringe Bedeutung, weil die Kandidaten sich üblicherweise als Unabhängige zur Wahl stellen.

Sowohl Jersey als auch Guernsey geben eigene Banknoten und Münzen heraus. Diese sind in beiden Vogteien in freiem Umlauf, neben britischen Münzen und englischen bzw. schottischen Banknoten

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. Wie die schottischen Banknoten gelten sie in Großbritannien und Nordirland nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, werden aber meistens trotzdem akzeptiert. Jede der Vogteien besitzt eine Postverwaltung, die eigene Briefmarken herausgibt.

Das Parlament der Isle of Man, der Tynwald, gilt als das älteste ununterbrochen existierende Parlament der Welt und kann bis auf das Jahr 979 zurückverfolgt werden. Es besteht aus zwei Kammern, dem frei gewählten House of Keys und dem indirekt gewählten Legislative Council (Legislativrat). Es gibt keine politischen Parteien, sämtliche Kandidaten treten als Unabhängige zur Wahl an. Es gibt einen Ministerrat, der von einem Chief Minister angeführt wird.

Die Isle of Man gibt eigene Banknoten und Münzen heraus. Diese sind neben britischen Münzen und englischen bzw. schottischen Banknoten in freiem Umlauf. Sie gelten in Großbritannien und Nordirland nicht als gesetzliches Zahlungsmittel. Man muss die Banknoten in einer Bank umtauschen. Die Isle of Man besitzt eine Postverwaltung, die eigene Briefmarken herausgibt.

Im Jahr 933 wurden die Kanalinseln Teil des Herzogtums Normandie. Im Jahre 1066 eroberte Wilhelm der Eroberer England und wurde englischer König. Über die Jahrhunderte gingen alle Ländereien in Frankreich verloren und nur die Kanalinseln blieben im Besitz der Herzöge der Normandie.

Auf der Isle of Man herrscht der britische Monarch als „Lord of Mann“. Dieser Titel war im Besitz von norwegischen, schottischen und englischen Königen, danach von englischen Adligen. Seit 1765 steht der Titel dem britischen Monarchen zu.

In allen Kronbesitztümern wird der britische Monarch durch einen Vizegouverneur (engl. lieutenant governor) vertreten, doch dieses Amt ist fast ausschließlich zeremonieller Natur.

Die britische Regierung ist für Verteidigung und internationale Beziehungen zuständig; für Zoll und Einwanderung dagegen ist jede Insel selbst zuständig. Bis 2001 lag die Verantwortung über die Kronbesitztümer beim Innenministerium (Home Office), doch diese Aufgabe ging an das Departement des Lordkanzlers über, das heutige Justizministerium. Jedes Gesetz, das auf den Inseln erlassen wird, benötigt die Zustimmung des Privy Council (des Kronrats). Gesetze, die vom britischen Parlament erlassen werden, kommen auf den Kanalinseln und auf der Isle of Man üblicherweise nicht zur Anwendung, außer wenn dies ausdrücklich erwähnt wird. Es steht den Kronbesitztümern jedoch frei, ein im Vereinigten Königreich erlassenes Gesetz in das eigene Recht zu übernehmen.

Die Einwohner besitzen britische Pässe der „British Islands Bailiwick of Guernsey“, „British Islands Bailiwick of Jersey“ oder „British Islands Isle of Man“. Sie sind „British Citizens“ mit uneingeschränktem Einreise- und Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich. Die Unionsbürgerschaft der Europäischen Union erwerben die Insulaner im Fall enger Verbindung zum Vereinigten Königreich, wenn die (Groß-)Eltern von dort stammen oder sie selbst für eine Dauer von mindestens fünf Jahren dort ihren Wohnsitz haben.

Die Inseln gehören nicht zur Europäischen Union, werden aber völkerrechtlich aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages gegen Honorar vom britischen Außenministerium mitvertreten und gegebenenfalls auch von britischen Streitkräften verteidigt.

Eine andere Auffassung vertritt der deutsche Bundesgerichtshof, der in einer Entscheidung vom 1. Juli 2002 (II ZR 380/00) zu § 110 der Zivilprozessordnung die Inseln dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union zurechnete („[…] Da die Kanalinseln als Bestandteil des Vereinigten Königreiches, wenn auch unter Beachtung seines verfassungsrechtlichen Sonderstatus zur Europäischen Union gehört, […]“). Die Interessen der britischen Kanalinseln werden durch das in Brüssel bei der EU-Kommission angesiedelte Channel Islands Brussels Office (CIBO) vertreten.

San Pietro in Montorio

San Pietro in Montorio (lat.: Sancti Petri in Monte Aureo) ist eine in der Renaissance errichtete Kirche in Rom und Titelkirche der römisch-katholischen Kirche. Sie liegt auf dem Gianicolo und erhielt ihren Namen von der goldbraunen Färbung des Bodens (ital.: monte d’oro) an dieser Stelle. Bekannt ist sie u. a. wegen des im benachbarten Klosterhof gelegenen Tempietto di Bramante, einem von Donato Bramante ausgeführten kleinen Rundtempel, der als „Vollendung der Hochrenaissance“ gilt. Sie enthält eine ganze Reihe an Arbeiten namhafter Künstler.

Die Kirche liegt im XIII. römischen Rione Trastevere, an der gleichnamigen Piazza di San Pietro in Montorio etwa 400 Meter östlich der Porta Aurelia.

An dieser Stelle soll einer (widerlegten) Überlieferung nach der Hl. Petrus gekreuzigt worden sein, ein Kirchengebäude an dieser Stelle ist seit dem 9. Jahrhundert nachgewiesen. Der heutige Bau wurde von König Ferdinand II. von Aragon und seiner Gemahlin Königin Isabella von Kastilien am Ende des 15. Jahrhunderts gestiftet und in Auftrag gegeben. Er wurde von Baccio Pontelli ausgeführt. Die Apsis und der Campanile wurden bei den Kämpfen zur Niederschlagung der Römischen Republik 1849 schwer beschädigt und 1851 deshalb neu errichtet.

Der Bau ist einschiffig, das Langhaus öffnet sich in Seitenkapellen. Die Exedren des Mönchschors sind verhältnismäßig groß und halbrund erbaut, von der Raumwirkung her ähnlich einem, als solches aber nicht errichteten Querhaus.

Die Fassade der Kirche ist schlicht gestaltet und soll nach dem Vorbild von Santa Maria del Popolo gestaltet worden sein. Ein Aufgang mit beidseitig angelegten Stufen führt zum Portal. Die Fassade ist zweistöckig und wird von einem einfachen Giebel bekrönt. Die beiden Stockwerke werden von Eckpilastern eingerahmt, ein schmales Gesims trennt die beiden Flächen. Im oberen Geschoss der Fassade ist zentral eine ebenfalls eher schlicht gehaltene Rosette eingefügt. Über dem Portal links und rechts sind – wie bei Titelkirchen üblich – die Wappen des jeweils amtierenden Papstes und des jeweiligen Kardinals angebracht.

Die Kirche ist einschiffig, zwischen den Arkadenbögen des Langhauses öffnen sich die Seitenkapellen

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. Den Pfeilern zwischen den Arkadenbögen sind Pilaster vorgestellt. Die Seitenwände sind bemalt, ein rundumlaufendes kräftiges Gesims strukturiert sie. Im Obergaden öffnen sich Fenster, auch die Apsis wird von drei rechteckigen Fenstern erleuchtet.

Die Kirche enthält (die Exedren mitgezählt) insgesamt zehn Seitenkapellen mit teilweise vorzüglichen Werken verschiedener Künstler.

Die Kapelle ist die zweite auf der linken Seite, sie wurde von Gian Lorenzo Bernini um 1638 entworfen. Die Ausführung erfolgte in den Jahren 1642 bis 1646 von verschiedenen Künstlern. So schuf Francesco Baratta die Stigmatisation des Hl. Franziskus, das Relief des Altars. Die Grabmäler von Girolamo Raimondi und Francesco Raimondi wurden von Andrea Bolgi und Niccolo Sale geschaffen.

Die Kapelle enthält Fresken von Sebastiano del Piombo, das Altarbild mit der Darstellung Die Geißelung Christi stammt vom gleichen Künstler. Das Altarbild soll von Michelangelo inspiriert worden sein.

Diese Kapelle wurde mit Fresken von Baldassare Peruzzi ausgemalt, sie zeigen u.a. die Krönung der Maria sowie Die vier christlichen Tugenden.

In der ersten Kapelle links stammen die Fresken von Giovanni de Vecchi, die fünfte Kapelle links enthält das Gemälde Die Taufe Jesu von Daniele da Volterra, dieser war ein Schüler Michelangelos. Von einem Schüler Caravaggios, Dirck van Baburen stammen die Gemälde der vierten Kapelle links aus dem Jahr 1617. Die fünfte Kapelle rechts schließlich enthält ein Gemälde des Giorgio Vasari und zwei von diesem nach Entwürfen von Bartolomeo Ammannati ausgeführte Grabmäler.

Unter den Stufen des Hochaltars liegt Beatrice Cenci begraben, sie wurde vor der Engelsbrücke im Jahr 1599 als Vatermörderin enthauptet.

Nahe dem Hochaltar liegen die Grabmäler irischer Aristokraten. Bestattet ist hier Hugh, Baron of Dungannon. Er war ein Sohn von Aodh Mór Ó Néill. Er teilt das Grabmal mit Rudhraighe Ó Domhnaill, 1st Earl of Tyrconnell und dessen Bruder Cathbar. Diese beiden waren Brüder von Red Hugh O’Donnell.

Koordinaten: