VfB Osterode

Der VfB Osterode war ein deutscher Sportverein der ostpreußischen Stadt Osterode in Ostpreußen, heute Ostróda.

Der Verein wurde 1919 gegründet. Zum ersten Mal überregional in Erscheinung trat Osterode in der Saison 1921/1922, als der Verein die Bezirksliga Ostpreußen Süd gewinnen konnte und sich somit für die ostpreußische Fußballendrunde qualifizierte. Bei dieser verlor man im Halbfinale deutlich mit 1:8 gegen den SC Lituania Tilsit und schied aus. In der kommenden Spielzeit 1922/23 wurden die Bezirksligen nochmals unterteilt. Der VfB Osterode gewann seine Bezirksliga Osterode und durfte somit erneut an der ostpreußischen Fußballendrunde teilnehmen. Bei der diesmal im Rundenturnier ausgetragenen Meisterschaft erreichte der Verein sieglos den letzten Platz der Staffel 2

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. In den kommenden Spielzeiten konnte keine überregionale Meisterschaft erreicht werden.

Zur Gründung der Gauliga Ostpreußen im Jahr 1933 qualifizierte sich der VfB Osterode nicht und spielte fortan in den unteren Ligen des Gaus. Zur Saison 1935/36 gelang dem Verein dann der Aufstieg in die erstklassige Gauliga. In der ersten Saison erreichte Osterode den sechsten Platz von sieben teilnehmenden Mannschaften in der Gruppe Allenstein. 1936/37 wurde in derselben Gruppe Platz 4 erreicht. In der Saison 1937/38 konnte sich Osterode nochmals verbessern und erreichte Platz 3

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. Da die Gauliga im nächsten Jahr von 28 auf zehn Teilnehmer verkleinert wurden, qualifizierten sich nur die beiden besten Mannschaften in der Gruppe Allenstein für diese. Der VfB Osterode musste demnach zur kommenden Saison in die zweitklassige Bezirksliga absteigen. Zur Gauliga-Saison 1941/42 gelang der Wiederaufstieg. Nach einer Spielzeit, bei der die Osteroder nur ein Sieg und ein Unentschieden erreichten, stand erneut der Abstieg in die Bezirksliga. Ein erneuter Aufstieg gelang bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zum Deutschen Reich gehörende Osterode von der Sowjetunion annektiert und später unter polnische Verwaltung gestellt. Der VfB Osterode wurde – wie alle übrigen deutschen Vereine und Einrichtungen – zwangsaufgelöst

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Záblatí u Prachatic

Záblatí (deutsch Sablat) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie befindet sich fünf Kilometer südwestlich von Prachatice (Prachatitz) im Böhmerwald und gehört zum Okres Prachatice.

Der Ort liegt am rechten Ufer der Blanice (Flanitz), am tiefsten Punkt eines weiten Talkessels, der im Westen vom Massiv der Berge Boubín (Kubany) und Bobík (Schreiner) und im Süden und Osten von den Ausläufern des Libín begrenzt wird. Nach Norden steigt das Gelände allmählich zu den Höhen der längs der Straße von Vimperk (Winterberg) nach Prachatice sich hinziehenden Ausläufer des Böhmerwaldes an. Am Eingang und am Ausgang dieses Talkessels durchfließt die Blanice eine enge Klamm. Gleich hinter dem Eingang befinden sich auf einem hoch aufragenden Felssporn die Reste der einstigen Burg Hus (Gans). Diese können von Křišťanovice oder dem Friedhof des einstmaligen Dorfes Cudrovice (Zuderschlag) her erreicht werden. Am Ende dieser Klamm liegt ein kleines Naturschutzgebiet, in welchem die Auswirkungen des Hochwassers des Jahres 2002 auf Verlauf des Flusses sowie Fauna und Flora zu sehen sind.

Urkundlich erwähnt wird der Markt Sablat erstmals im Jahre 1337, als König Johann von Luxemburg seinem Oberstkämmerer Peter I. von Rosenberg das Recht verliehen hat, um Sablat Gold zu fördern. Hauptsächlich wurde damals Gold aus dem nur ein kleines Stück unterhalb des Ortes in die Blanice (Flanitz) mündenden Cikánsky Potok (Zigeunerbach) als „Seifengold“ gewaschen. Daneben und später ausschließlich wurde es auch bergmännisch gefördert. Fackel und Beil im Wappen bezeugen das noch heute. Ein letzter Versuch, in der Nähe des Dorfes Wirschenitz Gold bergmännisch zu fördern, endete bereits nach kurzer Zeit wieder im Jahre 1820. Vor wenigen Jahren wurde in der Nähe des Dorfes Albrechtschlag der Eingang in einen Stollen eines mittelalterlichen Bergwerkes entdeckt.

Die Ortsnamen Sablat, Obersablat, Repeschin, Soletin, Wirschenitz und Wihorschen sind slawischen Ursprungs. Die bereits 1359 in einer etwas jüngeren Urkunde erwähnten, höhergelegenen Dörfer mit der Endung „schlag“ – Peterschlag, Albrechtschlag, Christelschlag, Oberschlag und Schneiderschlag – sind hingegen später von deutschsprachigen Siedlern aus dem heutigen Niederbayern und Oberösterreich angelegt worden. Sie rodeten den Urwald auf den Höhen südlich und westlich des Hauptortes, um die so gewonnenen Flächen landwirtschaftlich nutzen zu können.

Im Hochmittelalter hatte Sablat seine beste Zeit. Dem damaligen Herren der nahegelegenen Burg Hus (Gans), seinem Kämmerer Sigmund Huler von Orlik, verlieh der böhmische König Wenzel am 30. Oktober 1400 das Recht, den „Markt“ Sablat mit Türmen, Mauern und Gräben zu befestigen. Außerdem erhielt der Ort das Stadtrecht und die Erlaubnis, wöchentlich einen Markt abzuhalten. Weit einträglicher aber war das Recht, von Sablat aus „eine newe strosze bis ken Passaw“ anzulegen, also einen weiteren Saumpfad parallel zu dem bereits im Süden der Burg Gans verlaufenden Goldenen Steig, auf welchem schon seit langer Zeit Säumer zwischen Passau und Prachatitz Waren beförderten. Ein Teil des Handels zwischen Böhmen und Passau umging somit fortan die Stadt Prachatitz. Selbst nach den verheerenden Hussitenkriegen blühte der Handel auf diesem Weg wieder auf. Nach langem Prozessieren obsiegten die Prachatitzer schließlich im Jahre 1524. Fortan mussten die Säumer, die auf dem ältesten Zweig des „Goldenen Steiges“ bis nach Alt-Prachatitz und auf dem Rückweg von diesem Ort aus ihre Handelsware beförderten, wieder ausschließlich durch die Stadt Prachatitz ziehen und dort ihre Abgaben entrichten. Sablat verlor so die wichtigste Einnahmequelle und fiel auf die Bedeutung einer Ackerbürgerstadt zurück. Infolge der kleinen Hofstellen musste jeder Bürger daneben ein Handwerk oder Gewerbe ausüben, so etwa die Strumpfwirkerei oder Leinenweberei. Immerhin konnten die Sablater ihr Marktrecht und die Freiheit vom Robot über die Zeit des Feudalismus hinweg retten. Im Gegensatz zu den Bewohnern der umliegenden Dörfer waren zwar auch sie Untertanen der Rosenberger und ihrer Nachfolger, der Eggenberger und schließlich der Schwarzenberger; aber sie allein und einige wenige „Freibauern“ in den umliegenden Dörfern und Mühlen, die gleichfalls Sablater Bürger waren, mussten nicht für die Grundherrschaft an vielen Tagen im Jahr unentgeltlich arbeiten. Vermutlich war das der Grund für den ausgeprägten Bürgerstolz, den sich die Sablater bis zur Vertreibung im Jahre 1946 bewahrt haben.

Sablat blieb im Verlauf der Jahrhunderte nicht von Naturkatastrophen, insbesondere von Überschwemmungen, Hungersnöten und auch nicht von Kriegen und Brandkatastrophen verschont. So brannte im Jahre 1874 fast der ganze Ort ab, wobei 56 Häuser bis auf die Grundmauern zerstört wurden und 100 Familien obdachlos geworden sind. Ausweislich der Pfarrmatriken (ab 1646) war die Gegend nach dem Dreißigjährigen Krieg alles andere als menschenleer und musste daher nicht wieder durch Deutsche neu besiedelt werden. Die Hungersnöte zu Beginn der Siebzigerjahre des 18. Jahrhunderts forderten viele Menschenleben, insbesondere unter den zahlreichen Armen und Häuslern (Kleinlandwirten und Handwerkern). So hatte der Sablater Pfarrer mitunter an einem einzigen Tag gleich drei Tote zu beerdigen. Während der Napoleonischen Zeit litt Sablat unter häufigen und langen Einquartierungen durchziehender Truppen. „Rotmäntler“, also Husaren, sollen „alles Wild in den Wäldern“ erlegt haben. So hielt das Pfarrer Johann Adler im „liber memorabilium“, der Pfarrchronik, ausführlich fest mcm taschen sale. Im Revolutionsjahr 1848 wurde in Sablat eine „Nationalgarde“ aufgestellt, die allerdings nur zum „Paradieren“ Verwendung gefunden hat.

Auch in Sablat und den umliegenden Dörfern zwangen Not und Arbeitslosigkeit zahlreiche junge Leute, nach Amerika auszuwandern oder vorübergehend oder auf Dauer ihr Glück in den neuen Industriezentren der Monarchie oder in Sachsen zu suchen. Sablat war während der Ersten Republik Notstandsgebiet

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. Dieser Umstand und der zunehmende Nationalitätenzwist in der jungen Tschechoslowakei verhalfen auch hier der staatsfeindlichen Sudetendeutschen Partei zur Mehrheit, zumal in Sablat und insbesondere den umliegenden deutschsprachigen Dörfern mit Ausnahme zugezogener Beamter und sonstiger Staatsbediensteter und einiger weniger schon vor dem Ende des Ersten Weltkrieges hier ansässiger Tschechen ausweislich der Volkszählungslisten Deutsch die Muttersprache der großen Mehrheit der Einwohner gewesen ist. Nach dem Münchner Abkommen wurde Sablat Teil des Deutschen Reiches. Die Grenze zum Protektorat Böhmen und Mähren war im Norden die Grenze der Gemeinden Oberschlag, Repeschin, Sablat und Obersablat. Nach der Kapitulation und noch während der Besetzung des Marktes und der umliegenden Dörfer durch die US-Army kamen aus benachbarten tschechischen Dörfern die ersten tschechischen „Verwalter“, die Interesse an einem Anwesen hatten. Nach der Vertreibung der Deutschen, die sich bis in den Oktober 1946 hinzog, kamen später noch Exiltschechen und Slowaken aus der Ukraine und Rumänien zur Besiedelung der weithin menschenleer gewordenen Dörfer. Nach der Zwangskollektivierung im Jahre 1950 verloren sie alsbald wieder ihren landwirtschaftlichen Besitz.

Die Moderne begann erst nach der Vertreibung der Deutschen, als im Jahre 1948 Sablat und Obersablat mit Elektrizität versorgt worden sind. Wirschenitz folgte schließlich im Jahre 1967. Ab dem Jahre 1990 nutzten viele ehemalige Sablater den Wegfall der Visumpflicht zu Besuchen in der alten Heimat, so insbesondere zur Wallfahrt nach Bad Grindschädel/Gutwasser. Geschäftiges Leben, wie es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges und der Vertreibung der Deutschen in Sablat und den nunmehr eingemeindeten Dörfern geherrscht hat, ist aber schon deshalb nicht möglich, weil die heutige Zahl der Einwohner nur einen Bruchteil der damaligen Bevölkerung einnimmt. Lebten in Sablat und den heute eingemeindeten Ortschaften im Jahre 1939 insgesamt 1731 Menschen, so waren es zu Beginn des Jahres 2014 nur 354 Menschen, die hier ganzjährig wohnen.

Die Gemeinde Záblatí besteht aus den Ortsteilen Albrechtovice (Albrechtschlag), Hlásná Lhota (Wihorschen), Horní Záblatí (Obersablat), Křišťanovice (Christelschlag), Řepešín (Repeschin), Saladín (Soletin), Záblatí (Sablat) und Zvěřenice (Wirschenitz) sowie den Ortslagen Dobrá Voda (Gutwasser) und Petrovice (Peterschlag).

Babice | Bohumilice | Bohunice | Borová Lada | Bošice | Budkov | Buk | Bušanovice | Čkyně | Drslavice | Dub | Dvory | Horní Vltavice | Hracholusky | Husinec | Chlumany | Chroboly | Chvalovice | Kratušín | Křišťanov | Ktiš | Kubova Huť | Kvilda | Lažiště | Lčovice | Lenora | Lhenice | Lipovice | Lužice | Mahouš | Malovice | Mičovice | Nebahovy | Němčice | Netolice | Nicov | Nová Pec | Nové Hutě | Olšovice | Pěčnov | Prachatice | Radhostice | Stachy | Stožec | Strážný | Strunkovice nad Blanicí | Svatá Maří | Šumavské Hoštice | Těšovice | Tvrzice | Újezdec | Vacov | Vimperk | Vitějovice | Vlachovo Březí | Volary | Vrbice | Záblatí | Zábrdí | Zálezly | Zbytiny | Zdíkov | Žárovná | Želnava | Žernovice

Vergebung (Film)

Vergebung (Originaltitel: Luftslottet som sprängdes, wörtliche Übersetzung: Das Luftschloss, das gesprengt wurde) ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stieg Larsson, der dritte Teil der Millennium-Trilogie und damit die Fortsetzung von Verdammnis. Regie führte der Schwede Daniel Alfredson.

In Dänemark, Norwegen und Schweden lief der Film bereits am 27. November 2009 an. Der Deutschlandstart wie auch der Start in den deutschschweizerischen Kinos war am 3. Juni 2010.

Der Film wurde, wie schon seine Vorgänger, von der Produktionsfirma Yellow Bird in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Sender SVT und ZDF Enterprises produziert.

Nach dem gewaltsamen Zusammentreffen mit ihrem Vater Alexander „Zala“ Zalatschenko liegt Lisbeth Salander schwer verletzt im Sahlgrenska-Krankenhaus in Göteborg. Auch ihr Vater hat die Auseinandersetzung überlebt und liegt einige Zimmer weiter im gleichen Krankenhaus. Lisbeths Halbbruder Niedermann tötet zwei Polizisten und taucht unter.

Zeitgleich treffen sich ehemalige und noch tätige Mitarbeiter der Sicherheitspolizei (SiPo) und planen weitere Vorgehensweisen, um die Affäre Zalatschenko zu vertuschen. Zalatschenko stellt Forderungen: Er will, dass Lisbeth ermordet wird, oder er verrät die illegalen Machenschaften der Sektion. Der ehemalige, bereits pensionierte und an Krebs erkrankte Sektionschef begibt sich nach diesem konspirativen Treffen in das Krankenhaus, wo Zalatschenko liegt und tötet diesen mit einem Kopfschuss. Nachdem er vergeblich versucht, auch in das Krankenzimmer von Lisbeth zu gelangen, um auch diese zu töten, bringt er sich auf dem Gang der Station selbst um.

Mikael Blomkvist sorgt in der Folge dafür, dass Lisbeth mithilfe eines eingeschmuggelten internetfähigen Mobiltelefons mit ihm in Kontakt treten kann. Mikaels Schwester Annika, die Rechtsanwältin ist, hilft dabei, ein Verteidigungskonzept für Lisbeth zu entwerfen, denn diese erwartet nach ihrer Genesung eine Anklage wegen diverser Verbrechen, darunter schwere Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Einbruchsdiebstahl und illegaler Waffenbesitz. Die Staatsanwaltschaft und die sogenannte Sektion der SiPo, die ihrerseits sämtliche Beweise verschwinden lassen will, die gegen sie verwendet werden könnten, wollen erreichen, dass Lisbeth auf unbegrenzte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wird. Der Psychiater Dr. Teleborian, der sie bereits als Kind behandelt und für ihre spätere Entmündigung gesorgt hat, steht ihnen dabei willig zu Diensten.

Mikaels Kollegin Erika Berger wird mit anonymen Droh-Mails eingeschüchtert. Beide beschließen vorerst, dass es besser sei, die nächste Millennium-Ausgabe mit Materialien über Lisbeth und die Sektion zu verschieben. Mikael lässt jedoch im Geheimen weiterarbeiten. Die geheime Sektion der SiPo versucht, Mikaels Ruf zu beschädigen, indem sie in seine Wohnung einbricht und dort Kokain und Bargeld deponiert. Doch die zur Bewachung seiner Wohnung von Mikael beauftragte private Sicherheitsfirma kann die Aktion im Nachhinein vereiteln. Da er mittlerweile zahlreiche Beweise zusammengetragen hat, plant die SiPo, ihn zu beseitigen. Dies soll bei einem Treffen zwischen ihm und Erika Berger in einem Restaurant mit Hilfe von serbischen Auftragsmördern geschehen. Doch auch dieser Anschlag kann knapp vereitelt werden, weil der schwedische Verfassungsschutz bereits auf die kriminellen Machenschaften der Sektion aufmerksam gemacht wurde und seit geraumer Zeit mit Mikael zusammenarbeitet.

Nachdem Lisbeth soweit genesen ist, dass sie aus dem Krankenhaus entlassen werden kann, muss sie vor Gericht erscheinen. Der ermittelnde Staatsanwalt

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, inzwischen ganz auf der Linie der Sektion, versucht, Lisbeth mit Hilfe des Gutachters Dr. Teleborian in eine geschlossene Abteilung einweisen zu lassen. Obwohl Lisbeth konkrete Angaben über die früheren Misshandlungen in der Psychiatrie und durch ihren Vormund Bjurman machen kann, unterstellt der Staatsanwalt ihr paranoide Schizophrenie. Die Verteidigung kann aber eine Kopie von Lisbeths Krankenakte vorlegen, die ihre Angaben untermauert. Als die Verteidigerin zudem das Vergewaltigungsvideo mit Bjurman im Gerichtssaal vorführt, wird der Richterin und den Schöffen klar, dass Lisbeth glaubwürdig ist. Inzwischen hat der mit Lisbeth befreundete Hacker Plague alle Dateien von Teleborians Rechner kopiert und über Mikael an Lisbeths Verteidigerin übergeben. Diese kann damit nachweisen, dass das Gutachten, das angeblich auf Beobachtungen beruht, geschrieben wurde, noch bevor Teleborian mit Lisbeth überhaupt gesprochen hat.

Da sich auf Teleborians Rechner auch jede Menge kinderpornografisches Material befand, wird Teleborian im Gerichtssaal von der Polizei verhaftet. Dadurch bricht die Strategie des Staatsanwalts zusammen und Lisbeth wird freigesprochen. Noch während der Gerichtsverhandlung lässt der Verfassungsschutz gleichzeitig alle Mitglieder der Sektion verhaften.

Nach Zalatschenkos Tod kann Lisbeth dessen Vermögen und seine Grundstücke erben. Sie will das Erbe jedoch nicht antreten. Nur das Gebäude einer stillgelegten Ziegelei erregt ihr Interesse. Zalatschenkos Faktotum, ihr Halbbruder Niedermann, nach dem wegen Polizistenmordes gefahndet wird, hält sich dort versteckt. Als Lisbeth dort hinfährt, kommt es zum Showdown zwischen den beiden. Letztlich kann sie Niedermann mit einem Druckluftnagler an den Boden nageln. Sie hetzt die Rockerbande auf ihn und informiert dann die Polizei. Die Rocker ermorden Niedermann und werden danach von der Polizei festgenommen.

Der Film endet damit, dass Mikael Lisbeth in Stockholm besucht. Diese ist immer noch unfähig, Emotionen zuzulassen und bedankt sich sehr zurückhaltend.

Ursprünglich sollte der Film fast drei Stunden dauern und war nicht fürs Kino vorgesehen. Schließlich entschied man sich aber, den Film doch im Kino zu zeigen, kürzte ihn allerdings, um die Handlung zu straffen. Die Originalversion wurde in Schweden und den Niederlanden auf DVD veröffentlicht, sowie als Zweiteiler durch das ZDF im Fernsehen ausgestrahlt. In dieser längeren Fassung, die als Extended Version veröffentlicht wurde, sind einige Elemente aus der Buchvorlage integriert, die der Kinofassung fehlten.

„Lange mussten die Millionen von Fans der Romane von Stieg Larsson nicht warten. Letztes Jahr ging Teil eins der Filmadaptionen seiner Millennium-Trilogie an den Start, und in Abständen von wenigen Monaten folgten dann erst Teil zwei und nun auch noch der dritte. Fans anderer Reihen müssen da mitunter Jahre warten. In Vergebung wird nun das große Puzzle um Lisbeth Salanders Vergangenheit zusammengefügt und alle losen Enden sinnig miteinander verknüpft. Leider gerät der Film aber darüber zu einer Gerichtsshow mit überkomplexen Nebenkriegsschauplätzen und positioniert sich damit ganz eindeutig als ein Werk für die Fans.“

„‚Vergebung‘ ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern über weite Strecken ein Gerichtsthriller, obwohl im Hintergrund der kriminelle Verschwörungsplot voranschreitet und die Schurken gerichtet werden – wobei ganz am Ende eine elektrische Nagelpistole wertvolle Dienste leistet. Aus dramaturgischen Gründen weicht der dritte Teil am meisten von den Büchern Stieg Larssons ab, was insbesondere die Figur der Chefredakteurin betrifft. Ein Genuss ist der Millennium-Showdown aber allemal. Fazit: Spannende Mischung aus Gerichtsdrama und Polit-Verschwörungsthriller.“

„Atmosphärisch überzeugt ‚Vergebung‘ wie schon seine Vorläufer, dunkel und düster, blau-schwarz hält ‚Mankell‘-Kameramann Peter Mokrosiński seine Bilder, ob Hospital, Gefängnis oder auch freie Natur, bedrohlich legt Jacob Groth seinen Soundtrack an. (Fast) zu viel Wert wird auf beinharte Action gelegt, der Nebenplot um eine Rockerbande wirkt etwas aufgesetzt – wie auch die Irokesenfrisur, mit der Salander erhobenen Hauptes zur Gerichtsverhandlung schreitet. Insgesamt geradliniger fällt diese Larsson-Adaption aus, Politmachenschaften drängen persönliche Dramen in den Hintergrund. Eine Entscheidung, die wohl der berechtigten Hoffnung nach (noch) breiterem Publikumszuspruch geschuldet ist

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.“

„Spannender Thriller mit charismatischen Figuren, einer stimmungsvoll-düsteren Bildsprache und einer glaubwürdig entwickelten Handlung. Obendrein kratzt der Film an den Verdrängungsmechanismen sowie dem latenten Gewaltpotenzial einer puritanisch-repressiven Wohlstandsgesellschaft.“

Romane: Verblendung (2005) | Verdammnis (2006)&nbsp

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;| Vergebung (2007)

Schwedische Filmreihe: Verblendung (2009) | Verdammnis (2009) | Vergebung (2010)

US-amerikanische Filmreihe: Verblendung (2011)

Martin Hoberg Hedegaard

Martin Hoberg Hedegaard (* 9. Oktober 1992 in Ørum) ist ein dänischer Sänger, der die erste dänische Staffel der Talentshow X-Factor am 28. März 2008 gewonnen hat. Mit 15 Jahren ist er der jüngste Gewinner einer X-Factor-Castingshow.

Geboren wurde Hedegaard 1992 im dänischen Ørum, einem kleinen Ort, zentral in Jütland gelegen. Bevor er bei X-Factor teilnahm, hatte er Gesangsunterricht und trat in einem Schul-Musical auf.

Die drei Jury-Mitglieder (Lina Rafn, Remee sowie Thomas Blachman) waren nach seinem Vortrag spontan von Martin begeistert. Nach seiner ersten Audition stand Remee auf und schüttelte ihm die Hand mit den Worten „bevor er ein Superstar wird“. Später in den Live-Shows begeisterte er immer wieder die Jury und die Zuschauer mit Songs wie Kiss from a Rose, Somebody to Love oder Goodbye My Lover.

Am 28. März stand er im Finale gegen seine Kontrahentin Laura. Mit den Songs „The 1“

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, „For Once in my Life“ sowie „Somebody to Love“ überzeugte er die Zuschauer und gewann somit die Staffel von X-Factor.

Seine erste Single die in die Musikläden kam war sein Gewinnersong The 1, der von Null an die Spitze der dänischen Charts kam und sich 4 Wochen auf Platz 1 halten konnte. In der ersten Juniwoche kam sein erstes Album Show the World in die Charts und landete ebenso direkt an der Spitze. Es wurde mit über 60.000 verkauften Exemplaren mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Aus diesem Album brachte Martin auch seine zweite Single auf den Markt. Show the World kam wie die erste Single und das Album sofort auf Platz eins und verblieb dort 4 Wochen.

Zwischen dem 31. Oktober und 6. Dezember 2008 absolvierte er seine zweite Tournee. Dabei war er in 11 Städten Dänemarks unterwegs.

Joe Hutshing

Joseph „Joe“ E. Hutshing ist ein US-amerikanischer Filmeditor, der nicht nur zweimal den Oscar für den besten Schnitt, sondern auch einige andere Filmpreise gewann.

Hutshing, der in San Diego aufwuchs, studierte nach dem Schulbesuch an der University of Oregon und schloss diese 1980 ab. Er begann 1983 bei Valley Girl als Cutter-Assistent und war bis heute an der Herstellung von knapp 30 Filmen beteiligt.

Für den Film Geboren am 4. Juli (1989) gewann er bei der Oscarverleihung 1990 nicht nur mit David Brenner seinen ersten Oscar für den besten Schnitt

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, sondern mit war mit diesem auch für den Eddie nominiert, den Preis der US-amerikanischen Gilde der Cutter (American Cinema Editors).

1992 erhielt mit Pietro Scalia seinen zweiten Oscar und zwar für den Schnitt in JFK – Tatort Dallas (1991). Für diesen Film erhielten die beiden neben dem Eddie auch den British Academy Film Award für den besten Schnitt

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. 1997 folgte eine Oscar-Nominierung für den Schnitt in Jerry Maguire – Spiel des Lebens (1996).

Ein weiterer für ihn erfolgreicher Film war Almost Famous – Fast berühmt (2000): Neben einer Nominierung für den Oscar für den besten Schnitt mit Saar Klein bei der Oscarverleihung 2001 und für den Sierra Award der Las Vegas Film Critics Society erhielt er zusammen mit Saar Klein einen weiteren Eddie für den besten Schnitt in einer Komödie.

Für das von HBO Films produzierte TV-Kriegsdrama Live aus Bagdad (2002) gewann er 2003 nicht nur einen Emmy für den herausragenden Schnitt, sondern wurde 2003 abermals für einen Eddie nominiert. Beim Hollywood Film Festival 2007 wurde er für sein Lebenswerk zum Filmcutter des Jahres gewählt. Zuletzt wurde er 2010 für einen weiteren Eddie nominiert und zwar gemeinsam mit David Moritz für Wenn Liebe so einfach wäre (2009).

Weitere bekannte Filme

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, an denen er als Cutter mitarbeitete, waren The Doors (1991), Ein unmoralisches Angebot (1993), Am wilden Fluß (1994), French Kiss (1995), Operation: Broken Arrow (1996), Rendezvous mit Joe Black (1998), Vanilla Sky (2001), Was das Herz begehrt (2003), Liebe braucht keine Ferien (2006), Von Löwen und Lämmern (2007) sowie The Tourist (2010).

Liliana Cosi

Liliana Cosi (* 15. August 1941 in Mailand) ist eine italienische Balletttänzerin und ehemalige Primaballerina der Mailänder Scala.

Durch Zufall, ihre Nachbarin war Ballettlehrerin, kam sie zum Tanz. Da ihre Eltern kein Geld hatten, sie auf eine private Tanzschule zu schicken, machte sie die Aufnahmeprüfung an der Ballettschule der Mailänder Scala. Dort diplomierte sie 1958 als Beste ihres Jahrganges mit einer persönlichen Auszeichnung von Wally Toscanini, der Tochter Arturo Toscaninis. Im Jahr darauf nahm sie an einem kulturellen Austausch zwischen der Mailänder Scala und dem Bolschoitheater in Russland teil

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. Ihren Durchbruch als Tänzerin feierte sie 1965 im Kreml-Kongress-Palast als Odette/Odile. Es folgten weitere Auftritte und Tourneen in der Sowjetunion unter anderem als Giselle, bevor Liliana Cosi 1968 endgültig als Primaballerina an die Scala zurückkehrte. Zu ihren Tanzpartnern zählten u.a. Paolo Bortoluzzi, Vladimir Vassiliev und Rudolf Nurejew.

1972 lernte sie den rumänischen Balletttänzer Marinel Stefanescu kennen, mit dem sie 1977 die unabhängige Tanzgruppe Compagnia Balletto Classico Cosi-Stefanescu gründete. Sie umfasst in erster Linie die Compagnie, aber später auch eine eigene private Ballettschule für den Tänzernachwuchs. Der Unterricht der Eleven ist so konzipiert, dass nicht nur die Leistung eine Rolle spielt, sondern auch die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit beim Tanzen. Das Repertoire der Kompagnie umfasst vor allem klassische und neoklassische Werke, choreographiert von Marinel Stefanescu. Neben Auftritten in den USA

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, China, Marokko, Tunesien, Österreich und im Vatikan tourt sie vor allem durch Italien.

Obwohl Liliana Cosi in einer säkularen Familie aufwuchs, in der Religion keine besondere Rolle spielte, begann sie in ihrer Jugendzeit den Glauben für sich zu entdecken. Ausschlaggebend dafür war die Lektüre der „Dialoge der göttlichen Vorsehung“ der heiligen Katharina von Siena. Fasziniert von der Vorstellung, mit Gott kommunizieren zu können wie mit jeder anderen Person auch, entwickelte sie eine sehr persönliche und innige Beziehung zu ihm. Über ihre Schwester lernte sie die Fokolarbewegung kennen, eine Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche. Anhänger der Bewegung versuchen als Laien in der Welt das Evangelium zu leben.

Straßenbahn Meißen

Die Straßenbahn Meißen war eine Straßenbahn in der sächsischen Stadt Meißen und bediente ab 1899 bis 1936 den Personen- und von 1900 bis 1967 den Güterverkehr in der Stadt.

Am Ende des 19. Jahrhunderts zählte die Kreisstadt an der Elbe rund 30.000 Einwohner. Somit schien die Einrichtung eines innerstädtischen Verkehrsmittels angebracht, zumal der Bahnhof Meißen gegenüber dem Stadtkern auf dem rechten Elbufer liegt.

Die Stadt schloss am 2. Juni 1898 einen Vertrag mit der Credit- und Sparbank in Leipzig, der Union-Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin und einem Kaufmann über den Bau einer Straßenbahn und eines Elektrizitätswerks in Meißen. Dieses Konsortium gründete am 12. Mai 1900 die Meißener Straßenbahn AG. Bereits am 13. Dezember 1899 konnte auf der 4,6 Kilometer langen eingleisigen, meterspurigen Strecke der Personenverkehr eröffnet werden. Sie begann am Staatsbahnhof in Cölln und überquerte die Elbe zur Altstadt hin; sie folgte dann der Neugasse, der Talstraße und der Jacobistraße nach Westen bis zur Endstation am Buschbad nahe dem Flusse Triebisch.

Die Fahrten dauerten 23 Minuten und wurden anfangs alle 12 Minuten angeboten. Später begann am Bahnhof alle 20 Minuten ein Triebwagen oder Zug zum Buschbad, dazwischen gab es Fahrten, die an der Jaspisstraße in Triebischtal endeten.

Mit Beginn des Jahres 1917 veräußerte die Straßenbahn AG den Betrieb an die Stadt Meißen. Damals waren für den Personenverkehr acht Triebwagen und fünf Beiwagen vorhanden, die nach dem Ersten Weltkrieg noch um zwei Triebwagen und drei Beiwagen erweitert wurden.

Am 20. September 1900 begann die Straßenbahngesellschaft auch die Güterbeförderung, für die vier elektrische Lokomotiven und 48 Rollböcke beschafft wurden. Das Gütergleis begann am fiskalischen Elbkai unterhalb des Meißner Domes und führte am rechten Triebischufer über Poststraße und Neumarkt talaufwärts, querte den Fluss erneut und mündete in die Strecke des Personenverkehrs ein, von der mehrere Anschlussgleise abzweigten, beispielsweise zum Gaswerk. An der Jaspisstraße zweigte die Güterbahn zum Bahnhof der Straßenbahn ab, wo Anschluss zur Staatsbahn bestand. Ab 20. Juni 1913 fuhren Güterzüge von dort durch die Altstadt auch auf das rechte Elbufer und nutzten eine neue Übergabemöglichkeit an die Staatsbahn in der Nähe des „Hauptbahnhofs“. Auf dieser Strecke durften aber keine Rollböcke benutzt werden; daher wurden bis zu vier eigene Güterwagen an eine Elektrolokomotive angehängt.

Ab 1. Oktober 1929 verpachtete die Stadt den Straßenbahnbetrieb für 15 Jahre an den Elektrizitätsverband Gröba. In der Folgezeit wurde das Gütergleis zum Elbkai stillgelegt; die Güterzüge endeten nun am Hahnemannplatz in der Triebischvorstadt. Aber auch der Personenverkehr wurde erheblich reduziert. Nachdem die alte Elbbrücke 1934 abgebrochen worden war, endete die Straßenbahn am linken Ufer in der Elbstraße. Auch nach dem Neubau der Altstadtbrücke erhielt sie keine Genehmigung, diese zu benutzen, und konnte nun den Bahnhof nicht mehr erreichen. Folglich wurde der Personenverkehr am 1. März 1936 auf der Schiene eingestellt.

Der Personenverkehr wurde nun ausschließlich mit Omnibussen bedient, die – nach einem Probebetrieb im Jahr 1906 (!) – seit dem 23. Februar 1928 von der Städtischen Straßenbahn zusätzlich eingesetzt worden waren. Dafür waren zwölf Fahrzeuge vorhanden.

Der Güterverkehr blieb – über den Zweiten Weltkrieg hinaus – noch drei Jahrzehnte in Betrieb. In den 1950er-Jahren beförderte die Bahn noch jährlich fast 6000 Eisenbahnwaggons in der Stadt. Dieser Betrieb wurde am 31. Dezember 1967 eingestellt.

Eine Güterlok, die Nr. 3, wurde zunächst im Verkehrsmuseum Dresden erhalten, außerdem ein Güterwagen, der über die Inselbahn Langeoog (Nr. 19) nach Thüringen zum Verein Hirzbergbahn gelangte. Der Triebwagen Nr

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. 1 wurde von einem Privatgrundstück in Keilbusch geborgen und rollt nun vorbildlich restauriert als Pferdebahnwagen Nr. 1 durch die Stiefelstadt Döbeln. In Keilbusch steht auf selbigem Grundstück noch der Beiwagen Nr

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. 14. Auch einige zweiachsige Güterwagen sollen nach Aussage Dresdner Straßenbahner auf norddeutschen Museumseisenbahnen noch vorhanden sein, wobei nicht geklärt ist, ob es sich um echte Meißner oder Fahrzeuge aus demselben Baulos handelt. Am 27. Juni 2012 wurde mit der Auflösung der Ausstellung Nahverkehr im Verkehrsmuseum Dresden die Güterlok Nr. 3 von Dresden in das ehemalige Straßenbahndepot Meißen-Jaspisstraße (Bauhof der Stadt Meißen) überführt, wo sie an bestimmten Tagen im Jahr besichtigt werden kann.

Sichtbar erhalten sind noch die ehemaligen Gleisanlagen in der ehemaligen Kunstmühle Heinrich Reich in Meißen Triebischtal. Bei Straßenbaumaßnahmen auf der Talstraße Meißen bzw. der Ossietzkystraße Meißen können auch heute noch einige Straßenbahnschienen wieder entdeckt werden. Auch sind einige Rosetten der Oberleitung an unsanierten Häusern der Stadt noch vorhanden.

Gustav Heinemann-Initiative

Die Gustav Heinemann-Initiative für Menschenrechte und Frieden e. V. (GHI) war von 1977 bis 2009 eine Bewegung für Bürgerrechte, die sich dem politischen Erbe von Gustav Heinemann verpflichtet fühlte

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. 2009 beschloss die Mitgliederversammlung der GHI die Verschmelzung mit der Humanistischen Union mcm taschen sale.

Die GHI wurde 1977 in Rastatt unter dem Eindruck des „Deutschen Herbstes“ aus Sorge um die Bewahrung der Freiheitsrechte in Deutschland ins Leben gerufen.

„Lassen Sie uns allem widerstehen, was den Raum der Freiheit einengt, den Rechtsstaat aushöhlt und Menschen davon abhält, von ihren Freiheitsrechten Gebrauch zu machen“, heißt es im Gründungsaufruf der Gustav-Heinemann-Initiative.

In diesem Sinne wollte die Initiative den Herausforderungen ihrer Zeit begegnen und stellte fest:

Die GHI bestellte einen Vorstand und einen Beirat. Traditionsgemäß um den Verfassungstag (23. Mai) herum fanden die Jahrestagungen der GHI statt. Zusätzlich veranstaltete die GHI Fachtagungen zu aktuellen politischen Fragestellungen.

vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik

Omnis

Omnis Studio ist eine objektorientierte 4GL-Entwicklungsumgebung, die eine RAD-Entwicklung von Software für die Plattformen Windows, Mac OS X und Linux bietet. Die hierbei erstellten Programme sind binär- und crosskompatibel und müssen nicht kompiliert werden.

Der Omnis-JavaScript-Client erlaubt die Programmierung von JavaScript-Oberflächen. Die Businesslogik und der Datenbankzugriff einer solchen Single-page-Webanwendung wird über den Omnis Server gesteuert. Die graphischen Elemente werden dabei mit Drag&Drop auf den Forms platziert und mit Funktionen verknüpft.

Hiermit lassen sich Web- und Mobile-Applikationen erstellen

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, letztere können auch mit Hilfe eines mitgelieferten Wrappers als iOS bzw. Android Applikation kompiliert werden. Diese Mobile App kann wahlweise Online als auch Offline betrieben werden. Dabei kann dann der Omnis Server als Hub für den Datenaustausch mit einer beliebigen Business Datenbank verwendet werden.

Omnis Studio wird entwickelt und ist Eigentum der TigerLogic Corp in Portland, Oregon.

Omnis Studio kommt mit einer kompletten IDE, die es erlaubt die Projekte in einem integrierten Version Control System zu verwalten. Es sind keine zusätzlichen Umgebungen oder Tools notwendig.

Die Erstellung der GUI erfolgt visuell und ist vergleichbar mit Programmiersprachen wie Visual Basic oder Delphi, ist im Unterschied dazu allerdings plattformunabhängig. Das Verhalten kann durch Methoden in zusätzlichen Objekten programmiert werden. Dazu steht eine Reihe unterschiedlicher Klassentypen bereit. Enthalten ist eine Reihe von vorgefertigten Funktionen, die durch Überschreiben der vererbten Methoden angepasst werden können. Mit Hilfe der Omnis JavaScript Technologie lassen sich aufwändige RIA Applikationen erstellen. Dabei lassen sich die so erstellten Remote Forms während der Entwicklung mit einem Browser testen und der Omnis Code direkt debuggen. Auch eine Änderung des Codes ist während des Debuggens möglich. Eine interne, „Notation“ genannte Referenzierung erlaubt sogar das Erzeugen von selbstmodifizierendem Code.

Die Standard Edition kommt wahlweise mit einem DAM (Datenbank-Access-Modul) für entweder MySQL, PostgreSQL oder SQLite sowie einem DAM für die hauseigene Omnis Datenbank.

Die Professional Edition von Omnis Studio bietet zusätzlich DAMs für gängige SQL Datenbanken wie Oracle mcm taschen sale, DB2 und Sybase mit nativen Treibern. Darüber hinaus wird auch ODBC und JDBC unterstützt.

Viele Schnittstellen sind bereits implementiert. Dazu gehören z. B. auf Windows Plattformen COM/DCOM und ActiveX. Seit Omnis Studio 4 gibt es eine Schnittstelle für Java Objekte. Für Protokolle wie HTTP, TCP, Pop3 und SMTP werden native Omnis-Befehle sowie Wizards zum Erstellen von Beispielcode mitgeliefert. Die Unterstützung von Web Services (Client und Server) ist ab Version 4.2 möglich

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Seit 1999 findet jedes Jahr die EurOmnis, eine einwöchige Fachkonferenz für Entwickler, statt. Die Konferenz wird für und von der Omnis-Entwickler-Community organisiert und bietet den Entwicklern die Möglichkeit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bei der Arbeit mit der Entwicklungsumgebung Omnis Studio. Die Konferenz beinhaltet Redner aus der ganzen Welt, die von der Omnis-Entwickler-Community als Experten in ihrem Gebiet betrachtet werden und die ihr Wissen frei und auf einer objektiven Basis teilen möchten. Die Konferenz wurde vom langjährigen Omnis-Entwickler Fred Brinkman († 2011) von 1999 bis 2010 organisiert. Nach seinem plötzlichen Tod übernahmen Doug Easterbrook und Jean-Mark Azerad die Organisation der Konferenz.

Olympische Sommerspiele 2012/Fußball

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London wurden vom 25. Juli bis 11. August 2012 zwei Wettbewerbe im Fußball ausgetragen. Am Turnier der Frauen nahmen zwölf Mannschaften teil, bei den Männern waren es 16 Mannschaften. Ausgetragen wurden die Spiele nicht nur in London, sondern in verschiedenen Stadien Großbritanniens. Das Turnier wurde für Frauen und Männer parallel ausgetragen.

Sieger bei den Männern wurde mit Mexiko, das erstmals eine Medaille gewann, auch erstmals ein Mitglied der CONCACAF. Da zudem die USA bei den Frauen ihren Titel verteidigten, wurden erstmals bei Männern und Frauen zwei Mitglieder einer Konföderation Olympiasieger.

Wie seit dem Turnier 1996 in Atlanta wurden bei den Männern nur U-23-Mannschaften zugelassen, die mit maximal drei älteren Athleten verstärkt werden durften. Diese Einschränkung gab es bei den Frauen nicht. Die FIFA richtete dieses Mal für die Dauer des olympischen Turniers einen Abstellungszeitraum ein, damit es nicht wieder zum Streit zwischen Vereinen und FIFA um die Abstellungspflicht der Spieler kommt. Positiv für die Vereine war auch, dass das olympische Turnier dieses Mal noch vor Beginn der meisten europäischen Ligen endete.

Es wurden 616 Spielerinnen und Spieler für die beiden Turniere gemeldet; zwölf Mannschaften bei den Frauen und 16 bei den Männern mit jeweils 18 Spielerinnen bzw. Spielern. Zudem konnte jede Mannschaft vier Spieler bzw. Spielerinnen benennen, die bei Verletzungen eingesetzt werden konnten. Hiervon machten Brasilien, Gabun, die Vereinigten Arabischen Emirate und Weißrussland bei den Männern sowie Kanada und Nordkorea bei den Frauen Gebrauch.

Die über 1,5 Millionen Zuschauer bei den 32 Spielen der Männer bedeuten Rekord bei einem olympischen Fußballturnier.

Die Spiele wurden in sechs verschiedenen Stadien in Großbritannien ausgetragen. Die beiden großen Finale fanden in London im Wembley-Stadion statt, das kleine Finale der Frauen in Coventry, das der Männer in Cardiff. Das Wembley-Stadion war mit einer Kapazität für 90.000 Zuschauern das größte Stadion beim Turnier.

Auch bei diesen Turnieren wurde, wie schon 1984, 1992 und 1996 kein Spiel im eigentlichen Olympiastadion in London ausgetragen.

In den Gruppen wurde die Rangfolge nach folgenden Kriterien ermittelt:

Beim Frauenturnier qualifizierten sich auch die beiden besten Gruppendritten. Deren Reihenfolge wurde durch die Kriterien 1, 2, 3 und 7 ermittelt, wobei das 3. und 7. Kriterium nicht zur Anwendung kamen.

Ab dem Viertelfinale folgte bei unentschiedenem Spielstand zunächst eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten, bestand danach immer noch Gleichstand, entschied ein Elfmeterschießen.

Die drei Startplätze des asiatischen Verbandes AFC wurden in verschiedenen Qualifikationsrunden von 2011 bis 2012 ausgespielt. Zwischen dem 23. Februar und dem 9. März 2011 qualifizierten sich in einer Vorqualifikation elf Mannschaften, die zusammen mit 13 gesetzten Mannschaften zwischen dem 19. und 23. Juni 2011 in Ausscheidungsspielen die zwölf Teilnehmer der letzten Qualifikationsrunde ermittelten. Diese zwölf Mannschaften spielten zwischen September 2011 und März 2012 in drei Gruppen mit je vier Mannschaften die drei Startplätze für das olympische Turnier aus. Die Gruppensieger waren direkt qualifiziert. Als erste asiatische Mannschaft konnte sich Südkorea am 22. Februar 2012 qualifizieren. Am 14. März konnten sich zudem Japan und erstmals die Vereinigten Arabischen Emirate qualifizieren. Die Zweitplatzierten Oman, Syrien und Usbekistan spielten vom 25. bis 29. März 2012 im Rahmen eines Turniers „Jeder gegen Jeden“. Der Gewinner Oman bestritt dann am 23. April im Stadion von Coventry das Playoff-Spiel gegen den Senegal, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Für den afrikanischen Verband CAF spielten 16 Mannschaften in verschiedenen Gruppen 2012 die drei Teilnehmer am olympischen Turnier aus. Die Gruppenzweiten spielten den Teilnehmer aus, der das Play-Off-Duell gegen den asiatischen Vertreter bestreiten durfte. Ägypten, Gabun und Marokko konnten sich direkt qualifizieren, der Senegal spielte am 23. April gegen den Oman um den letzten Startplatz und konnte sich erstmals qualifizieren. Auch für Gabun war es die erste Teilnahme am olympischen Fußballturnier.

Aus dem nord- und zentralamerikanischen Verband CONCACAF qualifizierten sich zwei Mannschaften. Das Qualifikationsturnier mit acht Mannschaften fand vom 22. März bis 2. April 2012 in den USA statt. Neben den vorqualifizierten Mannschaften aus den USA, Kanada und Mexiko nahmen an diesem Turnier Kuba und Trinidad & Tobago aus der Karibik sowie El Salvador, Honduras und Panama aus Zentralamerika teil. Mexiko und Honduras konnten sich qualifizieren.

Das Qualifikationsturnier der UEFA war die U-21-Fußball-Europameisterschaft vom 11. bis 25. Juni 2011 in Dänemark. Die besten drei Mannschaften qualifizierten sich für das olympische Turnier. Da England nicht das Halbfinale erreichte, waren nur Spanien und die Schweiz als Finalisten direkt qualifiziert. Die unterlegenen Halbfinalisten Tschechien und Weißrussland spielten – in einem eigens für die Olympiaqualifikation angesetzten Spiel um Platz drei – den letzten europäischen Olympiastartplatz gegeneinander aus. Zunächst war ein Spiel um Platz drei nicht vorgesehen. In diesem Spiel qualifizierte sich erstmals die weißrussische Mannschaft für das olympische Turnier.

Großbritannien war als Gastgeber automatisch qualifiziert und nahm erstmals seit 1960 wieder am olympischen Fußballturnier der Männer bzw. erstmals überhaupt am Turnier der Frauen teil. Unklar war zunächst noch, ob es gesamtbritische Mannschaften geben würde. England hoffte auf eine gemeinsame Teilnahme mit Schottland, Wales und Nordirland, allerdings waren die anderen Verbände eher abgeneigt, da sie um ihre Eigenständigkeit fürchten. Die vier britischen Fußballverbände einigten sich schließlich darauf, dass die englische Football Association (FA) für die Zusammenstellung der Mannschaften verantwortlich sein sollte und diese als „Team GB“, da automatisch qualifiziert, das Gastgeberland (im Namen des Olympischen Komitees von Großbritannien und Nordirland) vertraten.

Der eine Startplatz des ozeanischen Verbandes OFC wurde vom 16. bis 25. März 2012 bei einem Turnier in Taupo (Neuseeland) ermittelt. An dem Turnier nahmen die U-23-Mannschaften von Amerikanisch-Samoa, Fidschi

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, Salomonen und Vanuatu (Gruppe A), sowie Neuseeland, Papua-Neuguinea und Tonga (Gruppe B) teil. Neuseeland konnte sich im Finale gegen Fidschi mit 1:0 durchsetzen und nahm zum zweiten Mal am Fußballturnier der Olympischen Spiele teil.

Bei der U-20-Fußball-Südamerikameisterschaft vom 16. Januar bis 12. Februar 2011 in Peru wurden die zwei Startplätze des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL ausgespielt. In der Finalrunde setzten sich die uruguayische und brasilianische U-20-Nationalmannschaft durch und qualifizierten sich als erste Männer-Mannschaften für das olympische Turnier. Für Uruguay war es die erste Teilnahme seit 1928 als die A-Nationalmannschaft Olympiasieger wurde.

Für das olympische Fußballturnier konnten sich schließlich folgende Mannschaften qualifizieren:

Die Auslosung der Gruppen fand am 24. April 2012 statt. Die qualifizierten Mannschaften wurden auf je vier Lostöpfe verteilt. Zudem wurden einige Mannschaften als Gruppenkopf der Gruppen A bis D gesetzt.

Lostöpfe des Männerturniers:

Die Spiele des Männerturniers begannen einen Tag vor der eigentlichen Eröffnung der Olympischen Spiele. Mit Ausnahme der ersten beiden Spiele der Gruppe C wurden die ersten beiden Spieltage jeder Gruppe als Doppelveranstaltungen durchgeführt. Der dritte Spieltag fand jeweils parallel in verschiedenen Stadien statt, wobei auch teilweise Doppelveranstaltungen von Spielen verschiedener Gruppen stattfanden.

Kursiv: Nicht eingesetzt.

Anmerkung: Sortierung bei gleicher Torzahl gemäß Anzahl Torvorlagen, bzw. gespielter Zeit.

Die dem asiatischen Verband AFC zustehenden zwei Startplätze wurden in einem Rundenturnier zwischen den sechs Mannschaften Australien, China, Japan, Südkorea, Nordkorea und Thailand vom 1. bis 11. September 2011 in China ausgespielt. Dabei konnten sich Japan und Nordkorea durchsetzen. Dieser Hauptrunde vorhergegangen waren zwei Vorqualifikationsrunden, die im März bzw. Juni 2011 ausgetragen wurden. Für die zweite Vorqualifikationsrunde, die in Jordanien ausgetragen wurde, hatten sich aus der ersten Runde Iran, Jordanien, Usbekistan, Vietnam und Thailand qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier setzte sich Thailand mit drei Siegen – davon einer am grünen Tisch nach der Disqualifikation der iranischen Mannschaft – und einem Remis durch.

Die zwei Startplätze des afrikanischen Verbandes CAF wurden in insgesamt vier Qualifikationsrunden ausgespielt. In den entscheidenden Play-off-Spielen standen sich Nigeria und Kamerun sowie Südafrika und Äthiopien gegenüber. Die Hinspiele fanden am 27. August 2011 statt, die Rückspiele am 11. September (zwischen Äthiopien und Südafrika) bzw. 22. Oktober 2011 (zwischen Kamerun und Nigeria) statt. Südafrika und Kamerun konnten sich für das olympische Fußballturnier qualifizieren.

Die zwei Mannschaften des nord- und mittelamerikanischen Verbands CONCACAF wurden 2012 in Kanada zwischen acht Mannschaften ausgespielt. Zu den drei vorqualifizierten Mannschaften aus Kanada, Mexiko und den USA kamen noch drei Mannschaften aus der Karibik und zwei aus Zentralamerika. Bei Turnieren in der Dominikanischen Republik und Aruba vom 29. Juni bis 9. Juli 2011 qualifizierten sich die Dominikanische Republik, Haiti und Kuba für das Finalturnier. Die zentralamerikanischen Teilnehmer des Finalturniers wurden bei einem Turnier vom 30. September bis 8. Oktober 2011 in Guatemala-Stadt ermittelt. Costa Rica und Guatemala setzten sich dabei durch. Das Finalturnier fand vom 19. bis 29. Januar 2012 in Vancouver statt. Bei dem Turnier qualifizierten sich Rekordolympiasieger USA und Gastgeber Kanada für London.

Aus dem europäischen Verband UEFA qualifizierten sich die zwei besten europäischen Mannschaften der Fußball-Weltmeisterschaft 2011 vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 in Deutschland. Hierbei erreichten nur zwei europäische Mannschaften das Halbfinale, Schweden und Frankreich, und qualifizierten sich dadurch. Die deutsche Mannschaft, die in der Vorrunde Frankreich klar geschlagen hatte, war im Viertelfinale unglücklich gegen den späteren Weltmeister Japan ausgeschieden. Zudem war Großbritannien als Gastgeber automatisch qualifiziert. Eine aus englischen und schottischen Spielerinnen bestehende und von der damaligen englischen Nationaltrainerin Hope Powell trainierte Mannschaft nahm als Team GB teil.

Der eine Startplatz des ozeanischen Verbandes OFC wurde im Frühjahr 2012 ausgespielt. Zunächst traten in Tonga im März die Teams aus Papua-Neuguinea, Samoa, Tonga und Vanuatu in einem Turnier „Jeder-gegen-Jeden“ gegeneinander an. Die beiden besten Mannschaften spielten dann den Teilnehmer aus, der Ende März/Anfang April gegen Neuseeland in Hin- und Rückspiel um den Startplatz in London spielte. Papua-Neuguinea setzte sich gegen Gastgeber Tonga durch und erreichte die Playoff-Spiele gegen Neuseeland. Diese gewann Neuseeland mit 8:0 und 7:0 und qualifizierte sich als letzte Mannschaft für das olympische Frauenturnier.

Bei der Fußball-Südamerikameisterschaft der Frauen 2010 vom 4. bis 21. November 2010 in Ecuador wurden die zwei Startplätze des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL ausgespielt. In der Finalrunde setzten sich Brasilien und Kolumbien durch und qualifizierten sich als erste Mannschaften für das olympische Turnier.

Für das olympische Fußballturnier der Frauen konnten sich somit folgende Mannschaften qualifizieren:

Die Auslosung der Gruppen fand am 24. April 2012 statt. Die qualifizierten Mannschaften wurden auf je vier Lostöpfe verteilt. Zudem wurden Gastgeber Großbritannien, Weltmeister Japan und Titelverteidiger USA als Gruppenkopf der Gruppen E bis G gesetzt.

Lostöpfe des Frauenturniers:

Die Spiele des Frauenturniers begannen zwei Tage vor der eigentlichen Eröffnung der Olympischen Spiele. Die ersten beiden Spieltage jeder Gruppe wurden als Doppelveranstaltungen durchgeführt. Der dritte Spieltag fand jeweils parallel in verschiedenen Stadien statt. Für das Viertelfinale qualifizierten sich die drei Gruppensieger und -zweiten sowie die zwei besten Gruppendritten.

* Die Zuschauerzahl von 80.203 im Finale bedeutete olympischen und europäischen Rekord für ein Frauenländerspiel. Der bisherige Europarekord von 73.680 Zuschauern wurde beim Eröffnungsspiel der WM 2011 in Berlin erreicht. Nur das WM-Finale 1999 zwischen den USA und China sahen mit 90.185 mehr Zuschauer.

Kursiv: Nicht eingesetzt.

Anmerkung: Sortierung bei gleicher Torzahl gemäß Anzahl Torvorlagen, bzw. gespielter Zeit.

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