Bolivianischer Totenkopfaffe

Bolivianischer Totenkopfaffe (Saimiri boliviensis)

Der Bolivianische Totenkopfaffe (Saimiri boliviensis) ist eine Primatenart aus der Gruppe der Neuweltaffen.

Bolivianische Totenkopfaffen sind wie alle Totenkopfaffen relativ kleine Primaten. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 25 bis 37 Zentimetern, wozu noch ein 37 bis 43 Zentimeter langer Schwanz kommt

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. Mit einem Gewicht von bis zu 1 Kilogramm sind Männchen schwerer als Weibchen, die bis zu 0,75 Kilogramm erreichen. Das kurze, dichte Fell ist an der Oberseite grau oder olivgrün gefärbt, die Unterarme, Hände und Füße sind orangegelb. Der Kopf ist rundlich, das Gesicht ist weiß, die Kappe an der Oberseite des Kopfes ist bei Männchen grau und bei Weibchen schwarz gefärbt. Die weißen Bögen über den Augen sind rundlicher und gehen weniger weit nach oben als beim Gewöhnlichen Totenkopfaffen. Der lange Schwanz ist verglichen mit anderen Totenkopfaffen relativ dünn.

Bolivianische Totenkopfaffen leben im westlichen Südamerika. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst das südwestliche Brasilien, das östliche Peru und Bolivien. Ihr Lebensraum sind Wälder, häufig halten sie sich in zeitweise überfluteten Flusswäldern auf.

Diese Primaten sind tagaktive Baumbewohner, die sich eher in der unteren Baumregion aufhalten. Sie bewegen sich meist auf allen vieren fort und sind dabei sehr schnell und geschickt.

Sie leben in großen Gruppen von 45 bis 75 Tieren. Beide Geschlechter entwickeln eine Rangordnung. Junge Männchen, die ihre Geburtsgruppe verlassen haben, bilden zunächst reine Männchengruppen, bevor sie in gemischte Gruppen hineinzukommen versuchen. Die Weibchen, die in ihrer Geburtsgruppe verbleiben und ihre Rangordnung auch über die Verwandtschaft definieren, bleiben allerdings stets dominant über die Männchen, welche sich meist nur am Rand der Gruppe aufhalten. Die Streifgebiete einer Gruppe sind mit bis zu fünf Quadratkilometer sehr groß.

Bolivianische Totenkopfaffen ernähren sich vorwiegend von Insekten und Früchten, deren Anteil je nach Jahreszeit variieren kann. Die Jagd auf Insekten nimmt den größten Teil des Tages in Anspruch (bis zu 50 % des Tages), das Fressen der Früchte nur rund zehn Prozent

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. Daneben fressen sie auch andere Pflanzenteile wie Blätter, Blüten und anderes, aber auch Eier und kleine Wirbeltiere.

Die Fortpflanzungszeit der Bolivianischen Totenkopfaffen ist geprägt von zunehmender Aggressivität zwischen den Männchen, die während dieser Zeit bis zu 20 Prozent an Gewicht zulegen können. Die Weibchen bevorzugen für die Paarung die stärksten Männchen und die, die am meisten zugenommen haben. Nach einer rund 150- bis 170-tägigen Tragzeit kommt in der Regel ein einzelnes Junges zur Welt, wobei die Geburten innerhalb einer Gruppe synchronisiert sind und annähernd gleichzeitig erfolgen. Nicht nur die Mutter, sondern auch andere Weibchen kümmern sich um das Jungtier, das nach vier bis sechs Monaten entwöhnt wird. Mit rund zwei bis drei Jahren tritt die Geschlechtsreife ein, die Männchen verlassen zu diesem Zeitpunkt ihre Geburtsgruppe.

Mancherorts werden Bolivianische Totenkopfaffen wegen ihres Fleisches bejagt oder weil sie zu Heimtieren gemacht werden. Daneben leiden sie auch an der Zerstörung ihres Lebensraums, insgesamt ist die Art aber weit verbreitet und laut der IUCN nicht gefährdet (least concern).

Der Bolivianische Totenkopfaffen bildet eine von acht Arten der Gattung der Totenkopfaffen. Kladistisch ist er die basale Schwestergruppe einer Klade aus allen übrigen Totenkopfaffenarten. Es werden zwei Unterarten unterschieden, die Nominatform Saimiri boliviensis boliviensis in Südwestbrasilien und Bolivien und S. b. peruviensis in Peru

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Höwenegg (Naturschutzgebiet)

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Blick in den durch Basaltabbau entstandenen, 85 Meter tiefen Krater am Höwenegg

Das Gebiet Höwenegg ist ein mit Verordnung vom 24. Juni 1983 durch das Regierungspräsidium Freiburg ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 3.128) in der Gemeinde Immendingen im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen in Deutschland

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Das rund 21 Hektar große Naturschutzgebiet „Höwenegg“ gehört zum Naturraum „Hegaualb“. Es liegt ungefähr 2,7 Kilometer südlich der Immendinger Ortsmitte auf einer Höhe von etwa 774 bis zu 798 m ü. NHN und erstreckt sich um den namensgebenden Höwenegg, den nördlichsten der Hegauvulkane, mit dem markanten Kratersee und der Ruine der Burg Immendingen.

Wesentlicher Schutzzweck ist „die Erhaltung des Vulkankomplexes Höwenegg als geologisches Dokument mit einzigartigen Einblicken in die vulkanische Genese und als Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen“.

Mit dem Naturschutzgebiet „Höwenegg“ ist das Vogelschutzgebiet „Höwenegg“ (SG-Nr. DE-8018-401) als zusammenhängendes Schutzgebiet ausgewiesen.

Das Schutzgebiet einschließlich mit dem ehemaligen Steinbruch und der angrenzenden Wälder stellt einen reich strukturierten Biotop dar, Lebensraum für teils seltene Pflanzen- und Tierarten.

Vegetationskundlich besonders interessant sind am Höwenegg vor allem die Standorte an den Steinbruchwänden und -sohlen und auf den Basaltblockschutthalden.

Folgende Pflanzenarten (Auswahl) sind im Schutzgebiet belegt:

Folgende Tierarten (Auswahl) sind im Schutzgebiet belegt:

Albtrauf Baar | Alter Berg | Buchhalde-Oberes Donautal | Dürbheimer Moos | Galgenberg | Galgenwiesen | Grasmutter | Hintelestal | Hohenkarpfen | Höwenegg | Hüttenberg | Irrendorfer Hardt | Klippeneck | Kraftstein | Ortenberg | Schloßhalde – Mannsteighalde | Schopfeln-Rehletal | Simonstal | Stäudlin-Hornenberg | Stettener Halde | Stiegelesfels-Oberes Donautal | Triebhalde | Trobenholz-Vogelbühl | Unterhölzer Wald

Lew Samuilowitsch Klein

Lew Samuilowitsch Klein (russisch Лев Самуилович Клейн; * 1. Juli 1927 in Witebsk) ist ein sowjetischer und russischer Gelehrter, Archäologe, Anthropologe, Philologe, Wissenschaftshistoriker und Mitbegründer der Europäischen Universität zu Petersburg.

Lew Samuilowitsch Klein wurde am 1. Juli 1927 in einer jüdischen Familie in Witebsk geboren. Seine Familie war atheistisch und streng russifiziert. Beide Großväter waren vor der Revolution Unternehmer, einer war Betriebseigner, der andere Kaufmann der ersten Gilde.

Der Vater, Stanislaw Semjonowitsch (im Ausweis Samuil Simchowitsch) Klein wurde in Warschau geboren, im Bürgerkrieg war er Sanitätsoffizier in der Freiwilligenarmee Denikins, am Ende des Bürgerkrieges (ab 1920) in der Roten Armee. Er war nie in der Partei. Die Mutter, Assja Mojseewna, war eine renommierte Chirurgin. Lew Klein besuchte eine weißrussische Mittelschule und eine Musikschule.

Als 1941 Lews Eltern beide als Armeeärzte an die Front gerufen wurden, wurde der Rest der Familie (der junge Lew zusammen mit den Großeltern und dem jüngeren Bruder Boris) nach Wolokolamsk evakuiert, von dort nach Egorjewsk und dann nach Joschkar-Ola. Dort arbeitete Klein anfangs im Kolchos, beendete dann die neunte Klasse der Mittelschule und ging im Alter von 16 Jahren als Zivilarbeiter an die Front. 1944 diente er an der 3. Weißrussischen Front in Militärbautruppen und bewegte sich mit dem Truppenteil von Smolensk bis an die deutsche Grenze. Danach studierte Klein ein Jahr in einem Eisenbahntechnikum.

Nach dem Krieg lebte die Familie in Grodno, wo sein Vater als Direktor eines Krankenhauses und seine Mutter als Chirurgin in einem anderen Krankenhaus und als Leiterin der städtischen Schnellen medizinischen Hilfe arbeiteten. Klein legte seine Examen für das Reifezeugnis ab und besuchte die Fakultät für Sprache und Literatur des Pädagogischen Instituts von Grodno.

Nach einem Studienjahr am Grodnoer Pädagogischen Institut schrieb sich Klein 1946 in die Leningrader Universität als Fernstudent ein und wechselte ein Jahr später dorthin. Die ersten Jahre studierte er zugleich an der philologischen Fakultät (russische Philologie bei Wladimir Jakowlewitsch Propp) und der historischen Fakultät (am Lehrstuhl der Archäologie unter der Leitung von M. I. Artamonow) und schloss seine Ausbildung an der historischen Fakultät 1951 mit Diplom und Auszeichnung ab.

Eineinhalb Jahre arbeitete er als Bibliograph an der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften in Leningrad. Die nächsten Jahre arbeitete er als Lehrer in Mittelschulen Leningrads, dann in Wolosowo, danach in Grodno. 1957 begann er eine Aspirantur an der Leningrader Universität für Archäologie, die er 1960 abschloss. Danach gab er am selben Institut Vorlesungen und wurde 1962 als Assistent des Instituts aufgenommen. 1968 promovierte er mit der Dissertation Der Ursprung der Donezker Katakombenkultur und arbeitete ab 1976 als Dozent. Die erste wissenschaftliche Arbeit erschien 1955, die erste Monographie 1978. Er nahm an einer Reihe archäologischer Expeditionen in die Wälder Russlands und Weißrusslands, aber hauptsächlich in der Steppe der Ukraine und im Don-Stromgebiet teil

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, an den letzten fünf als der Leiter

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. Ausgrabungen gab es in altrussischen Städten, Hügeln der Bronzezeit und der Skytho-Sarmatischen Zeit.

Eine vollständige Bibliographie mit mehr als 500 Titeln gibt es auf der Internetseite [archaeology.ru] und bis zum Jahr 2000 bei L. B. Wischnjazkij, A. A. Kowalew, O. A. Schtscheglowa: Archeolog: detektiw i myslitel. Sbornik statej posvjaschtschennyj 77-letiju L’wa Samuilowitscha Klejna. SPb, izd. S.-Peterbugskogo uniwesiteta, 2004. – 502 S. – ISBN 5-288-03491-5.

Anthropologie

Chranitel’ russkoj ikony.

Christian Sackewitz

Christian Sackewitz (* 11. Dezember 1955 in Göttingen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der 134 Spiele in der Bundesliga und 127 Zweitligaspiele bestritt.

Christian Sackewitz spielte in der Jugend für SFC Stern 1900 und Hertha Zehlendorf, bevor er seine Fußballkarriere in der Saison 1975/76 bei Tennis Borussia Berlin begann, wo er 15 Spiele bestritt. Nachdem er zum Beginn der Bundesligasaison 1976/77 bei TeBe nicht überzeugen konnte und in zehn Spielen ohne Torerfolg blieb, wechselte er im November 1976 zu Arminia Bielefeld. Die Zeit in Bielefeld stellt er als den Höhepunkt seiner Spielerkarriere dar. 1979/80 feierte er mit der Arminia den Bundesliga-Aufstieg und wurde mit 35 Toren in 36 Spielen Torschützenkönig der 2. Bundesliga Nord. Insgesamt kam Sackewitz für Bielefeld zu 150 Ligaspielen in denen er 61 Tore schoss.

1981 verließ Sackewitz den DSC Arminia und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen. Für Leverkusen kam Sackewitz zu 20 Einsätzen und 2 Toren in der Bundesliga. Nach einer Saison wechselte er 1982 zu Bayer 05 Uerdingen (heute KFC Uerdingen 05) in die 2. Liga. Dort wurde er in 53 Ligaspielen eingesetzt, in denen er 7 Tore schoss. Mit den Krefeldern stieg er 1983 in die Bundesliga auf. Nach einer Saison in der Bundesliga wechselte er in der Saison 1984/85 weiter zu Eintracht Braunschweig. Dort kam er noch zu 13 Einsätzen in der Bundesliga, wobei er keine Tore mehr erzielte. Weiterhin kam er in seiner Karriere zu 21 Einsätzen und 4 Toren im DFB-Pokal.

Nach dem Abstieg der Eintracht aus der Bundesliga 1985 verließ er Braunschweig. Er stand danach in der Saison 1986/87 noch für ein Jahr bei Hertha BSC unter Vertrag. Mit Hertha wurde er 1987 Torschützenkönig der Fußball-Oberliga Berlin. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete er als Trainer bei Hertha Zehlendorf, den Sackewitz als seinen ”zweiten Heimatverein nach Arminia Bielefeld” bezeichnet.

Nachdem er von Arminia Bielefeld zu Bayer Leverkusen gewechselt war, konnte er nicht mehr wesentlich an seine Erfolge beim DSC Arminia Bielefeld anknüpfen. Besonders erwähnenswert im Bezug auf seine Karriere ist der „100-Tore-Sturm“, den er in der Zweitligasaison 1979/80 zusammen mit den Arminia-Spielern Gerd-Volker Schock und Norbert Eilenfeldt bildete. Mit einem direkt verwandelten Eckstoß schoss er zudem das Tor des Monats im Februar 1978.

Er lebt und arbeitet heute in Berlin.

1975: Graul (N), Hoffmann (S) | 1976: Stolzenburg (N), Granitza (S) | 1977: Gerber (N), Emmerich (S) | 1978: Hrubesch (N), Günther (S) | 1979: Mödrath (N), Kirschner (S) | 1980: Sackewitz (N), Günther (S) | 1981: Mill (N), Neumann (S) | 1982: Völler&nbsp

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;| 1983: Schatzschneider | 1984: Günther / Wohlfarth | 1985: Burgsmüller | 1986: Bunk | 1987: Reich | 1988: Sané | 1989: Demandt | 1990: Banach | 1991: Tönnies | 1992: Drulák (N), Preetz (S) | 1993: Reich | 1994: Wegmann | 1995: Rische | 1996: Walter | 1997: Vier | 1998: Vier | 1999: Labbadia | 2000: Marić | 2001: Djappa / Wichniarek | 2002: Wichniarek | 2003: Woronin | 2004: Copado / Mintál | 2005: Podolski | 2006: Eigler | 2007: Federico | 2008: Novakovič | 2009: Auer / Makiadi / Mintál | 2010: Thurk | 2011: Petersen | 2012: Meier / Occéan / Proschwitz | 2013: Kumbela | 2014: Sağlık / Sylvestr | 2015: Hennings | 2016: Terodde

Therese Malfatti

Therese von Droßdik, geborene Malfatti (* 1. Jänner 1792 in Wien; † 27. April 1851 ebenda) ab 1806 Malfatti von Rohrenbach zu Dezza war eine österreichische Musikerin und Freundin Ludwig van Beethovens.

Therese Malfatti war die Tochter des Wiener Kaufmanns Jacob Friedrich Malfatti (1769–1829) und eine Cousine des berühmten und wohlhabenden Arztes Johann Baptist Malfatti (1775–1859). Ihr Vater, der ab 1804 ein Gut in Walkersdorf am Kamp besaß, wurde am 2. April 1806 mit dem Titel „Edler von Rohrenbach zu Dezza“ in den erbländischen Adelsstand erhoben. Ihre jüngere Schwester Anna (1792–1869) heiratete am 29. Mai 1811 in Etsdorf am Kamp Beethovens Freund Ignaz von Gleichenstein.

Durch Gleichenstein kam Beethoven 1810 in Kontakt mit Thereses Familie, bei der er sich sehr wohl fühlte. Er schrieb:

ich danke dir guter g. daß du mich dorthin gebracht hast.

Beethoven machte Therese im Frühjahr 1810 einen Heiratsantrag mcm taschen sale, wie der Musikwissenschaftler Ludwig Nohl später von ihrer Schwester erfuhr, erhielt jedoch offensichtlich eine Ablehnung. Der Plan einer Heirat mit Therese Malfatti kommt auch in mehreren Briefen des Komponisten zum Ausdruck:

Therese heiratete am 14. Juni 1816 in Worms den k. k. Hofrat Johann Wilhelm von Droßdik (1771–1852). Therese von Droßdik bezeichnete sich noch im Alter als Schülerin Beethovens und spielte seine Sonaten mit „unvergleichlicher Virtuosität“. Wenig beachtet ist ihre Freundschaft mit Franz Schubert, den sie im Fasching 1828 zu einem ihrer jährlichen Hausbälle einlud. Ein Freund Schuberts, der Komponist Joseph Lanz (1797–1873), widmete ihr sein Rondeau pour le Pianoforte op. 1.

Beethoven übersandte Therese die Klaviersonate op. 78. Außerdem besaß sie das heute verschollene Autograph der Für Elise genannten Bagatelle WoO 59 („Für Elise am 27 April zur Erinnerung von L. v. Bthvn“). Ludwig Nohl entdeckte es 1865 bei Babette Bredl in München

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. Dorthin kam das Autograph durch Bredls unehelichen Sohn, den Pianisten und Komponisten Rudolph Schachner, der Therese Malfattis Hausfreund gewesen war und ihre Musikalien geerbt hatte. Obwohl Nohl ausdrücklich bemerkt, das Stück sei „nicht für Therese geschrieben“, stellte Max Unger 1923 die These auf, Nohl habe sich verlesen und die Widmung müsse „Für Therese“ lauten. Sie wurde 2010 durch Klaus Martin Kopitz in Frage gestellt, der vermutet, Beethoven habe das Stück für Elisabeth Röckel komponiert.

Liste der Fließgewässer im Flusssystem Nidder

Die Liste der Fließgewässer im Flusssystem Nidder umfasst alle direkten und indirekten Zuflüsse der Nidder, soweit sie namentlich auf der Topographische Karte 1:25 000 Hessen (DK 25), im Kartenwerk des Stadtplandienstes der Euro-Cities AG oder im Kartenservicesystem des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) WRRL in Hessen aufgeführt werden

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. Andere Quellwerke werden separat in den Einzelnachweisen dokumentiert. Namenlose Zuläufe und Abzweigungen werden nicht berücksichtigt

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. Wenn nach dem Zusammenfluss zweier Gewässerabschnitte sich der Gewässername ändert

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, werden die beiden Zuflüsse als Quellzuflüsse separat angeführt, ansonsten erscheint der Teilbereichsname in Klammern. Die Längenangaben werden auf eine Nachkommastelle gerundet. Die Fließgewässer werden jeweils flussabwärts aufgeführt. Die orografische Richtungsangabe bezieht sich auf das direkt übergeordnete Gewässer.

Die Nidder ist ein 68,6 km langer linker Zufluss der Nidda in Hessen.

Unsterbliche Opfer

Das Lied Unsterbliche Opfer ist ein Trauermarsch, der an die Russische Revolution von 1905 und ihre Toten erinnert

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. Der russische Text stammt von W. G. Archangelski (deutsche Fassung von Hermann Scherchen, der mit dem Lied in russischer Kriegsgefangenschaft vertraut geworden war). Komponist war vermutlich N. N.&nbsp

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;Ikonnikow. Das Lied zählt zu den bekanntesten politischen Liedern der Arbeiterbewegung

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. Dmitri Schostakowitsch verarbeitete die Melodie im dritten Satz seiner 11. Sinfonie. Ebenso wird das Thema im vierten Satz in Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre aufgegriffen.

Im DDR-Fernsehen konnte man das Lied bei Trauerzeremonien von Leonid Breschnew (1982), Juri Andropow (1984) und Konstantin Tschernenko (1985) hören. Außerdem wurde es bei der jährlichen Demonstration anlässlich des Todestages von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin intoniert. Der Marsch war auch ein Bestandteil des Großen Zapfenstreich der Nationalen Volksarmee der DDR.

Medaillenspiegel

Als Medaillenspiegel bezeichnet man bei internationalen Sportveranstaltungen die Auflistung sportlicher Erfolge nach Nationalitäten. Der Medaillenspiegel wird insbesondere bei Olympischen Spielen, Welt- und Kontinentalmeisterschaften als Kriterium für den Erfolg eines Landes bzw. die Effektivität der dortigen Sportverbände angesehen.

Im engeren Sinne werden bei Medaillenspiegeln lediglich Podestplätze (1; 2; 3) berücksichtigt und die gewonnenen Medaillen in ein Ordnungssystem gebracht. Am weitesten verbreitet ist dabei die Sortierung nach der Anzahl der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen (mathematisch ist dies die lexikographische Ordnung mit den jeweiligen Anzahlen als erstes, zweites und drittes Ordnungskriterium).

Vor allem im nordamerikanischen Raum (USA, Kanada) werden die Nationen häufig nach der Anzahl aller gewonnenen Medaillen aufgelistet. Bei Gleichstand entscheidet die Anzahl der Goldmedaillen. Ist auch diese gleich, entscheidet die Anzahl der Silbermedaillen.

In manchen Fällen dient auch ein Punktesystem als Ordnungskriterium, dabei werden Goldmedaillen meist mit drei, fünf oder zehn Punkten gewichtet

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, Silbermedaillen mit zwei, drei oder fünf Punkten und Bronzemedaillen mit einem Punkt.

Im weiteren Sinne bezeichnet man als Medaillenspiegel auch Auflistungen von Platzierungen unter den besten fünf, sechs, acht oder zehn Wettbewerbern. Beispielsweise war in den Massenmedien der DDR ein Punktesystem üblich, welches 7 Punkte für den Sieg, 5 Punkte für den Silber-Rang und jeweils einen Punkt weniger für die weiteren Plätze (bis zu einem Punkt für den sechsten Platz) vergab.

Drei Mannschaften haben 7 Wettbewerbe bestritten. Je nach Ordnungskriterium führt jedes der drei Teams den Medaillenspiegel an:

Nach Einschätzung von Danyel Reiche, Professor für vergleichende Politikwissenschaft, seien Medaillenspiegel, obgleich sie in den Medien etabliert sind, aus mehreren Gründen als fragwürdig einzustufen. Abhängig von der zugrundeliegenden Sortierung nach der Anzahl aller Medaillen oder lediglich der Goldmedaillen, ergeben sich unterschiedliche Reihenfolgen. Eine bessere Vergleichbarkeit würde eine Gewichtung der Medaillen in Relation zur Bevölkerungszahl und zum Bruttonationaleinkommen ergeben. Doch selbst bei einer solchen Darstellung würden Mannschaftssportarten gegenüber Individualsportarten benachteiligt werden, da beispielsweise im Fußball pro Mannschaft mit einem Kader von 18 Spielern lediglich eine einzige Medaille zu gewinnen ist, wohingegen ein einzelner Schwimmer bis zu 16 Medaillen über unterschiedliche Distanzen in den verschiedenen Schwimmstilen bei einer Olympiade gewinnen könnte. Medaillenspiegel berücksichtigen die Popularität eines Sports im jeweiligen Land nicht, so dass für die deutsche Bevölkerung beispielsweise der Gewinn einer Goldmedaille im Fuß- oder Handball subjektiv bedeutsamer sei, als die regelmäßig im Kanusport gewonnenen Medaillen. Staaten bzw. deren Athleten, die keine Medaille gewinnen können, gelten laut Medaillenspiegel alle gleichermaßen als gescheitert, ohne eine Differenzierung vorzunehmen, welche Runde sie bei einer olympischen Disziplin erreicht haben. Zuletzt beleuchten Medaillenspiegel ausschließlich die erreichte Platzierung, nicht aber den Weg zur Erreichung des Ziels und lasse damit Aspekte wie Fair Play oder gar Doping außerhalb der Betrachtung, was eine Einschätzung ist, die Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbands, teilt.

Danyel Reiche gab die Anregung, die Systematik von Medaillenspiegeln zu optimieren, indem nicht nur die besten drei, sondern auch weitere Platzierungen zu berücksichtigen und Mannschafts- gegenüber Individualsportarten höher zu gewichten. Die weltweite Popularität von Sportarten sollte ebenso wie Strafpunkte in die Medaillenspiegel einfließen und des Dopings überführte Athleten für die betroffene Nation zu Abzügen führen.

Willi Lemke, ehemaliger Manager des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, forderte als Sonderbotschafter Sport der Vereinten Nationen bei den Olympischen Sommerspielen 2016 die Abschaffung des Medaillenspiegels. Dass der Medaillenspiegel in Deutschland für die Sportförderung herangezogen wird, um erfolgreiche Disziplinen bei der Vergabe von Fördermitteln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie des Staates zu bevorzugen, sei aus seiner Sicht falsch und sollte verbessert werden. Zudem werde der Medaillenspiegel nach Einschätzung von Lemke durch politische Regime zur Machtdemonstration missbraucht.

Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbands, ließ während der Leichtathletik-Europameisterschaften 2016 in Amsterdam verlauten: „Wir sollten den Medaillenspiegel nicht wie eine Monstranz vor uns tragen“. Eine differenzierte Auskunft über die Leistungsfähigkeit eines Sportverbandes oder der individuellen Leistung eines Sportlers sei durch den Medaillenspiegel nicht möglich, denn „die Wirklichkeit des Spitzensports ist viel zu komplex, als dass sich das in einem plakativen Medaillenspiegel abbilden lässt“. In den Zielvereinbarungen für die Olympischen Spiele 2016 wurde zwischen DOSB und den 28 teilnehmenden Sportverbänden ein Medaillenkorridor von 38 bis 68 Medaillen ermittelt. Drei Jahre vor dem Wettbewerb musste jeder Verband die Anzahl bei Olympia zu erwartenden Medaillen mitteilen. „Werden Medaillengewinn als Erfolg und ein nicht erreichtes Finale als Niederlage bewertet

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, dann wird der einzelne Athlet nur Mittel zum Zweck in der Betrachtung der Sportfunktionäre“, fasst Kurschilgen seine Bedenken zusammen.

Jamal Tuschick

Jamal Tuschick (* 10. Februar 1961 in Kassel ist ein deutsch-libyscher Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Seine Romane spielen überwiegend in Frankfurt am Main, Göttingen und in Kassel.

Jamal Tuschick wurde als Sohn eines Libyers und einer Deutschen in Kassel geboren. Er wuchs nach dem frühen Tod des Vaters in seiner Heimatstadt als Teil der deutschen „Mehrheitsgesellschaft“ auf

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. 1987 zog er nach Frankfurt am Main um und wurde nach Peter Kurzeck und Claudia Keller dritter Fabrikschreiber der Frankfurter Romanfabrik. In Frankfurt war er sowohl als Journalist wie auch als Schriftsteller tätig. Er schrieb zunächst für die tageszeitung, die Junge Welt und die Frankfurter Rundschau. 2000 gab er Morgen Land Neueste deutsche Literatur von Autoren mit Migrationshintergrund heraus. 2007 hielt er im Rahmen der Frankfurter Kulturwoche einen Vortrag über Jörg Fauser beim Hessischen Literaturforum.

Im Autorenkollektiv verfasste er 2008 mit Jutta Winkelmann und Gisela Getty Die Zwillinge oder Vom Versuch, Geld und Geist zu küssen. Diese Biographie erzählt die Lebensgeschichte der beiden Getty-Twins, die Vertreterinnen der 68er-Generation waren. Matthias Matussek schrieb über dieses Buch im Spiegel: „Ein teuflischer Cocktail aus Drogendelirien, Gangster-Irrsinn und Sex in Künstlerbetten.“ und „Die Zwillinge haben ein sexuelles Gangstertum, ein sadomasochistisches Raffinement, das auch auf den zweiten Blick noch spannend bleibt.“

Mit seiner Lebenspartnerin, der Hanauer Drehbuchautorin und Schauspielerin Cia Torun reiste er 2009 durch Deutschland und schrieb über fremdenfeindliche und fremdenfreundliche Erfahrungen und über den Sex in Hotelbetten. 2010 trennte sich das Schriftstellerpaar.

Seit 2011 leitet Jamal Tuschick das „Prosa-Schreibzimmer“ des Frankfurter Literaturhauses. 2014 war er neben Silke Scheuermann, Matthias Göritz, Alina Bronsky, Annika Scheffel und Andreas Maier Teilnehmer des „Heimspiels im Literaturland Hessen“ des Radio-Kultursenders HR 2. Schriftsteller sollten an Orten und mit Themen zu Wort kommen, die sie sich ausgesucht haben, um ungewöhnliche Begegnungen zu ermöglichen.

In der Frankfurter Romanfabrik traf er andere Autoren und Intellektuelle, wie Peter Kurzeck, Claudia Keller, Peter Zingler und Doris Lerche, mit denen er sich austauschte.

Neben Erzählungen und Romanen verfasste der Autor Essays für die TAZ, die Frankfurter Rundschau und den Freitag.

Tuschick lebte und arbeitete bis 2010 in Frankfurt. Seit 2010 lebt er wieder in seiner Geburtsstadt Kassel aber auch in Berlin.

Jamal Tuschicks schriftstellerisches Werk gliedert sich in drei Phasen. Seine frühen Prosabände wie Erster Versuch zur Jetlage boten Skizzen urbanen Lebens in der Großstadt Frankfurt. Die kurzen Texte verzichten meist auf Handlungen, stattdessen beschreiben sie feine Beobachtungen.

Um 2000, als Tuschick sich in die Literatur eingewanderter und aus Einwandererfamilien stammender Autoren einarbeitete, erreichte er erstmals eine größere Beachtung. Als Herausgeber des Bandes Morgen Land. Neueste deutsche Literatur versammelt er so verschiedene Schriftsteller wie Maxim Biller, Franz Dobler, Selim Özdogan und Feridun Zaimoglu. Er erregt die Leserschaft mit dem Untertitel dieses Bandes, mit der er die Aufforderung nach einem gleichberechtigten Platz dieser Autoren mit ihren „nicht-eingewanderten“ Kollegen fordert. Wichtigste Einflüsse aus der Gegenwartsliteratur sind für Jamal Tuschick Peter Kurzeck, Wilhelm Genazino und die Reportagen von Gabriele Goettle.

Tuschick beginnt mit einer rasch veröffentlichten Trilogie von Texten um 2000 die zweite Phase seines Literarischen Schaffens. In rascher Abfolge erscheinen: Keine große Geschichte, Kattenbeat und Bis zum Ende der B-Seite. Die Texte handeln überwiegend in Kassel, aber auch in Frankfurt sowie in Göttingen. Die Sprache ist beeinflusst von Autoren wie Jack Kerouac, William S

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. Burroughs, Jörg Fauser

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, aber auch von Georges Bataille und Jean Genet. Die Erzählungen sind in Montagetechnik verfasst, mit teilweise ruckartigen Sprüngen zwischen den Abschnitten.

Nach längerer literarischer Pause setzte Tuschick zu seiner dritten schriftstellerischen Phase an. Sein erfolgreichstes Buch, der Erzählband Aufbrechende Paare von 2008, beobachtet den Alltag einer Gruppe kleinbürgerlicher Personen im Frankfurter Alltag.

Bulletproof

Bulletproof (Alternativtitel: Bulletproof – Kugelsicher) ist eine US-amerikanische Actionkomödie von Ernest R. Dickerson aus dem Jahr 1996

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Der Kleinganove Archie Moses ist an der Seite seines Freundes Rock Keats unter anderem als Autodieb tätig. Er vertraut seinem Partner, weswegen er ihn einweiht, dass er für den Drogenhändler Frank Colton arbeitet. Moses bietet Keats an, ein Treffen mit Colton zu arrangieren, um ihm einen lukrativen Job im Drogengeschäft zu verschaffen. Keats geht auf das Angebot ein. Er lernt Colton als reichen und zugleich misstrauischen Drogenbaron kennen. Letztlich gelingt es Moses jedoch Keats einen Platz in Coltons Drogengeschäften zu verschaffen.

Eines Tages steht ein großer Auftrag für Moses und Keats an. Colton hat eine umfangreiche Drogenlieferung erhalten, die in einer Lagerhalle umgeladen werden muss. Der als verdeckter Ermittler tätige Keats hat seinem Polizeichef den Tipp gegeben, dass an diesem Tag der Drogenbaron Colton persönlich bei der Umladung anwesend sein wird. Die Polizei bereitet daraufhin eine Razzia vor, um Colton als den Kopf der Organisation festzunehmen. Als Keats jedoch unbeabsichtigt von Moses, dem nicht bewusst ist, den sich als Rock Keats ausgebenden Polizisten Jack Carter in Coltons Organisation eingeschleust zu haben, versehentlich enttarnt wird, greift der Beamte zur Waffe und eröffnet das Feuer auf die Kriminellen. Noch bevor die Verstärkung eintrifft, gelingt es Carter den Kleinganoven Moses in einem abgelegenen Teil der Lagerhalle zu stellen. Beide richten ihre Waffen aufeinander, ohne jedoch tatsächlich die Absicht zu haben, von ihnen Gebrauch zu machen. Als Moses jedoch von einem freischwingenden Kran rücklings einen Schlag versetzt bekommt, löst sich versehentlich ein Schuss aus seiner Waffe, der Carter in die Stirn trifft. Moses ergreift daraufhin die Flucht

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Den Ärzten gelingt es, Carter zu retten, für den nun langwierige Reha-Maßnahmen anstehen, um die während seiner Genesung zurückgebildete Muskulatur wieder aufzubauen, damit er wieder selbständig laufen kann. Das von der charmanten, wie auch attraktiven Physiotherapeutin Traci Flynn geleitete Reha-Programm führt schließlich zum gewünschten Erfolg. Zudem sind sich Carter und Flynn in der gemeinsam verbrachten Zeit nähergekommen, so dass diese nun eine Wohnung miteinander teilen.

Unterdessen beschließt Moses sich nach Mexiko abzusetzen, um dort ein neues Leben zu beginnen, wird jedoch in Arizona in seinem Wagen betrunken am Straßenrand schlafend festgenommen. Er ist bereit als Kronzeuge gegen Colton aussagen, verlangt jedoch im Gegenzug, dass Carter seine Überführung vornimmt. Daraufhin wird Carter mit dem Schutz und dem Gefangenentransport von Moses beauftragt. Carter ist hiervon wenig begeistert und tritt Moses mit entsprechender Abneigung entgegen. Doch auch die Gangster um Colton haben von Moses Überführung Wind bekommen und versuchen eine Colton belastende Zeugenaussage vor Gericht zu verhindern, indem sie Moses noch auf dem Rollfeld auflauern und das Feuer auf ihn eröffnen. Carter und Moses gelingt es, das Flugzeug zu besteigen und abzuheben. Allerdings ist der Pilot tödlich getroffen worden, so dass Moses, der ein wenig Flugerfahrung hat, die Instrumente übernimmt und das Kleinflugzeug, dessen Tanks getroffen wurden, nach kurzer Zeit aufgrund von Spritmangels erfolgreich notlanden kann. Nun sind Carter und Moses auf sich gestellt. Sie erreichen nach langem Fußmarsch durch die Einöde ein abgelegenes Hotel, in dem sie sich einquartieren. Carter informiert seinen Polizeichef von den Vorgängen. Da sich in dem Polizeirevier auch von Colton korrumpierte Polizisten befinden, erfährt Colton erneut von Moses Aufenthaltsort und nimmt die hölzerne Blockhütte, in der sich Carter und Moses befinden, des Nachts unter Feuer. Den beiden gelingt mit Hilfe des Gastwirts in dessen Pickup die Flucht durch die Wälder.

Moses versucht Carter erfolglos davon zu überzeugen, nicht das FBI zu informieren, da sich dieses ebenfalls auf Coltons Gehaltsliste befindet. Zudem berichtet er Carter davon, dass sich der Schuss aus seiner Waffe, der ihn schwer verletzte, versehentlich gelöst hat. Carter nimmt ihm weder seine Erklärungsversuche ab, noch glaubt er Moses Worte, dieser habe schon einmal das Buch in den Händen gehalten, in dem Colton sämtliche von ihm geschmierten Personen notiert hat. Als die beiden von zwei FBI-Agenten am vereinbarten Treffpunkt abgeholt werden, bewahrheitet sich Moses Befürchtung, es würden von Colton bestochene Agenten zur Tötung der beiden geschickt werden. Gemeinsam gelingt es jedoch Moses und Carter die Agenten loszuwerden und sie setzen ihre Fahrt zu Carters Polizeirevier auf eigene Faust fort. Von dort machen sich die beiden auf den Weg zu Coltons Anwesen, um das besagte geheime Buch als Beweismaterial in ihren Besitz zu bringen.

Am Ende eines langen Feuergefechts zwischen Carter, Moses und Coltons Gefolgsleuten, stehen sich Carter und Moses sowie Colton und die von ihm engagierte Flynn gegenüber. Moses fängt mit seinem Körper eine Kugel ab, die Colton auf Carter abgefeuert hat und erschießt Colton. Zudem gelingt es ihnen, an das gesuchte Buch zu gelangen. Carter zeigt Moses seine Dankbarkeit, indem er ihn laufen lässt.

In Mexiko treffen sich die beiden in einer Bar später wieder.

Der Film wurde in Los Angeles, Ridgecrest und Inyo County in Kalifornien gedreht. Die Dreharbeiten begannen am 4. März 1996 und endeten am 9. Mai 1996. Das Budget des Films wird auf 25 Millionen US-Dollar geschätzt. Seine Weltpremiere feierte der Film am 6. September 1996 in Kanada und den USA. In Deutschland erschien der Film als Direct-to-Video-Produktion am 15. Mai 2003 mit FSK-16-Freigabe auf DVD. In der deutschen Fassung wurde Adam Sandler nicht von seinem gewohnten Synchronsprecher Dietmar Wunder synchronisiert, sondern Benjamin Völz nahm die Synchronisation vor. Der Film spielte in den Kinos der USA über 21,1 Millionen US-Dollar ein, davon über 6 Millionen US-Dollar am Eröffnungswochenende.

Peter Stack schrieb in der San Francisco Chronicle vom 28. Februar 1997, der Film könne die „Fans der Geschmacklosigkeit“ („fans of the tasteless“) zum Lachen bringen. Der Regisseur vermische Gewalt und Komödie auf eine „knackige“ („crisply“) Weise.

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, der Film sei ein „Actionfilm im Zuge der Buddy-Movies“. Er kümmere sich nicht um „logische Handlungsentwicklung“ wie auch „glaubwürdige Personenzeichnung“ und biete weder Humor noch Spannung.

Die Redaktion von Cinema resümiert: „Dumpfbackenwitze auf der Abschussliste: Der tolle Spike-Lee-Kameramann Ernest Dickerson vergeudet hier sein Talent an einen derben Mix aus Gewalt und Slapstick.“

Adam Sandler wurde im Jahr 1997 für die Goldene Himbeere nominiert.