Jacob Weber

Jacob Weber (* 25. Oktober 1872 in Lebach; † 11. Dezember 1944 in Essen) war ein deutscher Politiker.

Er war der Sohn eines Schreinermeisters und erlernte von 1893 bis 1896 den Kaufmannsberuf, bei der Keramikfirma Villeroy & Boch in Mettlach. Ab 1896 fand Weber eine Anstellung beim Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat in Essen, wo er in eine leitende Stellung aufstieg. Später avancierte er zum Vorsitzenden und Manager der Grundbesitzer- und Fabrikantenvereinigung Essen-Eickenscheidt.

Jacob Weber gehörte ab 1909 als Zentrumsmitglied dem Gemeinderat von Kray an. Beim Deutschen Katholikentag in Aachen

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, 1912, war er Vizepräsident der Veranstaltung. Er fungierte von 1923 bis 1925 als Beigeordneter der Gemeinde Kray. Am 3

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. März 1926 wählte man ihn dort zum Bürgermeister, welches Amt er bis zum 30

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. September 1929 bekleidete. Am nächsten Tag wurde Kray nach Essen eingemeindet und Weber übernahm eine Stelle als Beigeordneter der Stadt Essen.

Der Saarländer war von 1927 bis 1933 Vorsitzender der Zentrumspartei Essen und gehörte seit 1920 auch dem Provinziallandtag an.

Weber erhielt ein Ehrengrab der Stadt Essen auf dem Friedhof Kray. Nach ihm wurde am 15. Juli 1954 die Jacob-Weber-Straße in Essen-Kray benannt.

Rainer Zobel

Rainer Zobel im Juli 2005

Rainer Zobel (* 3. November 1948 in Wrestedt, Landkreis Uelzen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer.

Über die Jugendvereine TSV Wrestedt-Stederdorf, SV Teutonia Uelzen, SC Uelzen 09, VfL Bad Zwischenahn und zuletzt erneut SC Uelzen 09, für den er siebenmal für die A-Junioren-Auswahl und zwölfmal für die Amateur-Nationalmannschaft zum Einsatz kam, gelangte er 19-jährig zum Bundesligisten Hannover 96, der ihn mit einem Lizenzspielervertrag ausstattete.

Sein Bundesligadebüt gab er am 17

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. August 1968 (1. Spieltag) bei der 2:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen. Sein erstes Bundesligator erzielte er am 30. Oktober 1968 (12. Spieltag) bei der 1:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC mit dem Anschlusstreffer in der 84. Minute. Für Hannover 96 kam er auch fünfmal im nationalen und sechsmal im internationalen Pokalwettbewerb zum Einsatz.

Mit seinem zweiten Verein – für den er von 1970 bis 1976 spielte – hatte er seine erfolgreichste Zeit und errang unten aufgeführte Titel. Für den FC Bayern München spielte er 180 Mal in der Bundesliga, 39 Mal im internationalen, 32 Mal im nationalen Pokalwettbewerb und einmal für die B-Nationalmannschaft. Sein letztes Bundesligaspiel bestritt er am 12. Juni 1976 (34. Spieltag) beim 7:4-Sieg im Heimspiel gegen Hertha BSC. Seine Karriere als Spieler beendete er beim Lüneburger SK und begann seine Trainerlaufbahn.

Für die DFB-Jugendauswahl bestritt Zobel sieben Länderspiele. Sein Debüt gab er am 14. Februar 1967 in Mönchengladbach, das gegen die Jugendauswahl Englands mit 0:1 verloren wurde. Sein letztes Spiel für die DFB-Jugendauswahl absolvierte er am 9. Mai 1967 in Istanbul im Rahmen des UEFA-Turniers, beim 3:1-Sieg gegen die Auswahlmannschaft Dänemarks.

Für die Amateur-Nationalmannschaft bestritt er 18 Länderspiele, davon sechs als Spieler von Hannover 96. Sein Debüt gab er am 20. September 1967 in Regensburg beim torlosen Unentschieden gegen die Auswahlmannschaft Österreichs. Sein letztes Länderspiel für die Amateur-Nationalmannschaft bestritt er am 25. März 1970 in Meppen beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahlmannschaft der Niederlande.

Als Spieler des FC Bayern München bestritt er am 14. November 1972 – an der Seite von Ottmar Hitzfeld – sein einziges Länderspiel für die B-Nationalmannschaft, das in Winterthur gegen die Auswahl der Schweiz mit 3:1 gewonnen wurde.

Seine Karriere als Trainer begann Zobel beim SV Teutonia Uelzen und trainierte danach den Lüneburger SK. Danach war er von 1987 bis 1990 Co-Trainer bei Eintracht Braunschweig. Von 1990 bis 1996 war Zobel in jeder der höchsten drei Spielklassen des deutschen Fußballs als Trainer tätig, zunächst in der 2

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. Bundesliga bei den Stuttgarter Kickers und zwei Spielzeiten später in der Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern. Zudem 1994 beim 1. FC Nürnberg und von 1995 bis 1996 bei Tennis Borussia Berlin unter anderem in der Regionalliga.

Zu Beginn der Spielzeit 1997/98 zog es den gebürtigen Wrestedter ins Ausland nach Ägypten, dort wurde er Trainer von al Ahly Kairo. Nach drei Jahren und drei gewonnenen Meistertiteln als Trainer in Kairo kehrte Zobel wieder nach Deutschland zurück und wurde am 27. September 2000 erneut Trainer bei den Stuttgarter Kickers. Ein Jahr später jedoch folgten weitere Stationen im Ausland bei diversen Vereinen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Ägypten und im Iran.

Im Juni 2008 wurde Zobel dann Trainer in Georgien, sein Traineramt bei Dinamo Tiflis war jedoch nur von kurzer Dauer. Kriegshandlungen im August zwangen ihn und seine ausländischen Spieler, aus Georgien zu flüchten; Zobel kehrte zunächst nach Braunschweig zurück. Vom 16. Juli 2009 bis zur einvernehmlichen Trennung am 28. November 2010 war er bei Moroka Swallows in Südafrika im Amt.

Anfang September 2012 gab der moldawische Erstligist FC Milsami die Verpflichtung Zobels als neuen Cheftrainer bekannt. Von 2013 bis 2015 trainierte er den ägyptischen Erstligisten FC El Gouna. Im März 2016 unterschrieb er beim Braunschweiger Kreisligisten FC Wenden einen Vertrag als Trainer und wird seine Arbeit zur Saison 2016/17 aufnehmen.

Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs

Die Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs (VCL) ist eine Organisation für Lehrerinnen und Lehrer, die sich zu christlichen Werten bekennen.

Am 24. Dezember 1919 erfolgte ein Aufruf zur Gründung der Vereinigung christlich-deutscher Mittelschullehrer Österreichs. Die Gründung erfolgte einen Monat später

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, am 24. Jänner 1920. Ab 1925 wurde das Organ der Katholischen Lehrerschaft Österreichs, die Österreichische Pädagogische Warte, auch Vereinszeitschrift der Vereinigung christlich-deutscher Mittelschullehrer Österreichs. 1934 wurde für die bis dahin unabhängigen, diversen Landesverbände ein Bundesverband geschaffen. Als 1938 der Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich erfolgte, wurde die Vereinigung aufgelöst, das Vereinsvermögen eingezogen und die Vereinsführung verhaftet. Ab 1942 kam es zu illegalen Versammlungen und Aktivitäten der Vereinigung. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgten ab 1945 erste Besprechungen mit dem Ziel einer Neugründung unter dem Namen Vereinigung christlicher Mittelschullehrer Österreichs. Die Gründung wurde am 2. Februar 1946 erlaubt, so dass ab März 1946 für den Neubeitritt geworben werden konnte. Zur konstituierenden Versammlung kam es am 1. April 1946 und die erste Vollversammlung fand am 9. Mai 1946 statt. Am 1. Jänner 1949 wurde das Vereinsorgan Der österreichische Mittelschullehrer geschaffen, welches ab 1963 in Die österreichische höhere Schule umbenannt wurde. Am 22. April 1961 wurde für die bis dahin unabhängigen, diversen Landesverbände ein Bundesverband geschaffen. Am 1

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. März 1963 erfolgte die Umbenennung in Vereinigung Christlicher Lehrer an den höheren Schulen Österreichs. Sie besteht bis heute als Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs (VCL). Die VCL steht der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) nahe

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, die das bürgerlich-konservative Spektrum abdeckt und traditionell Kirche und Wirtschaft eng verbunden ist. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs (AKV).

Bismarckturm (Apolda)

Der Bismarckturm in Apolda ist einer der zahlreichen Bismarcktürme, die Ende des 19

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. Jahrhunderts in ganz Deutschland und anderen deutschen Siedlungsgebieten zum Gedenken an den Reichskanzler Otto von Bismarck errichtet wurden. Er ist einer von 17 noch erhaltenen Bismarcktürmen in Thüringen. Der Turm befindet sich an der Bundesstraße 87 am nördlichen Stadtrand.

Der Bismarck-Verein Apolda wurde am 1. April 1897 gegründet. Er zählte 19 Gründungsmitglieder. Der Verein beschloss im Jahr 1899, auf der Mattstedter Höhe

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, direkt an der heutigen Bundesstraße 87, einen Bismarckturm zu errichten. Dieser Standort wurde von Anfang an vorgesehen, da der allgemeine Vorschlag galt, die Türme außerhalb der jeweiligen Ortslage sowie frei in der Landschaft und von weither sichtbar zu errichten. Das dazu nötige Baugelände war bereits zehn Jahre zuvor, im Jahr 1889, von den Erben des Strickwarenfabrikanten Christian Zimmermann zur Verfügung gestellt worden. Es liegt „dicht an der alten Heeresstraße nach Leipzig, zwischen Apolda und Niederroßla“. Der Verein wurde beim Bauvorhaben vom „Thüringerwald-Zweigverein Apolda“ unterstützt. Dieser spendete 500 Mark unter der Bedingung, das Bauwerk als Aussichtsturm zugänglich zu machen.

Um das Bauvorhaben ausführen zu können, führte der Verein im September 1900 verschiedene Spendensammlungen durch. Darin einbezogen waren auch die umliegenden Dörfer und Ortschaften Oberroßla, Niederroßla, Wormstedt, Pfuhlsborn, Wickerstedt und Eberstedt.

Der Weimarer Architekt und Landbaumeister Adolf Günther wurde mit dem Entwurf des Turms beauftragt. Den Zuschlag für die Bauausführung erhielten die Maurermeister Karl und Adolf Hornbogen aus Apolda. Am 1. April 1902 fand die Grundsteinlegung für den Turm statt – Otto von Bismarck hätte an diesem Tag seinen 87. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wurden mehrere Festreden gehalten, welche die Leistungen Bismarcks in der europäischen Politik in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufzeigten. In den Grundstein wurde eine Glaskassette eingemauert. Sie enthielt die Bauzeichnung, ein Bild des Architekten, die Stadtchronik aus dem Jahr 1871 und eine Rede Bismarcks von 1888. Die Feierlichkeiten wurden von zahlreichen Festreden und Gesängen begleitet.

Als großes Problem stellte sich die finanzielle Belastung heraus. Zwar erzielte der Bismarck-Verein Einnahmen durch den Verkauf von Postkarten und Ähnlichem, war jedoch auf die Spenden von Privatpersonen und Initiativen angewiesen. Deshalb erfolgte der tatsächliche Baubeginn erst am 1. April 1904, genau zwei Jahre nach der Grundsteinlegung. Am 5. September 1904 konnte dennoch mit einem großen Volksfest die Einweihung des Apoldaer Bismarckturms gefeiert werden. Die Verdienste der Bauleute wurden mit einer Rede im Apoldaer Rathaus geehrt. Anschließend führte ein Festumzug vom Marktplatz durch die Bahnhofstraße und die Buttstädter Straße zum Turm. An diesem Umzug beteiligten sich verschiedene Verbände, Vereine und Behördenvertreter. Die mit der Bauausführung beauftragten Maurermeister Adolf und Karl Hornbogen machten noch im Jahr 1906 ihre finanziellen Ansprüche geltend.

Der Apoldaer Bismarckturm wurde mit einem quadratischen Grundriss von 6 Meter × 6 Meter auf einer Terrassenanlage mit Stahlgeländer errichtet, die wiederum über eine Außentreppe zu erreichen ist. Von der Basis bis zur Turmspitze wird der Turm um etwa ein Drittel schmaler. Über eine Innentreppe mit 93 Stufen ist die Aussichtsplattform erreichbar. Den Abschluss bildet ein steinerner Zinnenkranz. In der Mitte der Plattform befindet sich die Feuerschale, die einen Durchmesser von 2,5 Meter hat. In ihr konnte eine Mischung aus Holz und Teer in Brand gesetzt werden, womit bei einer Brenndauer von maximal drei Stunden eine Flammenhöhe von bis zu sieben Metern erreicht wurde.

Über dem Eingangsportal des Turms wurde ein Bismarckwappen sowie ein Bismarckrelief angebracht. An der Nord- und der Südseite wurden ein Relief mit Reichsadler und das Wappen des damaligen Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach angebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sowohl die Aufschrift an der Turmspitze, als auch das Bismarckrelief entfernt.

Der Apoldaer Bismarckturm wurde ursprünglich als Aussichtsturm mit Feuerschale errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs diente er zwischenzeitlich als Beobachtungsposten zur Luftsicherung. Anfang der 1970er Jahre enthielt der Turm Sende- und Empfangsanlagen für Antennenfernsehen und war damit für Besucher nicht mehr zugänglich. Er war erst ab 1974 wieder begehbar. Im Jahr 1994 musste er erneut aus bautechnischen Gründen gesperrt werden.

Seit dem Jahr 2004 ist er an den Wochenenden im Sommerhalbjahr wieder als Aussichtsturm geöffnet. Von der Aussichtsplattform reicht der Blick nach Süden über die ganze Stadt bis hin zu den Höhen der Ilm-Saale-Platte bei Vierzehnheiligen

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. In Richtung Nordosten sind der Finnerücken sowie die Eckartsburg erkennbar. In westlicher Richtung sieht man die Stadt Weimar mit dem Glockenturm der Gedenkstätte Buchenwald, bei guter Sicht sind auch die Konturen des Thüringer Waldes zu sehen.

Blick in Richtung Norden

Blick in Richtung Osten

Blick über die Stadt in Richtung Süden

Blick in Richtung Westen

Porträtrelief Otto von Bismarcks

Schriftzug unterhalb der Aussichtsplattform

Gedenktafel beim Eingang

Koordinaten:

Hillersleben

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.27361111111111.49222222222248Koordinaten:

Hillersleben ist ein Ortsteil der Gemeinde Westheide im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Hillersleben liegt ca. fünf Kilometer östlich von Haldensleben an der Ohre und etwa 20 Kilometer nordwestlich von Magdeburg.

Im 10. Jahrhundert wurde das Kloster Hillersleben gegründet. Die Bezeichnung Hildesleve für den Ort wird erstmals Anfang des 11. Jahrhunderts mit Bezug auf das Kloster erwähnt. Otto, Sohn der Ludburg und des Grafen Milo von Grieben und Ammensleben nennt sich im 12. Jahrhundert comes de Hildelive (Hildesleve). Im 12. Jahrhundert wird eine Burganlage in Hillersleben erwähnt, die an der Stelle des Klosters gestanden haben soll. Mit Otto von Hillersleben starb zudem das Grafengeschlecht derer von Hillersleben aus. Vermutlich gingen die Besitztümer der Grafen auf die Markgrafen von Brandenburg über. Die Besitztümer im Ort selbst übernahm nach und nach das Kloster. 1376 erhielt es vom Erzbischof Peter von Magdeburg den gesamten Ort in einer Schenkung überlassen.

Im Rahmen des Schmalkaldischen Krieges fand am 22. September 1550 eine Schlacht zwischen Herzog Georg von Mecklenburg und den Bürgern von Magdeburg bei Hillersleben statt. Dabei verloren die Magdeburger.

Im Jahre 1564 waren im Ort 26 Hauswirte ansässig. 1577 wird Hillersleben in Urkunden als völlig protestantisiert bezeichnet. Die Kirche hatte jedoch keine eigenen Besitztümer, sondern wurde vom Kloster verwaltet, welches das Patronatsrecht hatte.

Während des Königreichs Westphalen gehörte Hillersleben zum Kanton Neuhaldensleben, Distrikt Neuhaldensleben im Elbdepartement. Zu Hillersleben gehörte außerdem das Dorf Paxförde.

In Zusammenhang mit dem angrenzenden Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide bestand vor und während des Zweiten Weltkriegs in Hillersleben eine Heeresversuchsanstalt, die der Wehrmacht u.a. zur Erprobung von Artilleriewaffen und des Dora-Geschützes diente. Im April 1945 gelangte ein Evakuierungstransport aus dem KZ Bergen-Belsen bis in ein Wäldchen bei Hillersleben, wo er von den Wachmannschaften fluchtartig verlassen wurde. In den folgenden Wochen versorgten Frauen und Rot-Kreuz-Helferinnen die Überlebenden, während die Verstorbenen und täglich weiter Sterbenden auf dem Schießplatz beerdigt wurden.

Die Anlagen wurden nach dem Krieg bis 1994 durch die Rote Armee weiter genutzt. Zudem war Hillersleben der Standort der 47. Panzerdivision der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Heute wird das Gebiet von der Bundeswehr für Militärische Übungen genutzt.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hillersleben

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, Born und Neuenhofe zur neuen Gemeinde Westheide zusammen.

Das Wappen wurde am 27. Oktober 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorn zwei silberne Kirchtürme mit beknauften Spitzdächern, hinten fünf rote natürliche Lilien am grünen, sechsblättrigen Stiel, aus grünem Herz wachsend.“

Die zweitürmige Kirche ist die architektonische Besonderheit des Ortes auf der Stelle eines ehemaligen Klosters. Lilien in der Heraldik gelten als Symbol der Reinheit und Unschuld. Sie sind Sinnbild der Heiligen Maria und jener Menschen, die sich dem Patronat der Gottesmutter unterstellen (z. B. Könige von Frankreich). In der Dreiteilung der Blüte der heraldischen Lilie symbolisiert sie die Heilige Dreifaltigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Farben sind Silber (Weiß) – Rot

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Die Flagge von Hillersleben zeigt die Farben Silber (Weiß) – Rot mit aufgelegtem Wappen.

Zur Bundesstraße 71, die Magdeburg mit Haldensleben verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 2 km. Die Bundesautobahn 14 (Anschlussstelle Dahlenwarsleben) wird nach 9 km erreicht.