Unsterbliche Opfer

Das Lied Unsterbliche Opfer ist ein Trauermarsch, der an die Russische Revolution von 1905 und ihre Toten erinnert

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. Der russische Text stammt von W. G. Archangelski (deutsche Fassung von Hermann Scherchen, der mit dem Lied in russischer Kriegsgefangenschaft vertraut geworden war). Komponist war vermutlich N. N.&nbsp

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;Ikonnikow. Das Lied zählt zu den bekanntesten politischen Liedern der Arbeiterbewegung

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. Dmitri Schostakowitsch verarbeitete die Melodie im dritten Satz seiner 11. Sinfonie. Ebenso wird das Thema im vierten Satz in Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre aufgegriffen.

Im DDR-Fernsehen konnte man das Lied bei Trauerzeremonien von Leonid Breschnew (1982), Juri Andropow (1984) und Konstantin Tschernenko (1985) hören. Außerdem wurde es bei der jährlichen Demonstration anlässlich des Todestages von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin intoniert. Der Marsch war auch ein Bestandteil des Großen Zapfenstreich der Nationalen Volksarmee der DDR.

Jamal Tuschick

Jamal Tuschick (* 10. Februar 1961 in Kassel ist ein deutsch-libyscher Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Seine Romane spielen überwiegend in Frankfurt am Main, Göttingen und in Kassel.

Jamal Tuschick wurde als Sohn eines Libyers und einer Deutschen in Kassel geboren. Er wuchs nach dem frühen Tod des Vaters in seiner Heimatstadt als Teil der deutschen „Mehrheitsgesellschaft“ auf

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. 1987 zog er nach Frankfurt am Main um und wurde nach Peter Kurzeck und Claudia Keller dritter Fabrikschreiber der Frankfurter Romanfabrik. In Frankfurt war er sowohl als Journalist wie auch als Schriftsteller tätig. Er schrieb zunächst für die tageszeitung, die Junge Welt und die Frankfurter Rundschau. 2000 gab er Morgen Land Neueste deutsche Literatur von Autoren mit Migrationshintergrund heraus. 2007 hielt er im Rahmen der Frankfurter Kulturwoche einen Vortrag über Jörg Fauser beim Hessischen Literaturforum.

Im Autorenkollektiv verfasste er 2008 mit Jutta Winkelmann und Gisela Getty Die Zwillinge oder Vom Versuch, Geld und Geist zu küssen. Diese Biographie erzählt die Lebensgeschichte der beiden Getty-Twins, die Vertreterinnen der 68er-Generation waren. Matthias Matussek schrieb über dieses Buch im Spiegel: „Ein teuflischer Cocktail aus Drogendelirien, Gangster-Irrsinn und Sex in Künstlerbetten.“ und „Die Zwillinge haben ein sexuelles Gangstertum, ein sadomasochistisches Raffinement, das auch auf den zweiten Blick noch spannend bleibt.“

Mit seiner Lebenspartnerin, der Hanauer Drehbuchautorin und Schauspielerin Cia Torun reiste er 2009 durch Deutschland und schrieb über fremdenfeindliche und fremdenfreundliche Erfahrungen und über den Sex in Hotelbetten. 2010 trennte sich das Schriftstellerpaar.

Seit 2011 leitet Jamal Tuschick das „Prosa-Schreibzimmer“ des Frankfurter Literaturhauses. 2014 war er neben Silke Scheuermann, Matthias Göritz, Alina Bronsky, Annika Scheffel und Andreas Maier Teilnehmer des „Heimspiels im Literaturland Hessen“ des Radio-Kultursenders HR 2. Schriftsteller sollten an Orten und mit Themen zu Wort kommen, die sie sich ausgesucht haben, um ungewöhnliche Begegnungen zu ermöglichen.

In der Frankfurter Romanfabrik traf er andere Autoren und Intellektuelle, wie Peter Kurzeck, Claudia Keller, Peter Zingler und Doris Lerche, mit denen er sich austauschte.

Neben Erzählungen und Romanen verfasste der Autor Essays für die TAZ, die Frankfurter Rundschau und den Freitag.

Tuschick lebte und arbeitete bis 2010 in Frankfurt. Seit 2010 lebt er wieder in seiner Geburtsstadt Kassel aber auch in Berlin.

Jamal Tuschicks schriftstellerisches Werk gliedert sich in drei Phasen. Seine frühen Prosabände wie Erster Versuch zur Jetlage boten Skizzen urbanen Lebens in der Großstadt Frankfurt. Die kurzen Texte verzichten meist auf Handlungen, stattdessen beschreiben sie feine Beobachtungen.

Um 2000, als Tuschick sich in die Literatur eingewanderter und aus Einwandererfamilien stammender Autoren einarbeitete, erreichte er erstmals eine größere Beachtung. Als Herausgeber des Bandes Morgen Land. Neueste deutsche Literatur versammelt er so verschiedene Schriftsteller wie Maxim Biller, Franz Dobler, Selim Özdogan und Feridun Zaimoglu. Er erregt die Leserschaft mit dem Untertitel dieses Bandes, mit der er die Aufforderung nach einem gleichberechtigten Platz dieser Autoren mit ihren „nicht-eingewanderten“ Kollegen fordert. Wichtigste Einflüsse aus der Gegenwartsliteratur sind für Jamal Tuschick Peter Kurzeck, Wilhelm Genazino und die Reportagen von Gabriele Goettle.

Tuschick beginnt mit einer rasch veröffentlichten Trilogie von Texten um 2000 die zweite Phase seines Literarischen Schaffens. In rascher Abfolge erscheinen: Keine große Geschichte, Kattenbeat und Bis zum Ende der B-Seite. Die Texte handeln überwiegend in Kassel, aber auch in Frankfurt sowie in Göttingen. Die Sprache ist beeinflusst von Autoren wie Jack Kerouac, William S

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. Burroughs, Jörg Fauser

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, aber auch von Georges Bataille und Jean Genet. Die Erzählungen sind in Montagetechnik verfasst, mit teilweise ruckartigen Sprüngen zwischen den Abschnitten.

Nach längerer literarischer Pause setzte Tuschick zu seiner dritten schriftstellerischen Phase an. Sein erfolgreichstes Buch, der Erzählband Aufbrechende Paare von 2008, beobachtet den Alltag einer Gruppe kleinbürgerlicher Personen im Frankfurter Alltag.

Egon Parolari

Egon Parolari (* 21. September 1924 in Brugg, Aargau) ist ein Schweizer Oboist und Oboen-Pädagoge.

Parolari studierte 1936–39 beim Solo-Oboisten des Tonhalle-Orchesters Zürich Zürich, Marcel Saillet. 1939–43 absolvierte er das Konservatorium Zürich mit Diplomabschluss. Nach dem Krieg bildete er sich bei Roland Lamorlette und Pierre Bajeux in Paris weiter.

1943 spielte Parolari im Orchester der Musikfestwochen Gstaad unter dem Dirigenten Hermann Scherchen. Daran schloss sich eine Verpflichtung ans Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet an. 1944–69 war Parolari Mitglied des Schweizer Festspiel-Orchesters Luzern, seit 1950 als Solo-Oboist.

1944–1989 war Egon Parolari Solo-Oboist im Stadtorchester Winterthur.

Am Concours de Genève gewann Parolari 1952 den zweiten Preis. Darauf wirkte er international als Solist und trat etwa in London, Nizza, Oxford, Berlin und München auf. Er konzertierte mit dem Stadtorchester Winterthur, mit dem Musikkollegium Winterthur, mit dem Münchener Bach-Orchester, mit dem Zürcher Kammerorchester, mit dem Collegium musicum Zürich sowie mit einer Reihe von Kammermusik-Formationen, darunter dem Winterthurer Streichquartett

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, dem Streichtrio Redditi oder dem Zürcher Kammer-Ensemble. Weitere prägende Anregungen empfing er von den Dirigenten Karl Richter, Wilhelm Furtwängler

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, Joseph Keilberth und Hans Rosbaud.

Das Angebot einer Stelle als erster Oboist beim Berliner Philharmonischen Orchester lehnte Parolari 1953 ab und verlegte seinen Lebensmittelpunkt nach Winterthur.

1957 interpretierte er die Uraufführung des Oboenkonzerts von Peter Mieg mit dem Zürcher Kammerorchester, 1959 schloss sich die Uraufführung des Concerto pour Hautbois et Orchestre à Cordes von Raffaele D’Alessandro an.

1952–92 wirkte Parolari als Dozent für Oboe an Musikschule und Konservatorium Winterthur

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1989 empfing er den Kulturpreis der Stadt Winterthur. Der Winterthurer Dirigent Reto Parolari ist sein Sohn.

Stéphane Bahoken

Stéphane Bahoken (* 28. Mai 1992 in Grasse) ist ein französischer Fußballspieler kamerunischer Herkunft

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Bahoken wuchs in der Umgebung der südfranzösischen Stadt Nizza auf, wo er bei zwei lokalen Klubs mit dem Fußballspielen begann, bevor er 2004 mit zwölf Jahren in die Jugend des Profiklubs OGC Nizza aufgenommen wurde. Dort rückte er zur Saison 2010/11 in die Reservemannschaft auf; er erreichte am Ende derselben Spielzeit sein Erstligadebüt, als er am 29. Mai 2011 einen Tag nach seinem 19. Geburtstag und am letzten Spieltag beim 1:2 gegen den FC Valenciennes in der 79. Minute eingewechselt wurde. Im Verlauf des darauffolgenden Jahres kam er erneut zu sporadischen Einsätzen und wurde zum Saisonbeginn 2012/13 mit einem Profivertrag ausgestattet. Im Anschluss daran spielte er in der ersten Auswahl zwar eine gesteigerte Rolle, auch wenn er in den meisten Fällen als Joker eingewechselt wurde mcm taschen sale; in seinem ersten offiziellen Profijahr war der Angreifer zweimal vor dem Tor erfolgreich.

Im Sommer 2013 wurde er an den schottischen Erstligisten FC St. Mirren verliehen, konnte sich bei diesem jedoch nicht durchsetzen. Angesichts dessen kehrte er zum Jahresende nach Nizza zurück und wurde zum 1. Januar 2014 an den auf Korsika angesiedelten französischen Zweitligisten CA Bastia ein weiteres Mal ausgeliehen. Der Wechsel musste kurz darauf annulliert werden, da er sowohl für Nizzas Reserve als auch für St. Mirren im Lauf der Saison 2013/14 Pflichtspiele absolviert hatte und die Statuten des französischen Ligaverbandes nur Einsätze für maximal zwei Klubs erlauben. Dies hatte zunächst seine sofortige Rückkehr nach Nizza zur Folge, ehe er am 3. Januar erneut nach St

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. Mirren verliehen wurde. Kurz darauf verletzte er sich, spielte im weiteren Saisonverlauf keine Rolle mehr und trat im Sommer 2014 zunächst planmäßig die Rückreise nach Nizza an, ehe er kurz darauf an den Drittligisten Racing Strasbourg abgegeben wurde. In Strasbourg wurde er anschließend regelmäßig aufgeboten, konnte sich aber keinen festen Stammplatz erkämpfen.

In der Vorbereitung auf die U-20-WM 2013 wurde er durch seine Berufung in die französische U-20 erstmals für eine nationale Auswahl des Landes berücksichtigt. Für ebenjene debütierte er am 28. Mai 2013 beim Turnier von Toulon; bei der Partie an seinem 21. Geburtstag wurde er in der 76. Minute eingewechselt und konnte einen 4:1-Erfolg gegen die USA feiern. In den darauffolgenden Tagen lief er in weiteren Spielen auf.

Hen Cliff

Hen Cliff ist eine Felswand an der Ärmelkanalküste auf der Isle of Purbeck in der Grafschaft Dorset an der Südküste von England.

Die Felswand Hen Cliff läuft vom östlichen Ende von Kimmeridge Bucht (unterhalb ein Folly Namens Clavell Tower) ostwärts zu einem Gebiet namens Cuddle. Die Felswände sind aus mehreren Schichten der Jura Felsen

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, Portland-Kalkstein, Purbeck Stein und Tonschiefer mcm taschen sale. Das Gestein ist fossil, aber auch sehr brüchig, Steinschläge passieren hier häufig und sind sehr gefährlich. Yellow Ledge ist der prominente Kimmeridgium Vorsprung, einem Steinband, am östlichen Ende von Hen Cliff. Der Begriff Kimmeridgium wurde durch Jules Thurmann 1832 eingeführt

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. Es handelt sich dabei um den latinisierten Namen der Ortschaft Kimmeridge. Das Kimmeridgium ist eine Stufe des oberen Jura (Malm).

Von Orcombe Point, in Westen, bis zur Isle of Purbeck, im Osten, erstreckt sich ein Küstenstreifen, der als erste Naturlandschaft in England von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Die Felswände von Hen Cliff sind Teil der Jurassic Coast, es zählt zu den Naturwundern dieser Welt und die Küste ist bekannt für ihre Fossilien.

Koordinaten:

Józef Chwedczuk

Józef Chwedczuk (* 22. Februar 1902 in Warschau; † 9. Januar 1979 in Krakau) war ein polnischer Organist und Musikpädagoge.

Chwedzuk studierte Orgel bei H. Makowski an der Musikhochschule und bei Bronisław Rutkowski am Konservatorium in Warschau. Hier besuchte er auch die Klassen für Musiktheorie von Kazimierz Sikorski und Jan Adam Maklakiewicz. Bis zum Zweiten Weltkrieg unterrichtete er an der Warschauer Musikhochschule

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, während des Krieges war er in der Polnischen Heimatarmee aktiv und beteiligte sich auch am Warschauer Aufstand.

Nach dem Krieg übernahm Chwedczuk parallel zu seinem Lehrer Rutkowski eine Orgelklasse an der Musikakademie Krakau. Zu seinen Schülern zählten u.a. Jacek Kulig und Karol Mrowiec. Nach dem Tod Rutkowski übernahm er die Leitung des Lehrstuhls für Orgel, den er bis zu seiner Pensionierung 1972 innehatte. Von 1969 bis 1972 war er zudem Rektor der Musikakademie.

Als Organist widmete sich Chwedczuk besonders den Komponisten der Renaissance und des Frühbarock, zudem gehörten Werke von Bach und Händel bis zu Brahms, Reger, Franck und Messiaen zu seinem Repertoire. Für seine Verdienste wurde er mit dem Verdienstorden der Volksrepublik Polen, dem Preis des Ministeriums für Kunst und Kultur und dem Komturkreuz des Orden Polonia Restituta ausgezeichnet.

Gaping Gill

Koordinaten:

Gaping Gill (auch Gaping Ghyll) ist ein natürlicher Höhlenschacht an der Südostflanke des Berges Ingleborough in North Yorkshire und einer der größten Höhlenräume in Großbritannien.

Fell Beck, ein kleiner Wasserlauf, entspringt oberhalb der Höhle an der Ostflanke des Ingleborough (

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.380393) und fließt in die Höhle, wobei er mit einer Fallhöhe von 105 Meter den höchsten unterirdischen Wasserfall bildet. Am Boden der Höhle versinkt das Wasser im Boden und fließt unterirdisch bis in die Höhle Ingleborough Cave, die es als Clapham Beck verlässt und weiter über den River Wenning in den Lune fließt.

Der Bradford Pothole Club und der Craven Pothole Club ermöglichen zweimal im Jahr den Zugang zu Gaping Gill mit der Hilfe einer Seilwinde.

Fell Beck, Oberkante des Wasserfalls

Am Boden der Höhle an einem Besichtigungstag

Howard M. Beck, Gaping Gill: 150 years of exploration, London, R. Hale 1984. ISBN 0-7090-1552-6.
D. Brook, Northern Caves 2 – the Three Peaks, Dalesman Press. ISBN 1-85568-033-5.
E. J. Mason, Caves and Caving in Britain, London, Robert Hale, 1977. ISBN 0-7091-6195-6

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Canitz (Riesa)

Koordinaten:

Lage von Canitz in Sachsen

Canitz ist ein zu Riesa gehöriges Dorf. Der Ort liegt 2 km westlich der Stadt direkt nördlich der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, in der Nähe der Gemeinde Mautitz. Nordöstlich grenzt der Riesaer Ortsteil Pochra an. Durch das Dorf fließt die Döllnitz, die bei Merzdorf in die Elbe mündet.

In Canitz leben ca. 650 Einwohner (2006). Um den alten Dorfkern herum wurden vor allem seit 1990 zahlreiche Einfamilienhäuser neu gebaut.

Canitz ist eine slawische Gründung; das Dorf existierte vermutlich schon im 9. Jahrhundert. Nach der deutschen Eroberung der Gegend an der Elbe wurde in Canitz zur Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert eine Wasserburg als Herrensitz errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche erbaut.

Die alte Wasserburg wurde um 1550 durch einen Schlossbau ersetzt, der im Dreißigjährigen Krieg abbrannte. Auch das gesamte Dorf hatte sehr in diesem Krieg sehr unter Durchzügen, Plünderungen, Verwüstungen und Seuchen zu leiden.

Von 1693 bis 1697 ließ Andreas Dietrich von Schleinitz, Besitzer von Canitz, die Kirche umbauen und erweitern

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. Unter anderem wurde ein neuer höherer Turm hinzugefügt. Fehler beim Bau führten immer wieder zu Schäden, insbesondere Rissen am Turm, die mehrfach kostspielig repariert werden mussten. Im Siebenjährigen Krieg plünderten preußische Soldaten 1758 die Kirche; sie stahlen unter anderem die Orgelpfeifen aus Zinn.

1764 wurde in Canitz ein neues Schloss erbaut. 1819 wurde die erste Canitzer Schule errichtet.

1945 wurde das Schloss enteignet und Flüchtlinge dort einquartiert. 1948 verfügten die Behörden den Abriss. An Stelle des Schlosses und des zugehörigen Gartens

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, wurde ein Sportplatz angelegt.

Wegen Einsturzgefahr musste 1967 die Kirche geschlossen werden. Da zu DDR-Zeiten keine Mittel für die Renovierung vorhanden waren, entschloss sich die Kirchgemeinde zum Abriss, der dann im Sommer 1975 erfolgte, wobei man aber die Außenmauern etwa 4–5 m hoch stehen ließ.

Im Jahr 1974 wurden Canitz und das benachbarte Pochra nach Riesa eingemeindet.

2005 hat sich ein Verein gebildet, der den Wiederaufbau der Dorfkirche betreibt mcm taschen sale.

Böhlen | Canitz | Gostewitz | Jahnishausen | Leutewitz | Mautitz | Nickritz | Oelsitz | Pochra | Riesa

BSG Empor Lauter

Die BSG Empor Lauter war eine Betriebssportgemeinschaft, deren Fußball-Mannschaft Anfang der 1950er Jahre in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse im DDR-Fußball, spielte. 1954 wurde ein großer Teil der Mannschaft aus dem 8000 Einwohner zählenden sächsischen Ort Lauter im Erzgebirge nach Rostock delegiert, um künftig für den SC Empor Rostock zu spielen.

Vorgänger der BSG Empor war der 1913 gegründete FC Viktoria 1913 Lauter. Als der Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine (VMBV) zur Saison 1923/24 zur Ermittlung des Mitteldeutschen Fußballmeisters erstmals elf Gauligen einrichtete, qualifizierte sich der FC Viktoria für die Gauliga Erzgebirge, in der er 1924 unter acht Mannschaften den 4. Platz erreichte. Bereits 1925 wurden die Lauterer Gaumeister und konnten diesen Erfolg in den Jahren 1926, 1927, 1929 und 1930 wiederholen. Mit der Gaumeisterschaft erreichte der FC die Teilnahme an der Endrunde um die Mitteldeutsche Meisterschaft, in der er jedoch stets schon in der 1. Runde mit jeweils hohen Niederlagen ausschied. In der Saison 1931/32 erhielt der FC Viktoria in der Gauliga Konkurrenz durch den SC Waldhaus Lauter, der am Saisonende mit Platz 5 nur einen Rang hinter Viktoria landete. 1933 hatten die Waldhäuser den FC Viktoria bereits überholt und wurden Vizemeister im Erzgebirgegau. Als 1933 der VMBV aufgelöst und der deutsche Fußball durch die Nationalsozialisten neu organisiert wurde, konnten sich die Lauterer Vereine nicht für die neue Gauliga Sachsen qualifizieren. Erst als für die letzte Sachsengauliga-Saison 1944/45 42 Mannschaften in sieben Staffeln nominiert wurden, nahm aus Lauter eine Spielgemeinschaft aus den beiden Vereinen Viktoria und Waldhaus teil. Wegen der Kampfhandlungen des zu Ende gehenden Zweiten Weltkrieges wurde die Meisterschaft jedoch vorzeitig abgebrochen.

Nach Kriegsende wurden auf Betreiben der sowjetischen Besatzungsmacht in der Ostzone alle Sportvereine auf Dauer aufgelöst. In Lauter führte zunächst eine locker organisierte Sportgemeinschaft den Fußballsport weiter. 1948/49 beteiligte sich die SG Lauter erstmals an der westsächsischen Fußballmeisterschaft und belegte unter 12 Mannschaften den 3. Platz. Schon ein Jahr später wurde die SG Westsachsenmeister und unterlag im Finale der sächsischen Meisterschaft der SG Dresden-Mickten in drei Spielen nur knapp mit 0:1, 2:1 und 2:3. Als Vizemeister qualifizierte sich die SG jedoch für die neue zweitklassige DS-Liga. Im Rahmen der Umstrukturierung des DDR-Sports auf der Basis von Betriebssportgemeinschaften (BSG) wurde die SG Lauter von der sowjetischen Wismut AG übernommen und in die BSG Freiheit Wismut Lauter umgewandelt. Unter dieser Bezeichnung traten die Lauterer in der ersten DS-Liga-Saison 1950/51 an und wurden unter den 10 Mannschaften der Südstaffel 5., noch vor den späteren Oberligisten BSG FeWa Chemnitz und BSG Mechanik Jena. Mit der Übernahme der Trägerschaft durch den örtlichen Handel wurde die BSG Freiheit Wismut aufgelöst und an ihre Stelle trat am 21. Mai 1951 die BSG Empor Lauter.

Wie üblich musste die BSG Empor verschiedene Sportsektionen betreiben, doch nur die Sektion Fußball erzielte überregionale Beachtung. 1951/52 bestritten die Lauterer Fußballer ihre zweite DS-Liga-Saison, wurden am Ende Sieger der Ligastaffel 1 und stiegen damit in die DS-Oberliga auf. Zusätzlich gewann die BSG Empor das Finale um die Ligameisterschaft in vier Spielen gegen den Sieger der 2. Ligastaffel BSG Motor Jena (1:0, 1:5, 0:0 n.V. und 3:0). Für die erste Oberligasaison 1952/53 übernahm Walter Fritzsch, der bisher die Oberligamannschaft der BSG Wismut Aue betreut hatte, die Lauterer als Trainer. Mit einem fast unveränderten Spieleraufgebot, nur Karl-Heinz Mohr, Karl Pöschel und Herbert Zwahr waren neu hinzugekommen, gelang es Fritzsch, die Mannschaft zu einem sicheren 10. Platz zu führen. In den 32 Punktspielen gewann der Aufsteiger 13 Partien, spielte siebenmal unentschieden und verlor nur 12 Begegnungen. Unter den gewonnenen Spielen war auch der 2:0-Sieg über Vorjahresmeister Turbine Halle. Zur Saison 1953/54 übernahm der bisherige Oberligaspieler der BSG Chemie Leipzig Heinz Pönert das Traineramt bei der weiterhin nahezu unveränderten Mannschaft. Allerdings kam als zukunftsträchtiger Neuzugang der spätere Nationalspieler Kurt Zapf aus Plauen. Auch in ihrer zweiten Oberligasaison landete Empor Lauter im sicheren Mittelfeld auf Rang 9 unter 15 Mannschaften. Anschließend kam mit Oswald Pfau, zuvor Trainer beim Oberligisten BSG Lok Stendal, abermals ein neuer Trainer

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten nahm die BSG Empor Lauter 1954/55 wieder Kurs auf eine erfolgreiche Saison. Nach acht Punktspielen und fünf Siegen lag die Mannschaft, begünstigt durch zahlreiche Spielausfälle anderer Teams, mit 10:6 Punkten an der Tabellenspitze. Gleichzeitig wurde in Rostock der Schwerpunktklub der Sportvereinigung Empor, der SC Empor Rostock gegründet. Da im Einzugsbereich für die Sektion Fußball keine geeignete Mannschaft bereitstand, wurden sich Sportvereinigung und die DDR-Sportführung einig, die Sektion mit Spielern der derzeit stärksten Mannschaft des SV Empor, der BSG Empor Lauter zu bilden. Nach intensiver Bearbeitung und mit materiellen Versprechungen fanden sich im Oktober 1954 schließlich zwölf Spieler, darunter die meisten Stammspieler, bereit, nach Rostock umzusiedeln (siehe Tabelle↓). Das letzte Punktspiel der BSG Empor Lauter fand am 24. Oktober zuhause gegen Rotation Babelsberg statt (1:0). Danach übernahm der SC Empor Rostock nahtlos den Oberligaplatz der BSG Empor Lauter. Die nicht nach Rostock umgesiedelten Spieler schlossen sich anderen Betriebssportgemeinschaften an oder beendeten ihre Fußballerlaufbahn.

1955 übernahm die BSG Motor Lauter den Fußballspielbetrieb im Ort, kam aber bis zum Ende des DDR-Fußballs nicht einmal auf das Bezirksliga-Niveau heran. Als nach der politischen Wende von 1989 in Ostdeutschland wieder Vereine gegründet werden konnten, wurde 1990 der Lauterer SV Viktoria 1913 gegründet. Seine Fußballmannschaft erreichte bisher als höchste Liga die Bezirksklasse Chemnitz (2009/10, 8. Liga).

Anmerkung: Die Anzahl der Spiele wurde anhand des Deutschen Sportechos der Jahrgänge 1952 bis 1954 ermittelt. Die Angaben aus Geschichte der DDR-Oberliga (Baingo/Horn) und Enzyklopädie des DDR-Fußballs (Leske) sind zum Teil unrichtig.

Biber (U-Boot)

Seitenansicht des Biber mit angehängten Torpedos

Der Biber war ein Kleinst-U-Boot der deutschen Kriegsmarine während des Zweiten Weltkrieges. Ursprünglich sollte er die Bezeichnung U-Boot-Klasse XXVII c erhalten, die jedoch nicht zugeteilt wurde. Sein Einsatz erfolgte innerhalb der Kleinkampfverbände der Kriegsmarine. Der Biber wurden von Mai 1944 bis November 1944 gefertigt, wobei 324 Einheiten produziert wurden. Seine Konstruktion wies dabei so erhebliche Mängel auf, dass die meisten Biber infolge technischen Defekts während ihrer Einsätze ausfielen oder die Mission abbrechen mussten. Insgesamt kamen 60 bis 70 % der Biber-Fahrer ums Leben. Nachfolgemodelle sollte der Biber II bzw. Biber III werden. Die Ausbildung des Fahrpersonals erfolgte im Reichswald bei Lübeck-Schlutup (Deckname Blaukoppel) beim zuständigen Lehrkommando 250.

Der Biber wurde nach einer Idee des Korvettenkapitäns Hans Bartels entwickelt, nachdem in Norwegen am 21. November 1943 ein Exemplar des britischen Kleinst-U-Bootes Welman (W-46) bei einem Angriff gegen ein Schwimmdock im Hafen von Bergen in ein Fischernetz geriet und notgedrungen auftauchen musste. Kaum war es aufgetaucht, wurde von einem kreuzenden deutschen Wachboot entdeckt und unbeschädigt gekapert. Seine Verlegung nach Deutschland zwecks Studium und Untersuchung erfolgte noch im selben Monat. Konstruktionsleiter des Biber war Hermann Bunte, Direktor der Flender-Werke in Lübeck. Zuvor hatte Bartels in ersten Verhandlungen, die am 4. und 9

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. Februar 1944 stattgefunden hatten, den Weg zum Bauauftrag geebnet. Schon am 23. Februar 1944 lag der erste Entwurf des Prototyps des Biber vor, der die Bezeichnung Adam erhielt. Der Bau der Prototypen geschah so rasch, dass Adam bereits am 15. März 1944 fertiggestellt werden konnte und am 29. März 1944 zur ersten Seeerprobung bereit war. Der erste Tauchversuch führte dazu, dass Adam, kaum von den Schleppseilen losgemacht, sofort auf den Grund der Lübecker Bucht versank. Der Pilot konnte sich jedoch retten und Adam gehoben werden. Der erste missglückte Tauchversuch führte zu einigen Spezifikationsänderungen am Biber, der in nachfolgenden Demonstrationen schließlich auch Karl Dönitz überzeugte. Er bestellte daraufhin vier weitere Prototypen sowie erteilte den Bauauftrag von zunächst 300 Einsatzbooten.

Der Serienbau des Biber, der 29.000 Reichsmark je Stück betrug, begann ab Mai 1944 und erfolgte bei den Flender-Werken in Lübeck sowie bei der italienischen Ansaldo-Werft. Während die Flender-Werke ihre Boote auch ausrüsteten, wurden die italienischen Fabrikate nach dem Bau ihres Rumpfes vom Motorenwerk Klöckner-Humboldt-Deutz in Ulm ausgerüstet. Um die beiden Hersteller zu unterscheiden, erhielten die Boote der Flender-Werke an der Turminnenseite das Kürzel LFW, die italienischen KHD.

Seine Primärbewaffnung bestand aus zwei 53,3 cm durchmessenden Torpedos des Typs G7, die in muldenförmigen Aussparungen an den Seiten des Rumpfes in Laufschienen angebracht waren. Um bei Grundberührungen eine Beschädigung der Torpedos oder die Auslösung einer Detonation zu vermeiden, besaß der Biber an der Unterseite seines Rumpfes zwei massive Kufen, deren Höhe geringfügig die der Torpedos überragte. Alternativ konnten statt der Torpedos auch Minen befördert werden. Geschossen wurde meist auf einer Distanz von bis zu 800 m, wobei die maximale Reichweite der Torpedos mit 18,5 kn noch 4000 m betrug.

Der eigentliche Druckkörper des Biber bestand aus 3 mm starken Stahlblech und war durch mehrere Querschotten unterteilt. Stabilisiert wurde der Rumpf mit L-Spanten. Die Aufteilung vom Bug bis zum Heck verlief wie folgt: Bugraum-Vordere Tauchzelle-Batterieraum-Zentrale-Antriebsraum Otto-Motor und E-Motor-Heckraum-Hintere Tauchzelle. Die Hauptzentrale und Sitz des Piloten war äußerst eng, so dass der Kopf des Bedieners in den Turmaufbau Platz finden musste. Ferner waren in der Zentrale ein 1,5 m langes Sehrohr, Schnorchel, 4 Pressluftflaschen zum Tankausblasen, Batterien, Lenzpumpe und eine Sauerstoffflasche zur Atmung des Piloten untergebracht. Die Navigation erfolgte durch einen Armbandkompass und eine kleine Seekarte. Der Turm sowie die Aufbauten wurden aus Aluminium gefertigt und mit dem Rumpf verschraubt. Die Turmöffnung lag im Schwimmzustand nur 52 cm über der Wasserlinie, was bedeutete, dass der Biber bei schwerer See bei geöffneter Luke (Sauerstoffzufuhr) leicht Übergewicht durch eindringendes Wasser bekam. Im schlimmsten Fall konnte das, im damaligen Sprachgebrauch, zum „absaufen“ führen.

Mit seinen rund 225 Litern Brennstoff betrug die Reichweite des Biber Überwasser 100 Seemeilen (sm) bei 6,5 kn Fahrt bzw. Unterwasser mit dem Elektromotor 8,5 sm bei 5,3 kn Fahrt. Hinzu kamen noch einmal 8 sm bei 2,5 kn Schleichfahrt. Der Biber besaß auch keine Trimm- oder Regelzellen. Wollte das Boot tauchen, mussten die Tauchzellen geflutet werden, sollte es dagegen aufsteigen, mussten diese ausgeblasen werden. Daher war keine kontrollierte Fahrt in Sehrohrtiefe möglich. Erschwerend kam hinzu, dass der Biber seine Torpedos nur in Überwasserfahrt losmachen konnte, um sich sodann getaucht vom Ort des Geschehens zu entfernen bzw. bei Angriffen abzutauchen.

Seine Tauchtiefe, die mit maximal 20 Metern angegeben wurde, konnte jedoch um 50 % überschritten werden, was bedeutete, dass der Biber bis 30 Meter tauchen konnte. Die Atemluft in der Zentrale war für 45 min ausgelegt. Das Atemgerät sorgte für zusätzliche 20 h Sauerstoff über eine sogenannte Jägermaske, wie sie schon bei Piloten der Luftwaffe angewandt wurde. Wollte der Pilot abtauchen, waren folgende Arbeitsschritte notwendig, die innerhalb weniger Sekunden auszuführen waren:

Der Antrieb bestand notgedrungen, es standen keine Dieselmotoren zur Verfügung, aus einem Benzinmotor der Adam Opel AG der eigentlich für den Opel Blitz konzipiert worden war. Dieser befand sich aufgrund der gefährlichen Abgase hinter einer gasdichten Abtrennung unmittelbar hinter dem Pilotensitz und leistete 23,5 kW (32 PS) bei 2400/min. Die ersten in Serien produzierten Biber litten an undichten Trennwänden, die bei längeren Fahrten Kohlenstoffdioxid in die Zentrale abgaben und den dortigen sitzenden Piloten gefährdeten. Durch den Einbau einer Absaugvorrichtung wurde das Problem gelöst. Hinter dem Otto-Motor war der Elektromotor vom Typ GL 231 / 7.5 SSW (Siemens-Schuckertwerke) untergebracht, der bei 1450/min 9,8 kW (13,3 PS) für große und 960/min 3,1 kW (4,25 PS) kleine Fahrt mobilisieren konnte. Das Untersetzungsverhältnis betrug auf die Welle 2,4 : 1 und erfolgte mittels Zahnradgetriebe. Insgesamt betrachtet, war der Antrieb des Biber jedoch zu gering.

Bis Kriegsende waren neun K-Flottillen mit Bibern ausgerüstet worden. Diese erhielten die Bezeichnungen:

Der Biber wurde unter anderem im Seekrieg während der Operation Overlord im Ärmelkanal eingesetzt, außerdem im Nordmeer und im Winter 1944/45 vor der niederländischen Küste zur Küstenabwehr. Ein weiterer dokumentierter Einsatz wurde Januar/Februar 1945 von Emmerich am Niederrhein aus gegen die Brücken über die Waal im bereits von US-amerikanischen Verbänden eingenommenen niederländischen Nijmegen unternommen. Das Unternehmen blieb erfolglos. Ein im Rhein wiedergefundener Biber aus diesem Einsatz ist zusammen mit Original-Fotos der Montage und des „Zu-Wasser-Lassens“ im Rheinmuseum in Emmerich ausgestellt.

Aufgrund der sich verschlechternden Kriegslage aus Sicht des Deutschen Reiches wurde über eine Weiterentwicklung des Biber nachgedacht. Diese entstand in den Flender-Werken unter der Bezeichnung Biber II. Konzipiert als 2-Mann Kleinst-U-Boot, dies sollte einen Wachwechsel erlauben, sollte der Biber II eine stärkere Außenhaut bekommen um größere Tauchtiefen zu erzielen. Gleichzeitig sollten all seine Hauptmaße geringfügig vergrößert werden. Bis Kriegsende waren jedoch nur Planskizzen angefertigt, die nach Kriegsende von den Alliierten beschlagnahmt wurden.

Der Biber III wurden als Langstrecken-Kleinst-U-Boot konzipiert. Seine Entwicklung entsprang der Torpedoversuchsanstalt Eckernförde sowie in einer Arbeitsgruppe der Entwicklungsabteilung des Kommandos der Kleinkampfverbände mcm taschen sale. Der Primärantrieb sollte demnach aus einem 48 kW starken Daimler-Benz-Dieselmotor bestehen. Die anvisierte Reichweite sollte bei 1.000 sm bei 8 kn Fahrt liegen. Dieser sollte als Kreislaufmotor auch für den Unterwasserantrieb fungieren. Dazu musste eine neuartige Sauerstoff-Erzeugungsanlage entwickelt werden. Dies war nötig, da beim Kreislaufbetrieb die Auspuffgase des Motors abgefangen und abgekühlt wurden um sie sodann mit in Flaschen mitgeführten Sauerstoff anzureichern und dem Motor erneut als Verbrennungsluftgemisch zuzuführen. Die Flüssigkeits-Sauerstoffanlage wurde von der Firma Griesheim-Elektrogen im Frühjahr 1945 hergestellt, aber im April 1945 vor den anrückenden Alliierten wieder zerstört. Die dazugehörige mobile Sauerstoff-Erzeugungsanlage wurde ab Dezember 1944 an der TH Stuttgart von dem dort ansässigen Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS; Leitung: Wunibald Kamm) konstruiert.

Als Bewaffnung dienten zwei seitlich des Rumpfes angebrachte Torpedos des neuartigen Typs K-Butt mit Ingolinantrieb. Am 14. November 1944 erteilte die TVA Eckernförde die ersten Schleppversuche am verkleinerten Modell. Die ursprüngliche Fassung sollte eine Länge von 11,82 m aufweisen sowie eine Breite von 2,5 Metern. Die Schleppversuche offenbarten noch diverse Schwierigkeiten hinsichtlich des Bugs und anderer Teile wie der Torpedoaufhängung. Das Projekt des Biber III wurde im Frühjahr 1945 auf Drängen des Kommandos der Kleinkampfverbände gegen den Willen des Oberkommando der Marine nicht mehr verfolgt und schließlich aufgegeben. Als Gründe wurden aufgeführt:

Kleinst-U-Boote: Forelle | UB-Klasse | VS 80 | K-Projekt | Molch | Hecht | Biber | Seehund | Delphin | Schwertwal | Manta | Seeteufel | Tarpon | XXVII | XXXIV | XXVII F | XXVII G | XXXIV | XXXII&nbsp

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Schnellboote/Sturmboote: Hydra | Seedrache | Wal | Schlitten | Kobra | M.T.S.M. | M.T.S.M.A | M.T.L. | Planungsstudien

Sprengboote: FL | Linse | Tornado | M.T.M. | M.T.R | M.T.R.M.

Bemannte Torpedos: Neger | Marder | Hai

Sonstige: Kampfschwimmer