Hasenscheisse

Hasenscheisse ist eine deutsche Band aus Berlin/Potsdam.

Gegründet wurde Hasenscheisse Mitte der 1990er Jahre von Matthias „Matze“ Mengert und Christian „Chrischi“ Näthe. Der Name der Band stammt angeblich daher, dass ein Freund des Comedy-Duos vor einem Auftritt, welcher vor einem Zirkuszelt stattfand, feststellte, die beiden würden „da voll in Hasenscheiße!“ sitzen. Da das Duo vor besagtem Auftritt noch keinen Namen hatte, wurde kurzerhand der Name „Hasenscheisse“ gewählt.

Die Jahre nach der Gründung verbrachte Hasenscheisse nur mit gelegentlichen Auftritten

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. 2007 erschien das erste Album Für eine Handvoll Köttel, welches für die Band zu einem Überraschungserfolg wurde. 2008 traten André „Gigi“ Giese am Bass und Sascha „Laschi“ Lasch am Schlagzeug in die Band ein. Durch diese Vergrößerung verlagerte sich der Fokus der Band laut Näthe „etwas mehr von den Texten zur Musik“. 2009 erschien das zweite Album, Für ein paar Köttel mehr. Seit 2011 verstärkt Stephan Fuchs mit seinem Akkordeon die Band. Am 20. April 2012 erschien das aktuelle Album a-Moll.

Hasenscheisse spielt hauptsächlich akustische Stücke mit humorvollen Texten

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. Sie beschreiben ihren Musikstil selbst als Akustik-Guitar-Trash-Balladen.

Der wohl bekannteste Titel der Band lautet Bernd am Grill, welcher auf Für eine Hand voll Köttel erschienen ist. Durch die Verbreitung des Titels im Internet bzw. in Videoportalen erreichte er einen gewissen Bekanntheitsgrad. Auch wurde der Titel bei verschiedenen Radiosendern gespielt. 2010 coverte die Volksmusikgruppe De Randfichten den Song.

Marienbildnis

Als Marienbildnis, Madonnenbildnis (Marienbild) bezeichnet man in der christlichen Ikonographie die Darstellung Marias allein oder gemeinsam mit dem Jesuskind. Der populäre Begriff Madonna wird überwiegend für Einzeldarstellungen der Gottesmutter mit ihrem Kind verwendet. Seit dem 3. Jahrhundert bildet das Marienbild den häufigsten Gegenstand der christlichen Kunst, der sich auf zahllosen Bildmedien und in vielfachen inhaltlichen Zusammenhängen präsentiert und der Marienverehrung bildhaften Ausdruck verleiht.

Marienbildnisse greifen oft Szenen aus dem apokryphen Jakobusevangelium, dem Marienleben oder dem Leben Jesu Christi auf. Daneben existieren zahlreiche Bildzyklen und Einzeldarstellungen, bei denen sich eigenständige Bildtypen herausgebildet haben, sowie solche, die bestimmte theologische Vorstellungen und Zusammenhänge abbilden.

Die Geschichte des Marienbildnisses ist zugleich eine Geschichte der Darstellungstypen, eine Geschichte der Anlässe der Mariendarstellung, aber auch eine Geschichte der Marienheiligtümer und -wallfahrten und nicht zuletzt eine Geschichte der Marienfrömmigkeit mcm taschen sale, deren sich wandelnde Haltungen auch einen Bedeutungswandel der bildlichen Darstellungen mit sich brachte. Daneben spielt das Marienbildnis auch eine wichtige Rolle im Werk einzelner Künstler. Diese verschiedenen Stränge der Geschichte des Marienbildes überlagern sich vielfach, die Marienikonographie lässt sich deshalb und auch wegen zahlloser regionaler oder lokaler Besonderheiten kaum systematisieren.

Frühe Marienbilder stammen bereits aus dem 2. Jahrhundert. Sie sind beispielsweise in der Priscilla-Katakombe in Rom zu sehen. Meist wurde Maria hier jedoch nicht eigenständig, sondern in thematisch am Leben Jesu oder der Theologie Christi orientierten Szenen dargestellt. Die Zahl der Marienbilder nahm zu, nachdem Maria im Jahre 431 auf dem Konzil von Ephesos als Gottesmutter dogmatisiert worden war. Ab diesem Zeitpunkt entwickelten sich eigenständige Marienbildtypen. Programmatisch für die neue Haltung seit dem Konzil von Ephesos ist die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom.

Byzantinische Madonnen und die der russischen Ikone verwenden eine andere und teilweise sehr einheitliche Darstellungsform, verglichen mit den Darstellungsweisen der westeuropäische Marienbilder, auch wenn die byzantinischen Darstellungen für die europäischen Bilddarstellungen richtungsweisend waren.

Anders als in der westeuropäischen haben sich in der byzantinischen Kunst bestimmte Madonnentypen entwickelt, die eindeutig benannt werden können:

Die westeuropäische Kunst entwickelte weniger strenge Darstellungsformen. Allerdings bildeten sich auch hier Muster heraus. Zentrale Formen sind:

In der Romanik wurde die Madonna überwiegend feierlich und streng mit dem Kind als Maestà oder als Sedes sapientiae dargestellt.

In der Zeit der Gotik entstanden zahlreiche Bildtypen für die Darstellung Marias. Nicht jedes Marienbild lässt sich jedoch eindeutig einem spezifischen Bildtyp zuordnen. Typisch für Madonnen der Gotik ist die zunehmende Betonung ihrer mütterlichen Seite. Die meisten gotischen Madonnen werden stehend gezeigt und wenden sich dem Kind zu.

Seit dem 12. Jahrhundert wurden außerdem bevorzugt Szenen aus dem Marienleben (Mariä Geburt, Hochzeit

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, Heilige Familie, Marientod etc.) gezeigt. Ein ganzer Marienzyklus findet sich am Lettner der Kathedrale von Chartres. Typische Bildthemen waren auch Anna selbdritt

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, englischer Gruß, Mariä Himmelfahrt, Marienkrönung und die Darstellung als Schmerzensmutter Pietà oder bei der Beweinung Christi.

Typisch für die Renaissance Italiens ist die Sacra conversazione (Maria im kleinen Kreise); nördlich der Alpen gab es die Darstellungsformen der Virgo inter Virgines (Jungfrau unter Jungfrauen) sowie der Maria im Rosenhag oder der Maria im Paradiesgarten.

Mit der Wiederbelebung des Marienkultes in der Zeit der Gegenreformation wird Maria besonders häufig als hoheitsvolle Herrscherin (Regina Coeli) oder als Immaculata, die Unbefleckte, dargestellt. Wenn ein Marienbild mit einer Krone geschmückt wird, kann dies in der liturgischen Form der Krönung eines Marienbildes geschehen. Darüber hinaus haben sich bestimmte Sonderformen der Mariendarstellung herausgebildet. Dazu gehören:

Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs

Die Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs (VCL) ist eine Organisation für Lehrerinnen und Lehrer, die sich zu christlichen Werten bekennen.

Am 24. Dezember 1919 erfolgte ein Aufruf zur Gründung der Vereinigung christlich-deutscher Mittelschullehrer Österreichs. Die Gründung erfolgte einen Monat später

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, am 24. Jänner 1920. Ab 1925 wurde das Organ der Katholischen Lehrerschaft Österreichs, die Österreichische Pädagogische Warte, auch Vereinszeitschrift der Vereinigung christlich-deutscher Mittelschullehrer Österreichs. 1934 wurde für die bis dahin unabhängigen, diversen Landesverbände ein Bundesverband geschaffen. Als 1938 der Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich erfolgte, wurde die Vereinigung aufgelöst, das Vereinsvermögen eingezogen und die Vereinsführung verhaftet. Ab 1942 kam es zu illegalen Versammlungen und Aktivitäten der Vereinigung. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgten ab 1945 erste Besprechungen mit dem Ziel einer Neugründung unter dem Namen Vereinigung christlicher Mittelschullehrer Österreichs. Die Gründung wurde am 2. Februar 1946 erlaubt, so dass ab März 1946 für den Neubeitritt geworben werden konnte. Zur konstituierenden Versammlung kam es am 1. April 1946 und die erste Vollversammlung fand am 9. Mai 1946 statt. Am 1. Jänner 1949 wurde das Vereinsorgan Der österreichische Mittelschullehrer geschaffen, welches ab 1963 in Die österreichische höhere Schule umbenannt wurde. Am 22. April 1961 wurde für die bis dahin unabhängigen, diversen Landesverbände ein Bundesverband geschaffen. Am 1

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. März 1963 erfolgte die Umbenennung in Vereinigung Christlicher Lehrer an den höheren Schulen Österreichs. Sie besteht bis heute als Vereinigung christlicher Lehrerinnen und Lehrer an höheren und mittleren Schulen Österreichs (VCL). Die VCL steht der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) nahe

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, die das bürgerlich-konservative Spektrum abdeckt und traditionell Kirche und Wirtschaft eng verbunden ist. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs (AKV).

Ammurapi (Ugarit)

Ammurapi (III.) war der letzte König von Ugarit und regierte von etwa 1215 bis ca. 1194/88 v

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. Chr.

Seine Verbindung zu dem zuvor regierenden Königshaus ist unsicher. Ammurapi ist vor allem aus der Korrespondenz mit anderen Herrscherhäusern bekannt. Er war Zeitgenosse des hethitischen Königs Šuppiluliuma II. und des Vizekönigs Talmi-Teššup in Karkemiš. Das Hethiterreich litt während seiner Regierungszeit unter Hungersnöten, inneren Auseinandersetzungen und Kämpfen gegen äußere Feinde. In mehreren Briefen verlangt der hethitische Großkönig Getreidelieferungen, in mindestens einem Brief auch Kupfer. Letzteren Aufforderungen ist Ammurapi offenbar nicht immer nachgekommen, da Šuppiluliuma in einem Schreiben erwähnt, dass er die ausgebliebenen Kupferlieferungen vergebe, wenn Ammurapi ihn besuche. Dass sich Šuppiluliuma II. über einen nicht erfolgten Antrittsbesuchs seitens Ammurapis beklagte, scheint auf eine Abkühlung des Verhältnisses zwischen Hattuša und dem Vasallen im Ugarit hinzuweisen bzw. auf einen Autoritätsverlust Suppiluliumas. Dahingehend wird auch der Abschluss eines Sonderbündnisses zwischen Ugarit und Amurru interpretiert. Die Aufforderung, Kupfer zu liefern, deutet darauf hin, dass das Hethiterreich – zumindest zeitweise – die Kontrolle über Zypern verloren haben könnte.

Ammurapi scheint aber trotzdem Forderungen des hethitischen Großkönigs nachgekommen zu sein, Truppen in das Hethiterreich zu senden und ihm auch die ugaritische Flotte zu überlassen. Davon zeugt indirekt die Korrespondenz aus den wahrscheinlich letzten Tagen Ugarits mit dem König von Alašija (=Zypern oder ein bedeutendes Zentrum in Zypern). Ammurapi bittet den König von Zypern, den er als „Vater“ anredet, ihm Informationen über Schiffe von Feinden zu senden, die bereits Küstenstädte Ugarits verwüstet haben. Nachdem eine neue Warnung des Königs von Zypern eintrifft, dass feindliche Schiffe gesichtet wurden, wird die missliche Lage Ugarits deutlich: Ammurapis Truppen wurden ins Hethiterreich verlegt und die Flotte wird vom hethitischen Großkönig vor der lykischen Küste eingesetzt, so dass Ugarit fast schutzlos ist. Kurz nach diesem Brief, der im Palast gefunden wurde, ereilte Ugarit eine Katastrophe, die es völlig zerstörte. In einem Schreiben des hethitischen Großkönigs an den Stadtpräfekten von Ugarit werden Šikaläer erwähnt. In deren Gewalt befand sich eine Zeit lang Lunadušu, ein Mann aus Ugarit. Šuppiluliuma fordert den Stadtpräfekten auf, Lunadušu zu übergeben, damit die Hethiter von ihm näheres über das ihnen offenbar wenig bekannte Volk der Šikaläer, die „auf Schiffen leben“, zu erfahren – einer Aufforderung, der Ammurapi zuvor nicht nachgekommen ist. Ob die Šikaläer auch mit der späteren Zerstörung Ugarits in Verbindung gebracht werden können, ist unklar.

Aristobulos (Bruder der Mariamne)

Aristobulos III. (häufig auch Aristobul III., mit vollem Namen Aristobulos Jonathan; * um 53 v. Chr.; † 36 v. Chr. in Jericho), war ein hasmonäischer Prinz, der Bruder von Mariamne und Schwager von König Herodes dem Großen. Seine Eltern waren Alexandra und deren Cousin Alexandros, seine Urgroßmutter Königin Salome Alexandra. Er starb 36 v. Chr. bei einem – wahrscheinlich von König Herodes herbeigeführten – Badeunfall.

Nach der Entmachtung von Johannes Hyrkanos II., dem Großvater des Aristobulos Jonathan, durch die Parther 40 v. Chr. und seiner Deportation nach Mesopotamien war die pro-römische Partei in Judäa führerlos. Der damalige Gouverneur von Galiläa und enge Vertraute des Hyrkanos, der Idumäer Herodes, reiste deshalb eilends nach Rom, um dort bei seinem Freund, dem Triumvirn Marcus Antonius, um Unterstützung anzusuchen.

Wie der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus berichtet, habe Herodes zunächst die Königswürde für seinen jungen, etwa 13-jährigen Schwager Aristobulos, den Enkel des Hyrkanos, erbeten, da er gewusst habe, dass die Römer die Königswürde „nur an Personen von königlicher Abstammung zu vergeben pflegten“

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. Diese Darstellung des Josephus, die Herodes von der Absetzung des hasmonäischen Königshauses freispricht und vielmehr die Römer als Initiatoren dieses Schritts hinstellt, hält der Historiker Walter Otto für unglaubwürdig und nimmt stattdessen an, dass Herodes von vornherein geplant habe, die Herrschaft für sich persönlich zu verlangen. Dass Antonius der Verleihung der Königswürde an Herodes zustimmte, war neben dem persönlichen Auftreten des Herodes u. a. auch dadurch begründet, dass ein Knabe wie Aristobulos schon allein aufgrund seines Alters als Führer der romtreuen Juden zur Bekämpfung der Parther ungeeignet schien. Herodes hingegen war ein erbitterter Partherfeind und erprobter Gefolgsmann der Römer, außerdem ein Mann mit herausragenden militärischen Fähigkeiten, der ganz von Rom abhängig war. Als Herodes sich bereit zeigte, Antonius für eine Ernennung zum König darüber hinaus eine beträchtliche Geldsumme zu zahlen, „wie er das auch früher für seine Ernennung zum Tetrarchen getan hatte“, bewegte Antonius den römischen Senat „mit dem denkbar größten Diensteifer“ dazu, den bewährten Freund der Römer zum neuen König von Judäa zu ernennen, für Herodes, in den Augen vieler Juden nur ein Halbjude, ein „unverhofftes Glück“, wie Flavius Josephus sagt.

Für Alexandra, die ehrgeizige und traditionsbewusste Mutter des Aristobulos und der Mariamne, der zukünftigen Gattin des Herodes, war das schmähliche Beiseiteschieben der Ansprüche der hasmonäischen Dynastie auf den jüdischen Königsthron durch die Römer eine herbe Enttäuschung, die im Grunde nicht zu akzeptieren war. Sie bemühte sich denn auch sofort darum, Aristobulos zumindest das ehrenvolle und einflussreiche Amt des Hohepriesters zu sichern, das Herodes wegen seiner nichtjüdischen Herkunft nicht ausüben konnte. Herodes zögerte jedoch, dem gefährlichen Rivalen seines jungen Königtums eine so hohe Ehre zuteilwerden zu lassen, und machte stattdessen im Herbst 37 v. Chr

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. Ananel, einen unbekannten jüdischen Priester aus Babylon, zum neuen Hohepriester in Jerusalem. Offiziell begründete er dessen Ernennung damit, dass Aristobulos nach der Tradition noch zu jung zur Ausübung des Amtes sei.

Die Mutter des Knaben, Alexandra gab aber nicht auf. Sie war empört und beschwerte sich über diese Zurücksetzung ihres Sohnes bei der ägyptischen Königin Kleopatra VII. Diese sollte sich bei ihrem Geliebten, Marcus Antonius, für Aristobulos einsetzen. Der damals am Hof des Herodes anwesende Freund von Antonius, Quintus Dellius, soll Alexandra geraten haben, ihre schönen Kinder Aristobulos und Mariamne malen zu lassen und die Bilder Antonius zu schicken, um seine sinnliche Lust zu erwecken; dann würde der Triumvir ihr keine Bitte abschlagen. Diesen Rat habe Alexandra befolgt, und Antonius soll tatsächlich begeistert gewesen sein und zwar nicht Mariamne, da sie Gattin des Herodes war, aber dafür Aristobulos nach Ägypten bestellt haben. Herodes habe jedoch die Abreise des Jungen verhindert und Antonius’ gegenüber mit möglichen Unruhen der Juden begründet. Diese Geschichte verwirft Walter Otto als unglaubwürdig, da Alexandra kaum eine solche Verletzung des jüdischen Gesetzes begangen haben würde, und der Historiker Christoph Schäfer glaubt, dass Antonius sich den dynastisch nicht ungefährlichen Aristobulos schicken lassen wollte, um ein Druckmittel für ein mögliches späteres Eingreifen in Judäa in der Hand zu haben.

Wohl um weitere Zwistigkeiten mit seiner Schwiegermutter zu vermeiden und Antonius keinen Anlass mehr zum Eingreifen in sein Reich zu liefern, vielleicht auch aufgrund der Bitten seiner geliebten Gattin Mariamne, setzte Herodes schließlich den Ananel ab – obwohl dies gegen das jüdische Gesetz verstieß – und ernannte Anfang 36 oder Anfang 35 v. Chr. Aristobulos doch noch zum Hohepriester. Damit brachte er eine scheinbare Versöhnung mit Alexandra zustande. Das Verhältnis zwischen dem jüdischen König und seiner ebenso ehrgeizigen wie intriganten Schwiegermutter blieb aber auch in der Folgezeit gespannt und von gegenseitigem Misstrauen geprägt. Kurz danach musste Herodes nämlich einen heimlich geplanten Fluchtversuch Alexandras und Aristobulos’ zu Kleopatra verhindern.

Im selben Jahr hatte Aristobulos beim Laubhüttenfest seinen ersten offiziellen Auftritt als Hohepriester, vollzog am Altar die religiösen Riten und wurde dabei vom Volk begeistert bejubelt. Herodes erkannte an dieser Popularitätsdemonstration, dass Alexandra mit ihren Plänen gegen ihn beim Volk Unterstützung finden würde und der junge Hohepriester daher als möglicher Konkurrent zu beseitigen sei.

Herodes wagte jedoch nicht, öffentlich gegen Aristobulos vorzugehen, sondern beschloss dessen heimliche Ermordung. Bald nach dem Ende des Laubhüttenfestes wurde Aristobulos von seiner Mutter nach Jericho zu einem Mahl eingeladen. Herodes lockte ihn an einen entlegenen Ort, spielte mit ihm und forderte ihn dann auf, zu einigen seiner Diener in einen Fischteich zu steigen. Dort wurde der Junge in der Abenddämmerung unter dem Schein scherzhaften Spiels von Herodes’ Vertrauten ertränkt (Ende 36 oder Ende 35 v. Chr.). So starb Aristobulos nach nicht einmal einjähriger Bekleidung des Hohepriesteramtes im Alter von nur etwa 17 Jahren.

Der Tod des Aristobulos, auf den sich viele Hoffnungen im jüdischen Volk gerichtet hatten, löste – wie Flavius Josephus berichtet – in ganz Judäa „gewaltigen Schmerz“ aus und wurde mit „anhaltendem Wehklagen“ betrauert. Herodes, der öffentlich ebenfalls tiefen Schmerz heuchelte und den Unschuldigen spielte, ließ dem toten Knaben eine prächtige Begräbnisfeier ausrichten. Alexandra ließ sich von Herodes’ Verhalten freilich nicht täuschen und wandte sich wiederum mit einer Mordanklage an Kleopatra, die durchsetzte, dass sich Herodes vor Antonius verantworten musste. Der jüdische König verteidigte sich aber geschickt und konnte unbehelligt heimreisen. Der mit militärischen Problemen überhäufte Antonius wollte seinen wichtigen Freund und Verbündeten nicht verlieren.

Linnaring

Der Linnaring ist eine Rennstrecke im Osten Tallinns in Estland. Er wurde nur in den 2000er-Jahren genutzt. Bis 2005 wurden die Rennläufe auf einer Zufahrtsstraße zur Stadtautobahn ausgetragen. Dieser auch als Volkswagen City Circuit bekannte Kurs war ca. 1

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,5 km lang und war verhältnismäßig gefährlich. Nach einem Jahr Pause wurde 2007 eine Veranstaltung auf einem Autobahn-Rundkurs etwa eineinhalb Kilometer westlich vom Originalschauplatz ausgetragen. Direkt am KUMU gelegen waren jeweils zwei circa 800 m lange Geraden zu befahren, welche durch Spitzkehren verbunden und jeweils durch mit Kunststoffbarrieren markierte Schikanen verlangsamt wurden. Ein Höhepunkt war, neben Demonstrationsrunden der Formel-1-Boliden von Red Bull Racing, die Finnische Formel-3-Meisterschaft im Jahre 2005 und 2007.

Diese Strecke darf aber nicht mit der Pirita-Kose-Kloostrimetsa bzw. dem Kalevi Circuit verwechselt werden, welcher ebenfalls östlich von Tallinn gelegen ist. Dieser Kurs war und ist bis heute Austragungsort der Estnischen Tourist Trophy. Dort stürzte auch 2000 Joey Dunlop tödlich.

Koordinaten:

Messerschmitt P.1112

Die Messerschmitt P.1112 war ein Jagdflugzeug-Projekt der Messerschmitt AG.

Die P.1112 war die konsequente Weiterentwicklung des P.1111. Aufgabe des Projektteams unter Woldemar Voigt war die Optimallösung eines schwanzlosen Jagdflugzeuges. Die Entwürfe des P.1112 begannen Anfang 1945. Voigt schätzte, dass die Flugerprobung spätestens Mitte Mai 1946 starten könne. Er stützte sich in seinem Entwurf größtenteils auf die P.1111. So wichen die Abmessungen kaum ab. Allerdings wurde die Pilotenkanzel in die Spitze des Rumpfes verlegt. Die Bewaffnung musste aus diesem Grunde auch im unteren Rumpfteil untergebracht werden. Das Panzerglas der Frontscheibe des Jägers wurde, um feindlichen Beschuss standhalten zu können, auf 23° geneigt und besaß eine Dicke von 100 mm, die der Seitenscheiben immerhin noch 60 mm. Insgesamt entstanden mindestens drei Design-Varianten im Laufe der Entwicklung, die S/1, S/2 und V1, mit etwas unterschiedlichen Abmessungen und Leistungen.

Die Projektstudie war bei Kriegsende über das Reißbrettstatium hinaus. Ein Attrappenbau der P.1112-V1 wurde am 29. April 1945 von US-amerikanischen Truppen im Zuge des Einmarsches der Alliierten in Oberammergau erbeutet. Über den weiteren Verbleib der Attrappe ist nichts bekannt.

Das Design der P.1112 beeinflusste später Trägerflugzeuge der US-Navy.

Daten der P-1112-V1. Die Daten der anderen Entwürfe S1, S2 variieren zum Teil stark.

Die Bezeichnung für Bewaffnungsstudien der P.1112 wurden P.1110 W genannt, wobei das W für Weiterentwicklung steht. So sollte die Primärbewaffnung des Jägers aus vier MK 108 mit Kaliber 30 mm bestehen, die als Standardwaffen links und rechts im Vorderrumpf Platz finden sollten. Als Alternative wurden zwei MK 108 und zwei MK 103 geplant. An Abwurflasten sollte die P.1112 bis zu 500 kg tragen können. Die P.1112 wurde als Pulkzerstörer geplant. Für diesen Zweck sollte der Jäger eine MK 214 mit 50-mm-Kaliber erhalten, die im oberen Vorderrumpf montiert werden sollte. Der Lauf dieser Kanone trat dann durch die Kabinenabdeckung heraus. Alternativ dazu war der Einbau einer MK 112 mit Kaliber 55 mm im unteren Teil des Vorderrumpfes denkbar.

Zivile Baureihen: S7 | S8 | S9 | S10 | S14 | S16 | M17 | M18 | M19 | M20 | M21 | M22 | M23 | M24 | M26 | M27 | M28 | M29 | M31 | M35 | M37 | Bf 108 | Me 208 | Me 362

Militärische Baureihen: Bf 109 | Bf 110 | Me 163 | Me 164 | Me 165 | Me 209 | Me 210 | Me 262 | Me 264 | Me 310 | Me 321 | Me 323 | Me 364 | Me 409 | Me 410 

Projekte mit und ohne RLM-Nr.: Me 155 | Bf 161 | Bf 162 | Bf 163&nbsp

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;| Me 261 | Me 263 | Me 265 | Me 309 | Me 327 | Me 328 | Me 329 | Me 334 | Me 509 | Me 510 | Me 609 | P.1073 | P.1092 | P.1099 | P.1100 | P.1101&nbsp

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;| P.1110 | P.1111 | P.1112

Projekte nach 1945: Me 108F | Me 408 | Me 508 | P.2020